Ich packe meine Koffer und nehme mit? | Meine Urlaubspacklisten für Familien

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Die Vorbereitungen für “die schönste Zeit im Jahr” können ganz schön schlauchen, vor allem als Großfamilie.

Um ein wenig Zeit zu sparen, fing ich vor Jahren mit einer Packliste an, die ich dann je nach Gelegenheit erweiterte. Mittlerweile habe ich diese eine Liste aufgeteilt in drei Listen – je nachdem, ob wir ein Baby mit dabei haben und ob ein Aufenthalt mit mehr Dienstleistung oder eher als Selbstversorger in einer Ferienwohnung gebucht ist.

Aber auch in einer Jugendherberge fehlten mir immer ein paar Dinge, wie z.B. Zahnputzbecher im Bad, ein paar Trinkbecher auf dem Zimmer (damit nicht immer alle aus einer Flasche trinken) und auch ein paar Tropfen Spülmittel, um mal eben eine Brotdose am Waschbecken durchzuspülen.

Natürlich muss nicht immer alles mit; gerade bei einer Zug- oder Flugreise fällt z.B. einiges im Handgepäck weg, was ich im Auto gerne dabei habe. Verreise ich nur mit einem oder zwei Kindern, kann auch sehr viel gestrichen werden.

Wie bereits erwähnt, meine Listen sind nur ein Anhaltspunkt für mich, damit ich nicht immer wieder von Neuem überlegen muss. Je nach Alter und Bedürfnisse der Kinder fallen einige Dinge irgendwann ganz weg oder kommen dazu.

Achtung: Wer in Winterurlaub oder gar zum Ski- Fahren verreist, wird mit meinen Listen nicht glücklich. Die sind nämlich eher für Reisen von Frühling bis Herbst konzipiert.


Meine Listen: Anhaltspunkt und Erleichterung!

Dafür drucke ich sie einfach ein bis zwei Wochen vor der Reise aus, streiche nicht Benötigtes weg und ergänze handschriftlich, was unbedingt auch noch mit muss.

Im Vorfeld schreibe ich daraus noch einen Einkaufszettel und plane meine Wege, um alles zu besorgen.

Ich selbst fange meist auch schon zu diesem Zeitpunkt an, erste Dinge für den Urlaub zur Seite zu legen bzw. in eine Reisetasche zu werfen. Richtig packen tue ich aber meist erst einen Tag vor Abreise, dann aber im großen Stil: Am liebsten trage ich alle alltäglichen Anziehsachen zusammen (meist sind das meine und die der kleinen Kinder) und breite sie stapelweise bzw. nach Person sortiert auf dem glattgezogenen Elternbett aus. Daneben kommen Reisetaschen und Koffer. Diese werden dann gefüllt mit Kleidung von einer oder mehreren Personen, je nach Menge. Außerdem packe ich die ganzen anderen Taschen die mit müssen, siehe unten.

Die Dinge für die eigentliche Fahrt/ Reise werden dann auch vorbereitet, damit vor der Abfahrt nicht lange gesucht werden muss (in der Regel ist da nämlich noch genug zu tun mt Stullen schmieren und aufgeregte Kinder einfangen): Das Outfit einer jeder Person bereit legen, die Kühlbox mal eben auswischen, den Korb für Snacks holen, alle benötigten Trinkflaschen und Wasser-/ Schorleflaschen zum Nachfüllen bereit stellen usw. usf.

In der Regel packt jedes Kind seinen Rucksack mit dem liebstem Spielzeug am Tag vor der Reise selbst. Der kommt mit ins Handgepäck und bietet schon unterwegs gute Unterhaltung. Am Urlaubsort wird der Rucksack dann für Ausflüge benutzt, während die Spielsachen in der Unterkunft bleiben. Außerdem habe ich immer noch einen Beutel mit Überraschungen für Regentage versteckt in meinem Koffer, da sind dann z.B. kleine Lego- Sets oder Stickerhefte drin, Seifenblasen oder anderer Kleinkram.


Für einen Familienurlaub mit dem Auto, packen wir neben Koffern für Kleidung auch noch:

  • eine große Ikea- Tüte nur für Schuhe/ Gummistiefel
  • eine Tasche nur für Sandspielzeug/ Strandspiele
  • meist auch einen großen Beutel mit Regenkleidung
  • eine Tasche mit Handtüchern und Schwimmflügeln
  • eine Tasche mit Medikamenten, Nagelschere usw. (die kommt in der Unterkunft direkt unerreichbar für die Kinder auf einen Schrank oder so)
  • einen Beutel mit “Haushaltsdingen” (Schere, Küchenhandtücher, Taschentücher, Batterien, Ladegeräte…)
  • einen Beutel mit “Badezimmersachen” (Schampoo, Duschgel, Cremes, Lotionen etc), die ich in eine feste Plastiktüte als Auslaufschutz einpacke
  • ein paar Bücher, für uns Eltern und die Kinder
  • eine Tasche nur für Babykram (Spucktücher, Unterlagen, Windeln etc)
  • für den Aufenthalt in einer Ferienwohnung einen kleinen Grundstock an Lebensmitteln, damit wir nicht direkt einkaufen gehen müssen bzw. keine neue Packungen kaufen, von denen wir nur einen Bruchteil verbrauchen würden

Organisation vor Ort

Direkt nach der Ankunft werden dann erst einmal nur die nötigen und verderblichen Sachen ausgeräumt. Die Dinge für Schwimmbad oder Strand können zunächst im Auto verbleiben. Sollten Kühlakkus dabei sein, werden diese in den Froster gepackt oder in der Küche der Jugendherberge abgegeben, die Kühlbox/ -tasche wird leergeräumt. Unterwegs benutztes Mehrweggeschirr (das sind bei uns meist Brotdosen und Trinkflaschen) spüle ich zeitnah durch.

Bei der Schrankaufteilung achten wir darauf, dass die kleineren Kinder unten ihre Fächer bekommen, damit sie sich alleine ankleiden können. Manchmal nehme ich sogar ihre Schubkästen aus Stoff und Karton von zuhause mit, damit sie Unterwäsche und Socken nicht überall verteilen.

Eine dann wieder leere Reisetasche (die kann man gut unter das Etagenbett schieben) dient als Sammler für Dreckswäsche.


Das sind meine Packlisten:

Was aufgrund der Pandemie momentan noch bedacht werden sollte sind Dinge wie Schutzmasken, Impfnachweis, Handdesinfektionsmittel, Schnelltests. Da diese Zeit aber hoffentlich bald ein Ende haben wird, verweigere ich die dauerhafte Aufnahme in meine Liste.

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