Dieser Artikel kann aufgrund von Markennennung, Verlinkung und sichtbaren Marken unbeauftragte Werbung enthalten
SAMSTAG
Den Karfreitag hatte ich fast ausschließlich im Bett verbracht. Was Mittwoch mit leichten Halsschmerzen begann, ging Donnerstag mit fiesem Fließschnupfen weiter und knockte mich schlußendlich komplett aus.
Es war irgendwie klar, ich hatte die letzten 3 Monate nur gepowert und war immer haarscharf an einem von den Kindern mitgebrachten Infekt vorbeigeschrammt. Nun hat es mich erwischt, aber so richtig.
Ich hatte eh wenig Lust auf Ostern (dieser ganze Kommerz, diese Süßigkeitenschlacht!), von daher bin ich nicht enttäuscht wegen der Feiertage.







SONNTAG


Ich habe Lust zu Nähen und verbrauche Reststoff, um einen neuen Overall für die Jüngste herzustellen. Ich mache langsam und breche ab, als die Kinder wieder gelangweilt anfangen zu zanken.


Noch auf der Rückfahrt bestelle ich via Smartphone Pizza für uns alle; mit Rabattcoupons und Sammelpunkten einer Pizza- Kette geht das finanziell, obwohl die Preise ordentlich angezogen haben. Die Lieferung ist pünktlich und alle sind happy.

MONTAG


Danach will ich Betten beziehen (ich lag in den letzten Tagen so viel darin, das muss jetzt einfach sein) und sauge auch das Schlafzimmer. Die erste Waschmaschine (gestern Abend getimt) ist fertig, die nächste stelle ich wegen des sonnigen Wetters direkt an.
Die Jüngste mosert, sie wolle in den Garten, die June und der Sohn sind schon mit den Fahrrädern los. Nun gut, es ist wirklich warm und warum nicht?
Ich hätte an die Schubkarre voll Erde, Matsch und Wasser denken sollen, die übt für die Jüngste eine magische Anziehungskraft aus. Der Sohn ist schon längst wieder zurück und jammert, ihm sei wieder sooo langweilig. In Absprache mit dem Mann soll er mir helfen, das Hochbeet zu streichen. In der Garage stand ein Rest der roten Holzfarbe, den ich noch ein bisschen verdünnen kann.
Der Sohn pinselt Kanten und Ritzen, ich rolle die Flächen, 8- und 6jährige kommentieren von der Zuschauertribüne aka Rutscheauto und Hüpfepferd und der Mann behält die matschende Jüngste im Blick.
Wir kommen gerade so aus mit der Farbe und sind alle erstaunt über das gutaussehende Ergebnis!

Ich schaffe es wegen des Streichens erst spät mit der Kurzen ins Bett und werde nach knapp 60 Minuten durch Schreie im Garten wieder wach. „Hilfe, Hiiilfe!“ ist dann allerdings doch nur gespielt. Ich bleibe nochwas liegen und döse.
Als ich mit der Kurzen aufstehe, ist es seltsam ruhig. Die drei Mittelkinder sind bei Oma & Opa, erzählt der Mann. Herrlich, ausnahmsweise Mal in Ruhe wach werden und Kaffee trinken!
Die Kleine muss aus gewissen Gründen einmal geduscht werden, was sie nur über sich ergehen lässt, weil wir danach wieder in den Garten gehen. Beim abschließenden Föhnen entdecke ich leider eine einzige und recht stattliche Kopflaus auf ihrem Kopf.
Oh No!
Ihre Haare sind so dünn auf dem Kopf, da fühlt sich wohl kaum eine Laus wohl. Ich tippe auf eines der mittleren Mädchen als Patient 1 und bin heilfroh, genug Nyda im Haus zu haben. Bei mittlerweile 5 Kindern sind gewisse Dinge immer in der Hausapotheke ;)
Die Lütte drängt und so gehen wir wieder raus. 15 Grad fühlen sich nach der letzten und sehr kalten Woche echt super an! Ich fange an, am seitlichen Weg Löwenzahn zu rupfen, sie spielt Umrühren im Eimer mit den Pflanzen oder „hilft mit“.
Als die Mittelkinder wieder da sind, hilft die 6jährige auch mit (also in echt meine ich) und darf mit mir dann Samen in die zerwühlte Erde werfen. Ich hatte noch Bienenmischung und einige Mohnkapseln vorrätig, die ich letztes Jahr von unseren unglaublich tollen Mohnblumen aufbewahrte. Wenn nur die Hälfte von den Samen angehen, hat der olle Löwenzahn keine Chance mehr!!!
(Der wächst bei den Nachbarn in rauhen Mengen. Und bei uns in überwucherten Gartenbereichen auch. Er sitzt in Ritzen zwischen Wegplatten und in Mauerspalten und kann gehörige Sprengkraft entwickeln. Genau wie Ahornkeimlinge. Also rupfe ich ihn dort weg, bevor er Schaden anrichten kann und im etwas weiteren Umfeld drum herum.)
Um 17:15 Uhr bricht der Mann auf, um die Älteste einzusammeln. Ich fange an, die Kinderköpfe zu behandeln und Haarbürsten einzusammeln.
Der Mann bezieht die Betten der Kinder neu und weil alles so viel Zeit gekostet hat, gibt es heute nur Pizzareste und belegte Brote. Zum Kochen bin ich gerade auch wieder zu platt.
Danach das lästige Auskämmen – schön der Reihe nach – und ich hatte Recht.
Als die Kinder (etwas später als sonst) im Bett liegen, kämme ich auch meine Haare aus – zum Glück ohne böse Überraschungen – und auch mein heutiger Corona- Test ist wieder negativ. Wirklich riechen und schmecken tue ich immer noch nicht, so blieb mir aber wenigstens der fiese Geruch des Läusemittels erspart.
Ich war gerade noch duschen, nehme jetzt noch die 5. oder 6. Maschine Wäsche für heute ab (der Wind hatte alles wunderbar trocken gepustet) und lege schon meine Anziehsachen für morgen heraus.
[ Wegen dauerhaft dreckiger Hände gab es vom weiteren Tag keine Bilder mehr, sorry ]
Euch wünsche ich nun einen guten Start in die neue und kurze Woche!
Mehr Wochenenden in Bildern sammelt der Blog Grosseköpfe
oje was für ein Wochenende! Hoffentlich wird die neue Woche besser…ganz liebe Grüße