Zum Inhalt springen

Im letzten Monat | September 2019

Dieser Artikel kann aufgrund von Markennennung, Verlinkung und sichtbaren Marken unbeauftragte Werbung enthalten

Kaputt I

Innerhalb von 2 Wochen habe ich einiges an mir kaputt gemacht:

  • Ich verbrannte mich mit dem Kondenswasser vom Topfdeckel der frisch gekochten Suppe an der Innenseite des Unterarms; da, wo die Haut so besonders dünn ist
  • Am Drahtgitterkorb meines Kleiderschrankes habe ich mir das Weiße vom Daumennagel fast komplett abgerissen, weil ich etwas zu hoch in das darunter liegende Regalfach griff
  • Kurz davor hatte ich mich auch noch böse an der Ecke des Esstisches gestossen; der blaue Fleck am Oberschenkel schillerte fast 2 Wochen lang in allen Farben!

Bilder erspare ich Euch ;)


Die ersten Schulwochen – es rappelt im Karton

Schon direkt in der 1. Schulwoche ist dem Bub die schöne Wasserflasche aus Metall im Ranzen ausgelaufen, was mich jede Menge Nerven kostete, denn der Mann hatte die geforderten ökologisch korrekten Schnellhefter aus Pappe gekauft. Die sehen jetzt gar nicht mehr so schön aus.

Bytheway finde ich die eh voll doof, weil diese Sammelmappen so breit sind und nur leicht diagonal in den Ranzen passen, was wiederum schwierig für den Sohn ist.

Jetzt also doof und häßlich ^^

Das Hausaufgabendrama, sowieso das Drama wegen des täglichen Schulbesuchs nahm auch sehr schnell seinen Lauf und mündeten am Ende der 1. Woche schon darin, dass der Bub *schlauschlau* die Hausaufgaben einfach nicht mehr aufschrieb, ergo wir kaum etwas zuhause machen konnten.

Mal ganz abgesehen von dem bescheuerten Prinzip, dass die Kinder die Hausaufgaben in verschiedenen Kürzeln von der Tafel abschreiben sollen – ich sitze regelmäßig über dem Notizheft und darf mir aus den oft unvollständigen Hieroglyphen des Buben und der ausgeteilten Tabelle mit den Abkürzungen etwas zusammenreimenWTF?! Kann man bei den wirklich noch ganz frischen Erstklässlern nicht wenigstens die korrekte Abschrift von Fach, Arbeitsmittel und Seite kontrollieren?!

Die Älteste hatte aber auch ein paar Hacks auf Lager, die mich nur mit dem Kopf schütteln liessen: Den Geldbeutel samt Fahrkarte im Schulspind vergessen, den Schülerausweis ausgerechnet am Tag mit dem gebuchten Mittagessen zuhause liegen lassen, Schulbücher tagelang im Spind gehortet [die sie wegen noch zu kaufenden Schutzumschlägen aber nach hause mitbringen sollte] und sie hat sogar schon den Geldbeutel samt Fahrkarte hier im Stadtteil verloren!!! Der war zum Glück von einem netten Herrn gefunden worden – noch bevor sie überhaupt gemerkt hatte, dass er fehlt!

Beide Schulen hatten auch schon ihre Elternabende – natürlich an zwei direkt aufeinander folgenden Tagen.


Kaputt II

Tja, den Sommer über hatten wir es verdrängt oder die Wäsche einfach auf einen sonnigen Tag verlegt. Doch nun sind die Tage zunehmend kühler, die Wäscheständer stehen immer öfter störend im Wohnzimmer herum, so dass ich mich dann doch mal daran machte, den verstummten Trockner unter die Lupe zu nehmen. Das Display ging noch an, aber er startete einfach kein Programm. Fehlermeldung? Fehlanzeige.

Daß der Wärmetauscher hoffnungsvoll verschmutzt ist, war mir schon länger klar. Obwohl wir regelmäßig versucht haben, ihn wieder ganz sauber zu bekommen, setzte er sich über die Jahre mehr und mehr zu. Nach mehreren Wochen Nichtbenutzung ist nun alles total festgebacken und ich habe nur einen kleinen Teil mit dem Staubsauger und dem Bürstenaufsatz herausbekommen.

Nächster Versuch war das angebliche Diagnoseprogramm des Trockners, das ich beim „Servicetechniker“ auf YT mehrfach sah. Doch die angegebene Tastenkombination bewirkte genau gar nix.

Da wir damit am Ende unseres Lateins waren und der Trockner nach ca. 5 Jahren intensiver Benutzung – vor allem im Winter [ich sage nur MagenDarm!] – wahrscheinlich mehr Reparturkosten als Restwert verursachen würde [Anfahrt, Lohnkosten, Ersatzteilkosten] rangen wir uns endlich zu einem Neukauf durch und können nach einer wirklich unkomplizierten Lieferung samt Altgerätemitnahme nun wieder glücklich im Keller trocknen. AO >punkt< de kann ich dabei wirklich nur empfehlen!

Kurzfristig hatte ich wegen des Wärmetauscherproblems noch darüber nachgedacht, auf einen reinen Kondenstrockner umzusteigen, aber die größere Abwärme war dann doch das K.O.- Kriterium.

Nun bleibt die Frage, wan die Waschmaschine ihren Geist aufgibt, bei ihr erwarte ich es auch täglich.


Kaputt III

Im Juni bestellte ich dem Bub neu herausgekommene Minimalschuhe, die er aufgrund der warmen Temperaturen aber kaum trug – Sandalenzeit! Doch jetzt zum Herbst hin und vor allem in der Schule würden sie sich bewähren *ZippZappZu* – dachte ich.

Neue Minimalschuhe von Affenzahn

Leider hatten sich in den letzten KiTa- Tagen aber in beiden Schnallen ein paar Sandkörner festgestzt, so dass die Schnürsenkel nicht mehr zu öffnen oder zu schliessen waren. Auch nicht, nachdem ich vorsichtig etwas Silkonöl einsprühte. Doof, da die Schuhe echt noch sehr wenig getragen waren.

Kaum getragene, aber staubige Minimalschuhe, deren Schnürsenkel nicht mehr auf und zu gehen

Ein Telefonat mit dem Hersteller ergab, dass wir nicht die einzigen mit dem Problem sind und ich bekam ganz unkompliziert einen Satz neuer Schnürsenkel samt Schnallen zugeschickt, die ich selber ganz einfach austauschen konnte.


Hüa, Sabrina! I

Die June malte ein wunderbares Pony in das Freundebuch eines KiTa- Mädels!


Adieu, Du wunderbarer Sommer!

Mit dem Monatsersten war der Hochsommer im September dann ganz plötzlich vorbei. Am letzten Augusttag nochmal über 30 Grad und dann – wie ein umgelegter Schalter – nur noch Altweibersommer mit frischer Morgenkühle und maximal 25 Grad am Tag.

Dennoch konnte ich noch ein paar Sonnenstunden im Garten einfangen, auch wenn sich die Herbstvorboten teilweise schon deutlich mit Regen und Kälte zeigten. 6 Grad hatte es teilweise nur am Morgen!!!

Ich sammelte schon alle Sonnencreme- Reste zusammen und war erstaunt, wieviel dieses Jahr übrig ist. Da die Cremeflaschen aber oft mit uns unterwegs und damit Hitze/ Sonne ausgesetzt waren, entsorge ich meistens alles und bewahre nichts auf, auch wenn man es könnte.


Platt gemacht

Die einen sagen, es sei die Jahreszeit, die anderen sagen, es sei dieses Warm/Kalt im Wechsel…

Kurzum: Es hat uns fast alle flach gelegt. Anfang des Monats war es nur etwas Husten bei June und dann auch ein wenig bei der Jüngsten; ab Monatsmitte baute dann der Mann ganz schnell ab und dann fielen wir anderen wie Dominosteine um.

Ekeligster, nächtedurchwachender Husten, dazu teilweise hohes Fieber, Gelenkschmerzen und auch ein wenig Schnupfen verwandelten unser Haus in ein kleines Lazarett. Hier ging eine ganze Woche lang keiner zur Schule oder zur Arbeit, ich schaffte auch nichts für den Blog und allein die kleinen Mädels konnten zur KiTa gehen. Keine Schule freute den Buben sowas von [sein Gesicht hättet Ihr sehen müssen!!!], aber leider musste er trotzdem Hausaufgaben machen. Keine Pointe.


Hüa, Sabrina! II

Tja, da schrie die June plötzlich und ich kurz danach auch.

Die beiden kleinen Mädchen spielen unheimlich gerne Reiten auf dem Sessel im Wohnzimmer und tragen dafür auch allerhand Kram zusammen, vornehmlich Kissen und Decken. Die June hatte allerdings auch das Geburtstagsgeschenk der Jüngsten irgendwie so im Sessel eingeklemmt, dass es bei einem Sprung von ihr dagegen nur ganz trocken „krack“ machte.

Da hatte es sich ganz schnell ausgewiehert!

Das Steckenpferd war entzwei, mehr oder weniger unreparierbar: würde ich es leimen, es würde bei kleinster Belaatung wohl wieder an der gleichen Stelle auseinander brechen. Dasselbe beim Schrauben, womöglich stehen dannn cuh noch die Enden einer Schraube heruas.

Die June hatte ja in letzter Zeit schon so einiges aus Überschwang kaputt gemacht, aber das waren immerhin noch ihre eigenen Sachen gewesen. Nun schrie sie, dass es ihr soooo leid tue, aber das Geschenk der Jüngsten war trotzdem hin. Wir Eltern entschieden, sie müsse einen Großteil aus ihrer Spardose hergeben, damit wir der Jüngsten ein neues Pferd bestellen können. Das kam dann auch zum Glück ganz schnell hier angetrabt…


Beendet wurde der Monat mit einem Kuchengelage gestern, dessen Reste wir heute noch unter uns aufteilen werden. Mein erstes Kind ist nun zweistellig und ich frage mich mal wieder, wo nur die Zeit hin ist?!


Schlagwörter:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert