Rezept: Frikadellen / Frikos

Am Wochenende habe ich das allererste Mal in meinem Leben Frikadellen gemacht. Ewig wollte ich es ausprobieren, aber dieses Gematsche mit rohem Hackfleisch und vor allem auch die Angst, dass sie nie so schmecken werden wie bei meiner Mama hielten mich bisher davon ab. Aber dann schaute ich mir diverse Rezepte an, hatte zwar kein Brötchen sondern nur Toast daheim und siehe da: die Frikos schmecken zwar anders als bei Mama, aber mindestens genauso gut, wenn nicht sogar noch besser!

Das fand sogar der Mann :)

Denn wie ich es mir dachte: Auf die Gewürze und das Brot kommt es an, dann wird alles lecker und fluffig. Zur Reproduktion muss ich also ganz schnell festhalten, wie ich das gemacht habe:

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Zutaten für 4-6 Portionen bzw. 10-14 Frikadellen:

  • 650g gehacktes Halb/Halb
  • 1 Zwiebel grob gehackt (dann kan man sie später besser rauspulen)
  • 2 Eier
  • 2-3 TL Paprika edelsüss
  • 3 TL getrocknete Petersilie
  • 1 TL Senf (ich habe immer den mittelscharfen mit dem Löwen daheim)
  • 1 leicht gehäufter TL Salz
  • 1 ordentlicher Schuss Maggi
  • 1 gute Portion Pfeffer
  • 2 Toast eingeweicht in Wasser
  • neutrales Pflanzenfett zum Braten

 

Zubereitung:

Alle Zutaten bis auf Toast und Fett vermenge/ vermatsche ich in einer großen Schüssel mit sauberen Händen bzw. Einweghandschuhen rasch und sorgfältig. Dann drücke ich das Toast gut aus und mische es ebenfalls mit unter. Ich heize meine Pfanne mit dem Fett gut vor (die einen schwören auf Margarine, ich nahm Sonnenblumenöl) und forme die Frikadellen mit einem Durchmesser von 5-6 cm. Wer mag, kann diese noch in Paniermehl wälzen. Im heissen Fett scharf und von beiden Seiten anbraten und bei etwas weniger Hitze weiterbraten. An der Seite kann man gut erkennen, wann sie durch sind.

Im Kühlschrank aufbewahrt schmecken sie auch noch bestens am nächsten Tag.

NomNom!

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