Im letzten Monat | Juli 2020

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Wir waren im Urlaub, genau genommen 9 Nächte in der Jugendherberge in Kappeln. Dort hatten wir zwei Jahre zuvor schon einmal Urlaub gemacht, aber mit wesentlich besserem Wetter.

Dieses Jahr hatten wir zunächst lange gebangt, ob wir überhaupt fahren dürfen und können – geglaubt habe ich es ja erst, als wir unsere Koffer auf die Jugendherbergsbetten warfen :)

Dann brauchten wir allerdings von warmen Sachen über Regenkleidung bishin zum Badeanzug einfach ALLES, was wir mitgenommen hatten. Es gab nur zwei “gute” Strandtage, die wir dann aber von 10 bis 17 Uhr auskosteten und waren ansonsten viel unterwegs in Natur und Museen.

Der Urlaub war daher anders, als ich ihn mir vorgestellt hatte, aber irgendwie auch sehr abwechslungsreich. Vor allem vor dem Hintergrund, dass ich kurz vor der Schwangerschaftshalbzeit stand und in den nächsten Monaten definitiv nicht mehr ganz so fit sein werde (danach mit Baby im Arm auch nur eingeschränkt belastbar).

Mal schauen, wann ich über unsere Erlebnisse noch etwas berichten kann!


Unsere Abwesenheit hatte der Garten Dank gemischtem Wetter und unseres Housesitters eigentlich sehr gut überstanden und ich hatte mich schon sehr über die vielen Paprikaschoten gefreut, die an den verbliebenen 4 Pflanzen gewachsen waren. Gehegt und gepflegt hatte ich sie.

Tja, und dann kam ich eines Morgens zum Giessen raus und musste entdecken, dass der Sohn bei den größten Früchten (die waren teilweise schon so lang wie mein Zeigefinger) die Festigkeit der Schale hatte bis zum Bruch testen müssen :(

Ich war sowas von stinkig, dass könnt Ihr mir glauben!!!

Auch diese wunderschöne Erdbeere bekam ich nicht mehr ab, die hatten sich die mittleren Mädchen dann gepflückt und brav geteilt. Aber ein paar wenige hängen noch an unserem Vertikalbeet runter und müssen nur noch ein bisschen reifer werden.


Die Katzen haben unsere Abwesenheit ebenfalls bestens überstanden, waren aber nach unserer Rückkehr zuerst ein wenig irritiert. Doch das gab sich schnell und iszwischen sind sie wieder total normal.

Allerdings haben sie ihre Fähigkeiten beim Jagen trainiert; direkt am 1. Abend gab es bei uns Besuch von einer lebenden Maus, am Abend danach hatten wir einen kleinen toten Piepmatz im Wohnzimmer…

Immer öfter finden wir nun Überreste oder tote Mäuse im Bereich der Terrasse. Mögen sie in Frieden ruhen und sich nicht wieder in unserer Garage einnisten!


Die Jüngste überraschte uns im Urlaub mit einem ganzen Stapel voll allerniedlichster Kopffüßler, die sie mal eben so hintereinander weg malte. Bäuchlings auf dem Boden liegend und total in ihr Tun versunken.

Sind sie nicht niedlich, diese kleinen Kerlchen?


Nach dem Urlaub ging es für die beiden mittleren Mädchen nochmal für 2 Wochen in die KiTa, doch so richtig gut fanden sie es nicht mehr. Die beste Freundin der Jüngste fehlte und auch die June meckerte, dass sie nur mit den Kleinen hatte spielen können.

Ich zermarterte mir das Hirn, was wir denn zum Abschied überreichen könnten, denn die beiden Erzieherinnen der Gruppe waren gerade erst ein Jahr da und die Bindung einfach nicht sehr eng geworden (woran auch Corona Mitschuld trug).

Also entschied ich mich für ein Geschenk an die Gruppe und mir fiel das Sonnenglas ein, das sich durch Sonnenlicht auflädt und dann den Inhalt beleuchtet. Das Glas kann immer wieder befüllt werden und gerade im Wechsel der Jahreszeiten stelle ich mir es wunderbar im KiTa- Alltag vor. Ein paar Blümchen und Karten besorgte ich dann auch noch und schon war der letzte Tag gekommen, der dann doch in ein paar Tränchen bei der June endete.

Sie darf jetzt schon in die Ogata der Schule reinschnuppern, während die Jüngste bis zur Eingewöhnung in der neuen KiTa noch 2 Wochen zuhause bleiben muss.


Nach dem Urlaub ging es (neben der Wäsche) für mich direkt weiter ins Büro, um Hardware abzuholen.

Gleichzeitig erfuhr mein Arbeitgeber endlich von der neuen Schwangerschaft, was aber überraschend positiv aufgenommen wurde (ich schrieb bereits darüber). Danach arbeitete ich 30 Stunden die Woche im Homeoffice, was meist ganz gut klappte.

Letzte Woche war ich nochmal kurz im Büro zum Datenaustausch und mir wurde schmerzlich bewusst, wie gerne ich doch eigentlich arbeiten gehe. Meine Arbeit wird nicht nur wertgeschätzt, sondern meine Aufgaben befriedigen mich ungemein. Ich habe mich auch wahnsinnig über den meist nur kurzen, aber sehr netten Austausch mit entfernteren Kollegen gefreut (diese Flur- oder Kaffeeküchengespräche) und auch sehr über die Gesichter und Gespräche mit Kollegen der eigenen Abteilung.

Das wird mir alles sehr fehlen… zwischen jetziger Elternzeit und neuem Mutterschutz liegen ja pi mal Daumen nur 3 Wochen.

Ob ich im Herbst überhaupt noch einmal arbeiten (gehen) kann? Ob Corona, die Gesundheit der Kinder und meine eigene Gesundheit/ die Schwangerschaft es verhindern? Und dann die anstrengende Pendelei noch dazu…

Nun stehen mir aber erst noch ein paar restliche Tage Homeoffice bevor, ehe ich mich wieder ganz auf die Familienorganisation konzentrieren kann.

Neben der Eingwöhnung der Jüngsten in die neue Kita starten ja auch die Schule für Älteste und Bub wieder (Welche Corona- Regeln gelten? Welchen Präsenzunterricht gibt es?), der Bub darf in die Nachmittagsbetreuung (wie lange wird sich wegen Baby Nr. 5 noch zeigen), Schulmaterialien müssen nachbestellt werden (Aufkleber habe zum Glück schon hier. Aber was ist mit Sportschuhen? Gibt es überhaupt Sportunterricht?), die Einschulung der June muss vorbereitet werden (Putzen, Backen usw), ich habe wegen Baby Nr. 5 nicht nur eine reguläre Vorsorge, sondern auch noch den Feinultraschall und hatte gestern schon einen Frisörtermin (mit einem Hammer Einschnitt und Ergebnis)

Und das alles in den ersten beiden Augustwochen… Hui!


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