Im Januar und Februar 2022

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Regen. Irgendwie immer nur Regen. Fifty shades of grau und nass. Und gar kein richtiger Schnee, dabei war ich so gut vorbereitet: Schneeanzüge, -handschuhe, -schuhe für alle Kinder, Schlitten griffbereit und eine neue Luxus- Schneeschaufel in der Garage. Aber was hatte ich auch erwartet?! Stattdessen kam Mitte Februar auch noch Sturm auf, und nicht nur einer. Gleich drei Stück innerhalb weniger Tage und sie brachten die Furcht mit, dass uns kurz vor knapp doch noch die beschissen hohen Bäume aufs Haus fallen.

Wir hatten nämlich einen Baumfäller beauftragt, dessen Termin dann aber genau im Abklingen des ersten Sturmes lag. Wir glaubten schon, er käme nicht mehr, da hupte es vor der Tür und zwei grosse Fahrzeuge schoben sich rückwärts an unserem Haus vorbei. Direkt danach begann das grosse Schauspiel: ein kleiner LKW mit Container und darüber liegender Kanzel, von der aus ein Greifarm mit integrierter Säge gesteuert wurde, der die erreichbaren Bäume in grossen Stücken kappte und durch die Luft auf die Ladefläche bugsierte – recht nah am Balkon vorbei, wo wir anfangs standen. Ausserdem ein Hubsteiger, mit dem die schwerer erreichbaren Bäume bearbeitet wurden, dazu 3 Arbeiter und unterschiedliche Kettensägen. Die 8 alten, teils 10 Meter hohen Tannen sind nun weg, ausserdem diverse Büsche (vor allem der olle Kirschloorbeer) und eine alte Scheinzypresse, die unten schon ganz kahl war. Der 2. Sturm hob noch zwei morsche Zaunelemente heraus, so dass der Garten nun licht und luftig ist. Demnächst werden noch die Wurzeln gefräst, ausserdem wartet schon eine besondere Slackline auf ihren Einsatz. Die kann man auch höher spannen und diverse Hangelelemente installieren. 2 Baumstämme liessen wir nämlich mit etwa 2 Meter Höhe stehen, da kann man dann auch eine Hängematte zwischen spannen.

Fotocollage: Blick vom Balkon in den Garten. Die Höhe der 8 Nadelbäume ist deutlich zu sehen, auch ihr teils sehr schlechter Zustand.
Baumfällung: Hubsteiger und Greifarm in Aktion. Zu sehen sind außerdem die beiden Stämme, die nur gekappt werden (ganz rechts und mittig im Bild).
Der neue Blick in den Garten von der Terrasse aus: Sehr luftig und hell plötzlich! Wurzeln müssen noch gefräst werden.

Dazwischen ein paar Tage mit Sonnenschein, der Frühlingsgefühle weckte. Aber alles noch zu früh, viel zu früh.


Wir beendeten in den ersten Tagen des neuen Jahres die Renovierungsarbeiten im Mädchenzimmer. Nach einem kleinen Einkaufsmarathon durch Baumarkt (Farbe) und Ikea (Kleinmöbel, Bodenschutzmatten, Beleuchtung) mit der June startete ich zuhause nach einer Kaffeepause direkt wieder an der Farbrolle durch. Die zweite Wand hatte ich schon am Vorabend abgeklebt und somit ging das Streichen Ruck- Zuck. Die June hatte parallel schon ein paar Sachen ausgepackt und vormontiert, so dass um 15 Uhr das neue Zimmer fertig war!



Nähen als Therapie? Ich begann eine Kladde mit Nähprojekten und fülle diese, wenn sich für 5 bis 10 Minuten keine andere Tätigkeit lohnt, wenn ich eine Idee festhalten will, wenn ich wegen des Sohnes Hausaufgaben am Tisch festsitze.

Das Stöbern nach Stoffen und Schnittmustern oder Anleitungen. Jede Menge Ideen dazu im Kopf.

Etliche beendete Projekte (nach Schnittmuster, nach Videoanleitung, komplett freestyle).

Eines mit dem Learning, in Zukunft auf die Schulterlänge achten zu müssen. Leider wird das Oberteil aus der teuren Viskose daher nie den Weg in meinen Kleiderschrank finden, hat aber sehr schnell ein neues Zuhause gefunden, worüber ich mich wahnsinnig freue *winkewinke*


1 Frisörbesuch und 1 Ausstellungsbesuch in Düsseldorf für mich, 1 Frisörbesuch für den Sohn, 1 Familienausflug mit allen 7 ins Ruhrgebiet. Ein Ausflug nach Düsseldorf zum Rundgang der Kunstakademie. Die Ausflüge ohne Familie waren wichtige „Ladebalken“ für meinen inneren Akku.

Schwimmkurs für Sohn und jetzt neu auch June.

1 Woche Bauernhof- Urlaub innerhalb Deutschlands gebucht und im Kopf schon die Packliste durchgehen.

Wegen des KiTa- Platzes für die Kleinste telefoniert und weiterhin voller Hoffnung gewesen, leider noch nicht vertraglich besiegelt. Aber den gleichzeitig angeboten bekommenen Platz bei der Tagesmutter habe ich dann doch ausgeschlagen; da ist einfach keine Kraft für „doppeltes Spiel“ und eine spätere Aufhebung des Vertrages, wenn die KiTa endlich das finale GO gibt. Sollte das aber wider Erwarten ausbleiben, dann wird das dann eben so sein, wird Gründe haben und das Problem eine andere Lösung finden. Wer weiss sowieso, was bis dahin wieder alles passiert?!

Zu wenig Nerven, zu viel Geschrei im Haus.

Duchhalten. Kopf einziehen und einfach nur Weitermachen.


U5 für das Kleinkind, J1 für die 12jährige, nochmals Augenarzt für den Sohn und ein Brillenrezept, das in eine schicke Brille eingetauscht wurde. Hoffentlich geht sie nicht allzuschnell kaputt.

Die 4 Kinder von 5 bis 12 Jahren erhielten im frühen Januar ihre 1. Impfung gegen Corona.
Ich bekam kurz danach meinen Booster (bekam insgesamt Biontech- Biontech- Biontech) und hatte neben Schlappheit und Magenschmerzen einen 3 Tage kürzeren Zyklus. Und bekam eine Freikarte für einen Splattermovie.

Der Mann hatte sich schon am 30.12. boostern lassen, er hat nun Biontech- Biontech- Moderna intus und zuletzt deutlich weniger Begleiterscheinungen als ich. Den Kindern merkte man gar nichts an.

Anfang Februar dann die 2. Impfung für die 4 Kinder. Noch unkomplizierter als vorher, da sie nun wussten, dass der Pieks kaum piekst.

Aber der ganze Papierkram war (wegen Genesenstatus) wieder eine Leistung für sich! Mein Booster- Code war zudem falsch ausgestellt (als Impfung 2/2 betitelt und nur mein Haupt- Vorname), so dass die Corona- Warnapp das Zertifikat nicht richtig einordnete. Das kam dann erst in der Apotheke raus, in der ich für einen Teil von uns schicke Plastikkarten drucken liess.

Zunehmend positive Pooltestergebnisse in den Einrichtungen, Telefonketten abends um 21 Uhr und Tests zuhause sowie im Testzentrum.

3.659 Emails aus den Einrichtungen.

1 nicht eindeutiges Ergebnis in der Teststelle, dass beim Nachtesten negativ war. Puh.

Einschläge in unserem direkten Umfeld und bei ganz vielen, die ich übers Internet kenne.

Fast 3 Wochen war das KiTaKind durchgehend zuhause: zu viele positive PCR- und Selbsttests, zu wenig gesundes Personal, KiTa- Schliessung, KiTa- Notbetrieb. Danach freuten sich meine Ohren, tagsüber ein paar tausend Wörter weniger aufnehmen zu müssen.

Das Gefühl, alle Änderungen bzgl. Corona sind nur Augenwischerei und schützen schlechter als vorher. Fast täglich ein neuer höchster Stand an Infektionen, bis die Zahlen wieder runtergehen, weil:

Zu guter Letzt die Abschaffung der Pooltests in den Grundschulen. Dazu die Aussicht auf weitere Lockerungen (Stichwort Maskenpflicht) und wieder das Gefühl vom freien Fall. Wann kommt für uns der Aufschlag?

Ende Februar noch die zweite Impfung für die Jüngste. Nun sind alle bestmöglich geschützt! Aber reicht das auch?

Duchhalten. Kopf einziehen und einfach nur Durchhalten.


Zu wenig Schlaf, zu viel Kaffee. Und zunehmend Rückenschmerzen vom Herumtragen des Kleinkindes, das Anfang Februar eine Woche schwer erkältet war. Mit tagelang Fieber, Rotz und Husten, mit schlechten Nächten und schlechter Laune.

Zu oft habe ich meine Bedürfnisse übergangen: zu spät aufs Klo, zu wenig Zeit zum Essen, zu wenig Ruhe beim Essen weil Kleinkind parallel gefüttert, nachher auch zu wenig Sport.

Der Mann hatte kurz vor Silvester ein Probetraining gemacht und sich nun im Fitnessstudio angemeldet. Ich entschied mich dagegen, es würde mir wahnsinnigen Druck machen, mindestens die Monatsgebühr abzutrainieren, interessieren mich doch weniger die Maschinen, sondern mehr die Kurse mit Yoga und ggf. Pilates, die aber coronabedingt arg eingeschränkt angeboten werden. Ich begann das neue Jahr stattdessen mit einer 30 Tage Yoga- Challenge online von „meiner“ Mady. Grandios gestartet, grandios nachgelassen. Also wie erwartet, daher trotzdem sehr zufrieden! Danach wieder eingependelt auf 1 bis 2 Einheiten die Woche.


Eine verschwundene Fernbedienung für den Fernseher, die nach Wochen dann doch gefunden wurde! Der Wunsch nach gutem Klang und nach neuen Lautsprechern im Wohnzimmer. Eine Reparatur meines 25 Jahre alten Verstärkers beim kleinen Hifi- Laden im Stadtteil (mal sehen, wie lange die noch dauert).


Ein Schulranzen für die 5jährige bestellt und mich umgeschaut, wo die Zeit geblieben ist. War sie nicht gerade noch zwei Jahre alt und hatte diesen süßen Lockenkopf? Das Leuchten in ihren Augen gesehen und ihre Vorfreude gespürt. Im Sommer wird uns Corona hoffentlich auch nicht mehr so einschränken.


Das erste Paar Schuhe für das Kleinkind bestellt, nur leider 5 Stunden (!!!) zu früh, denn um 17Uhr begann der Sale mit 20%. Etliche Emails mit dem Kundenservice ausgetauscht, aber der zog stur durch: keine neue Rechnung, keine Erstattung, kein Gutschein. Alternative: Paket neu bestellen und das alte stornieren sofern noch nicht verschickt (war es da aber leider schon 30 Minuten laut Versandemail) oder unangetastet wieder zurückschicken. Tolle Geschäftspolitik eines Unternehmens, das Nachhaltigkeit leben will. Meine Frage nach zweiter Retoure wegen ggf nicht passender Grösse klärte ich dann vor lauter Genervtheit schon gar nicht mehr. Ich war an diesen beiden Tagen ziemlich pissed und etwas, worauf man sich eigentlich freut, wurde einfach nur zum Ärgernis.

Übergangsschuhe für den Sohn, die 5- und die 7- jährige bestellt. 6 Paar insgesamt in 5 Paketen mit 3 verschiedenen Rücksendungen. Mit der Ältesten für selbige im Schuhladen gewesen, nur um mir am Abend die Schuhe um die Ohren werfen zu lassen. „Gefällt mir nicht mehr! Ziehe ich nicht an!!! Nie!“. Geredet, gestritten, aber sie blieb dabei, weiss der Himmel oder eben die Pubertät warum. Zum Glück konnte sie sie umtauschen, aber Ersatz fehlt immer noch.

Duchhalten. Kopf einziehen und einfach nur Durchhalten.


Und daddeln, denn ich habe „mein“ 3- Gewinnt- Spiel wiedergefunden! Ein kleines, effes Spiel, dass es schon mehrfach in der Payback- App gab, ich aber in dieser einfachen Form nicht wieder fand. Die Kinder nannten es nur das Edelsteinspiel, im Original heisst es auch so (Jewels). Aber da gabs dann (und bei diversen Ablegern) immer so doofe Landkarten oder Animationen oder Werbung, die einfach nur Zeit raubten, und/ oder wirklich viel zu überfrachtete Grafiken. BähBähBäh! Es klappte nur leider nicht so gut mit der automatischen Speicherung, und so fiel ich öfter etliche Level zurück. Später entdeckte ich, ich muss mich erst wieder erneut anmelden, wenn ich mit Spielen aufhöre, dann klappte das mit dem Abspeichern des Spielstandes. Die 50 Level bei Exchange habe ich tatsächlich nun durch und jetzt reicht’s mir auch :) Nur ganz selten noch spiele ich eine Runde, weils direkt aufs Belohnungssystem geht.

Duchhalten. Kopf einziehen und einfach nur Durchhalten.

Und nicht den ganzen Tag Nachrichten konsumieren, stattdessen Abschalten und Serie schauen.

Vor allem, seit sich die Weltlage Ende Februar plötzlich veränderte und seitdem fast alles andere an schlechten Nachrichten in den Schatten stellt: Russland ist in die Urkaine einmarschiert. Machtkampf, politisches Geschick, Analysen, Einschätzungen, man kann der Berichterstattung kaum entgehen. Angst, Machtlosigkeit und doch der ganz normale Alltag plus Karneval (zumindest für die Kinder). PiepPiep die Spülmaschine, zu bezahlende Rechnungen, mal eben Durchsaugen und dann Mittagessen kochen.

Bei Greys Anatomy bin ich mittlerweile bei Staffel 14 angekommen (ich hatte mit Nummer 11 angefangen). Staffel 15 + 16 musste ich neu bestellen, da ich sie gebraucht bei medimops nicht bekam. Da ich aber noch einen Geschenkgutschein für die örtliche Buchhandlung hatte, der mir bislang zu schade war, habe ich den nun auf den Kopp gehauen. Genau so war es ja auch gedacht :) Da der Mann der Krankenhausdramaturgie nix abgewinnen kann und mir 90- Minüter oft zu lang sind bzw die Zeit, bis ich ins Bett muss, zu kurz ist, kam die 2. Staffel von „Einfach Liebe“ in der ARD- Mediathek gerade recht. Immer noch so schön erzählt und ich bin schon gespannt, welchen Plottwist es am Ende geben wird!

Duchhalten. Kopf einziehen und einfach nur Durchhalten.

Und ab jetzt ist meteorologischer Frühlingsbeginn, in 20 Tagen dann auch kalendarischer.

Freude auf dem Küchentisch: Buntes Allerlei für gute Laune!

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