Im letzten Monat | Mai 2018

Maigrün – hellgrün, dunkelgrün, mittelgrün, lindgrün, schattengrün, grün grün grün so viel grün! Bäume, Büsche und Blumen wachsen in die Höhe und Breite. Wir haben noch ein paar Dinge gepflanzt und freuen uns über die vielen schönen Sachen, die im Garten wachsen! Allein diese Schwemme an Rhododendronblüten, danach die ersten Stauden, nun auch bald die Rosen und demnächst auch die Hortensien!

Der unverwechselbare Duft, wenn Regen auf warmen Asphalt oder eine frisch gemähte Wiese fällt, wenn man den warmen Sommertag schon in der Morgenkühle erahnen kann, der Duft von sonnenwarmen Kinderhaaren, von Sonnencreme auf kleinen Armen und von Wassermelone an kleinen Wangen – hach!

Morgens ohne Schal und auch das ein oder andere Mal ohne Mantel aus dem Haus gehen können, kleine Schürfwunden vom Fahrradfahren verarzten, Muskelkater vom Aufpumpen des Planschbeckens und den ganzen Tag draußen verbringen. Dazu gab es hier mehrfach den Rhabarberkuchen nach Frau Frische Brise, doch nun sind auch die heimischen Erdbeeren da!

Alle Frühsommer- Feiertage lagen dieses Jahr im Mai; das bedeutete nur eine einzige normale Arbeitswoche und viele lange Wochenenden. Darüber hinaus gab es das 1. Mal in NRW richtige Pfingstferien! Leider bekam die Älteste Fieber und Halsschmerzen, so dass ich ihren gebuchten Ferienkurs im Hugodrom leider kurzfristig absagen musste.

Im Hintergrund lief natürlich der ganz normale Familienwahnsinn weiter: der im April abgesagte Arzttermin des Buben fand endlich statt, das Auto musste in die Werkstatt wegen abgestürztem Radio/Navi und war nicht zum vereinbarten Zeitpunkt fertig, ein langer Arbeitstag des Mannes mit Jonglage der Kinderbetreuung/ -Abholung und anschliessender Nacharbeit meiner Fehlstunden deswegen und zu Guter letzt das Schreckgespenst des Internets: die D*S*G*V*O mit jeder Menge Blogarbeit.

Aber das viele Licht am Tag, die müde gespielten Kinder am Abend, mein Kurztrip nach Berlin mit der Ältesten zur Blogfamilia, nur Top + Rock + Birkenstock anziehen zu müssen sowie zwei Treffen mit Freundin & Schwester machen die kurzen Nächte und den Kontrast zwischen Job und Urlaubsfeeling mehr als wett.

 

Ausserdem gab es gestern in Wuppertal ein massives Unwetter, das vor allem die Innenstadt in der Talsohle betraf: Strassen wurden teilweise bis zu einem Meter überflutet und mussten gesperrt werden, aus Gullys spritzte das Abwasser hoch wie bei einem Geysir, ein Tankstellendach kam herunter und bei der Uni am Haspel brach ein Flachdach unter den Wassermassen zusammen (zum Glück wurde niemand verletzt!), Keller liefen voll, Geschäfte standen unter Wasser und in das große Einkaufszentrum in der City ergossen sich plötzlich Flutwellen, die sich über Eingangstüren und Aufzugsschächte ihren Weg ins Gebäudeinnere gesucht hatten. Unglaubliche Bilder wie aus einem Katastrophengebiet und Angst um meine Lieben und das Haus begleiteten meinen Heimweg, der sich aufgrund von massiven Bahnstörungen und einen Blitzeinschlag in Hilden extrem verlängerte. Ich war geschockt und einfach nur noch fertig. Zum Glück kamen währenddessen alle anderen Familienmitglieder heil nach hause und bei uns hatte es nur ein wenig geregnet, Keller und Garten blieben unversehrt. Abends beruhigte sich die Wetterlage wieder und heute sieht es nach einem ganz normalen Sommertag aus. Doch die Helfer (Feuerwehr, Polizei, THW und Strassenreinigung) haben in der letzten Nacht unglaubliches geleistet und nach wie vor sind die Aufräumarbeiten in vollem Gange.

Nun gilt es, den Geburtstag der June weiter vorzubereiten. Letzte Geschenke im Auftrag der Familie zu besorgen und zu backen und ihren allerersten Kindergeburtstag auszurichten. Die erste Schmetterlingsdeko habe ich gebastelt und so langsam auch alles andere zusammen…

Doch zuerst ist erst noch der letzte Feiertag vor dem Sommer!


 

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