Im letzten Monat | November 2018

Es gab einen Martinssommer. Noch nie gehört den Begriff, aber hier beim WDR erklärt. Auf jeden Fall war es Anfang des Monats noch ganz schön warm. Zu warm, denn die Flüsse haben nach wie vor Niedrigwasser. Daher bekommen die Tankstellen manchmal kein Benzin und bleiben dunkel – obwohl Tankwagen nun auch Sonntags über die Autobahnen fahren dürfen.


“Papas Bauch ist wie eine Hüpfburg!” konstatiert die 4jährige.


Der Bub feierte seinen 6. Geburtstag und steckt nach wie vor mitten in der Vorschulpubertät. Es ist manchmal einfach nur schrecklich. Er schläft außerdem abends nur schlecht ein, hat plötzlich Angst vor Einbrechern oder vor Hörspielfiguren (die Geschöpfe der Nacht aus der Zauberflöte) und schläft nur noch selten durch. Ohmmmm! Es ist alles nur eine Phase…. Ohmmmm!


Ich war in der Vorlesewoche in der KiTa und habe verschiedenen Gruppen (also Teilen davon) vorgelesen. Insgesamt eine 3/4 Stunde etwa. Das war anstrengend, wenn auch die Kinder fast durch die Bank total niedlich waren. Meine eigenen waren voll stolz, dass ihre Mama vorlesen kommt! Sonst hatten sich nämlich nur sehr wenige Eltern eingetragen. Und ich fühlte mich gut, endlich ein wenig mehr am Leben meiner Kinder teilzunehmen.

2 Wochen später war dann auch schon die KiTa- Weihnachtsfeier, bei der die June und der Bub zwei tragende Rollen im kleinen Theaterstück hatten! Das musste ich mir natürlich ansehen und hatte Pipi in den Augen, weil sie so niedlich den Weihnachtsmann und Rudolph, das rote Renntier spielten *hachz* Merke: Aufführungen der Kinder nur mit wasserfester Wimpertusche!

Leider kamen wir nach der Weihnachtsfeier nicht nach hause, weil uns ein aboluter Vollpfosten den Aussenspiegel auf der Fahrerseite abgefahren hatte! Immerhin steckte ein Zettel mit einer Handynummer unter dem Scheibenwischer, dennoch warteten wir zunächst auf die Polizei (wegen Fahrerflucht und etwaigem Versicherungskram), anschliessend konnten wir direkt durch zur Werkstatt (viel weiter hätten wir mit dem herunter hängenden Spiegel auch nicht fahren dürfen) und mussten dort wieder warten, bis wir unseren Leihwagen bekamen. Die 3 Kinder machten das zum Glück alles gut mit und auch die Große war bei einer Freundin gut versorgt, aber nach einem solch aufregenden Tag waren wir trotz dicker Bäuche voller Kekse alle etwas durch.

Der Leihwagen ist zwar ein Kombi, aber auf den Rücksitz passen kein großer Kindersitz plus zwei Sitzerhöhungen – also saß ein Kind auf Sitzerhöhung vorne und ich quetschte mich mit auf die Rückbank (und stiess mir vorher noch böse den Ellbogen). Erst nach dem Wochenende werden wir unser großes Auto wiederbekommen und müssen so lange schauen, wie wir zu fünft klarkommen (die Große hat zum Glück Papa- Wochenende!). Der andere Fahrer ist inzwischen auch ausfindig gemacht, die Werkstatt will sich um die Schadensregulierung kümmern und die Polizisten waren auch sehr nett, aber trotzdem… Wir haben ja sonst nix zu tun, nech? Seufz.


Ich haderte oft mit meinem Arbeitsweg. Häufig verpaßte ich meine Bahn am Wuppertaler HBF, weil der Bus so lange im Stau stand. Oder gar nicht kam. Dabei ist der Hauptbahnhof nun endlich ein wenig komfortabler geworden, weil zum einen die Bahnhofshalle und seit Kurzem auch der Busbahnhof eröffnet sind. Dafür steht die Schwebebahn still, weil ein Stück der Stromschiene abfiel, aber das ist ein anderes Thema und tangiert mich zum Glück nicht. Mehr und mehr Geschäfte sind nun in der Bahnhofshalle offen und ausserdem steht dort ein Klavier für jedermann zum Spielen. Aufgrund der Akustik empfängt einen die Klaviermusik schon beim Eintreten, weil es so wunderbar hallt. Je nachdem wer spielt, habe ich schon die Titelmelodie von StarWars, Für Elise, den Flohwalzer und auch aktuelle Popsongs gehört. Das ist voll schön und ich hoffe sehr, dass das Klavier den Reisenden noch lange erhalten bleibt! Sogar Jugendliche auf dem Heimweg von der Schule stehen dann um ihren spielenden Kumpel/ Freundin herum und lauschen gebannt – ohne Smartphone in der Hand, ohne Stories zu drehen und auch ohne Rangeleien. Wunderbar!

Bahnhofshalle Wuppertal HBF
Das Klavier steht hinter den Mikado- Stäben ganz links im Bild, rechts geht es durch die Glastüren in die Innenstadt | Foto aufgenommen von der Galerie zum neuen Busbahnhof

Die Geschichte dahinter würde ich gerne wissen…


Ich besuchte die Blogfamiliär in Köln, eine tolle Ranzenparty ebenfalls in Köln und ausserdem 2 Elternabende und 2 weitere Schulveranstaltungen. So langsam reichts dann wirklich!


Ergab es sich rein zufällig und ganz spontan, dass ich mit meiner besten Freundin eine Mittagspause verbringen konnte. Das war so schön in dem ganzen Stress der letzten Wochen <3


Und jetzt gibt es noch ein paar ganz besondere Schmankerl aus meinem Leben ;)

 

Fail 1: Die Podusche

Ich probierte die Podusche am WC im Büro aus, die vor einem guten Jahr in einem DuschWC auf dem Damenklo eingebaut wurde. Also ich machte einen Trockenversuch (weil ich dem Ding nicht so ganz traue – ist der herausfahrbare Duscharm denn überhaupt sauber?), und alles wurde dabei ziemlich nass, weil ich den Aus- Knopf nicht fand. DümDiDüm… Mit Bodenwischen war ich dann ein paar Minuten beschäftigt, aber meine Hose hatte nur wenig abbekommen!

Nie wieder Podusche! ^^


Fail 2: Das Panzerglas

Ich hatte mir am Monatsanfang ein neues Handy gekauft, beim alten flackerte zunehmend das Display, vor allem konnte ich die Helligkeit immer weniger dimmen (je dunkler, desto mehr flackerte es). Außerdem leuchtete es zwischendurch beim Einschalten sehr hell auf oder reagierte gar nicht. Der Hauptknopf unter dem Display reagierte nicht immer und manchen Anruf konnte ich erst sehr spät annehmen (ich werde nicht oft angerufen und wenn, dann ist es meistens wichtig).

Fast parallel lief dazu ein Vertragswechsel (meinen alten habe ich schon seit über einem halben Jahr gekündigt). Die Portierung (Rufnummermitnahme) klappte tadellos *YAY*, aber beim neuen Handy hatte ich Trouble mit dem teuren Panzerglas. Das hatte ich mir extra noch im Elektronikgeschäft aufbringen lassen, doch zuhause hatte ich wirklich Schwierigkeiten beim Tippen/ Wischen in der Nähe des Displayrandes. Irgendwann kam ich darauf, dass sich die extra von der Verkäuferin herausgesuchte Silikonhülle für die Rückseite und das von der gleichen Verkäuferin empfohlene Panzerglas für die Vorderseite nicht vertragen bzw. die Hülle das Glas ein wenig am Rand anhebt. Also versuchte ich es ohne Silikonhülle und bestellte mir zum Schutz eine Filztasche, doch nun war das Handy beim Tippen auf der Rückseite so rutschig, dass ich schnell die Geduld verlor. So ein Knopf gegen Abrutschen zum Aufkleben hätte nicht mit in die Filztasche gepasst und in den Laden zurück wollte ich auch nicht (keine Zeit und so, Ihr wisst das).

Schlussendlich hatte ich doch die Silikonhülle wieder drum und es passierte, was passieren musste: Das Panzerglas wurde ein wenig mehr angehoben, es kam Staub drunter und ab da war alles verloren. Also bestellte ich wieder, nämlich eine Schutzfolie für das Display. Die kam dann nach Tagen und erstmals schaffte ich die Applikation ohne Luftblasen drunter! Tschakka! Das Tippen ist nebenbei auch wesentlich angenehmer. Aber viel Geld umsonst ausgegeben, vor allem für dieses bescheuerte Panzerglas!

Immerhin bekam ich beim Kundenservice (der das Glas aufbrachte) noch Tipps zum alten Handy: Ein paar Tastenkombinationen später meinte der Typpes nämlich zu mir, dass die LEDs/das Display eigentlich in Ordnung seien und es wahrscheinlich schon ein Reset auf Werkseinstellung tut. Bislang sieht es auch so aus!


Fail 3: Das Tonie- Box- Desaster

Etwas ähnliche Beklopptes habe ich mit der Tonie- Box der June erlebt: Die war scheinbar nach 1 1/2 Jahren kaputt, denn sie spielte nur noch ganz, ganz leise und ließ sich nicht mehr lauter stellen. Nach vollständigem Aufladen etc stieg ich in die Fehlerbehebung ein und probierte mich durch die FAQs der Tonie- Webseite. Bei einer Aktion, die mit dem rechten oder linken Öhrchen durchführbar ist, stellte ich fest: Das Leiser- Öhrchen reagiert, das Lauter- Öhrchen nicht. Das scheint also mechanisch kaputt zu sein. Kontakt mit dem Support aufgenommen und gewartet. Und gewartet. Und gewartet… Nach über einer Woche schrieb ich dann den Verkäufer der Box an, der sich schnell meldete und um Rücksendung der Box bat. Das Porto würde ich auf meine Konto gutschrieben bekommen. Parallel könne ich schon eine neue Box bestellen; die alte würde geprüft und bei Auffälligkeiten bekäme ich selbstverständlich die neue Box erstattet. Zu diesem Zeitpunkt gab es nur noch grüne und pinke Boxen bem Verkäufer; ich bekam ein wenig Schiss daß sie bald ganz ausverkauft sind und bestellte über den Kundenservice die Farbe pink. Zu spät stellt eich fest, dass man nicht meine Adresse aus der Email, sondern die aus meinem Kundenkonto genommen hatte. Mööööp! Das war natürlich noch die alte, ich hatte seit dem Umzug nichts mehr dort bestellt und dementsprechend auch das Konto noch nicht aktualisiert. Inzwischen war die Gutschrift für das Porto der Rücksendung eingegangen; vom Support des Herstellers hatte ich immer noch nichts gehört. Ich schaute schnell in den Shop des Verkäufers: Inzwischen waren auch die grünen Boxen ausverkauft und nur noch pinke da. Also orderte ich via Kundenservice noch eine pink, dieses Mal aber an die richtige Adresse. Die Rechnungen sollten zum Glück erst etwas später ankommen und via Sendungsverfolgung bekam ich mit, wie die falsch bestellte Box von unserer alten Adresse wieder zum Verkäufer zurück transportiert wurde. Da ich davon ausging, daß ich deswegen nur eine einzige Rechnung bekäme, zahlte ich auch die Rechnung, die dann bei mir einging und auf meine richtige Adresse ausgestellt war. 2 Tage später bekam ich per Mail natürlich eine weitere Rechnung; ebenfalls an meine richtige Adresse, scheinbar für die zweite georderte Box, die jetzt auch wirklich bei uns steht… Wenn es schief geht, dann aber auch richtig, ne? Also wieder den Kundenservive kontaktiert (so langsam hätten wir uns das Du anbieten können), mein Zahlungseingang wird dem Kundenkonto gutschrieben, daher sei alles gut. 2 weitere Wochen später habe ich den Zahlbetrag wieder zurück erstattet bekommen und *OhLaLa* der Herstellersupport meldete sich dann auch mal endlich! Da er nur so wischiwaschi auf mein Anliegen reagiert hatte, fasste ich mich kurz, daß Thema sei durch Verkäuferkulanz erledigt.

Amen.

Ich bin so froh, die Tonie- Box NICHT direkt beim Hersteller gekauft zu haben! Dann säße ich hier immer noch mit mauligen Kindern!


Fail 4: Das Mascarpone- Massaker

Der Mann brachte vom Einkauf eine Dose Mascarpone mit.

“Wofür ist die denn?”
“Ja für Dich!”
“?”
“Da ist doch ein Tiramisu drauf auf der Packung – kann man das nicht essen?”
“Essen schon – aber IM Tiramisu! Den muss man daraus noch machen. Der ist da noch nicht fertig drin!”
“Achso – aber der Wille zählt doch, oder?” Und er klimpert übertrieben mit den Wimpern ^^

Frage: Was mache ich jetzt mit einer (!) Dose Mascarpone?


 

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