Im letzten Monat | April 2020

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Ein kompletter Monat im zumeist kompletten LockDown.

Keine Schule, keine KiTa, keine Spielplätze, geschlossene Kultureinrichtungen, keine sozialen Kontakte mit echter Nähe. Bis auf die Nachbarstochter, die in unseren inner circle aufgenommen ist – andernfalls wären meine Kinder (und auch sie) wohl schon verrückt geworden.

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Ich sammle meine Samstagszeitungen und hebe sie für später auf, wenn diese Zeit in den Geschichtsbüchern niedergeschrieben sein wird. Dieses Leben “vor Corona” verblasst immer mehr, stattdessen werden die Tage immer gleichförmiger.

Belächelte mich am Monatsanfang der Mann noch für meinen Kauf von MundNaseMasken, so wurden sie ein paar Tagen vor Monatsende für Einkäufe und den ÖPNV endlich auch Pflicht in NRW und damit so gut wie einheitlich in ganz Deutschland (die fehlenden Bundesländer ziehen spätestens nächste Woche nach).

Wir sind dankbar für unseren Garten, den naheliegenden Wald und die ebenso schnell erreichbaren Feldwege. Es grünt und spriesst überall, alles knospet und wächst und vor allem der Löwenzahn blüht schon grell. Das Wetter ist bombastisch, leider aber schon wieder zu trocken.


Neues Hobby ohne Spaß

Da während des kompletten Lock Down fast alle Geschäfte zu hatten, musste ich einige unaufschiebliche Dinge online bestellen (Kinderschuhe, Klamotten für den Sohn, Flüssigseife, Druckerpatrone). Was ja gar keinen Spaß macht, ist ständig den jeweiligen Sendungsstatus zu verfolgen, weil die Paketdienste momentan hemmungslos überlastet sind. Highlight war das Paket mit den Kinderschuhen für die Jüngste, das Donnerstags spät abends in Wuppertal ankam. Erster Zustellversuch dann am Dienstag (!!!), wobei die Route wegen Krankheit/ Unfall/ Zeitüberschreitung abgebrochen werden musste. Der versprochene neue Zustellversuch am nächsten Tag fand gar nicht statt, erst am Donnerstag klingelte der Paketbote mit den ersehnten neuen Schuhen.


Homeoffice

Ende März war ich im Büro gewesen um mir Equipement abzuholen für mein Homeoffice. Eigentlich war rund um Ostern wieder meine Urlaubsvertretung geplant (in der Elternzeit darf man 30h/Woche arbeiten), die sollte jetzt aber von zuhause aus stattfinden. Es war zwar recht aufwändig mit der Einrichtung (teilweise musste noch etwas Hardware bestellt werden) und ich arbeite zudem komplett autark (Dateien müssen umständlich zum Austausch hin- und hergeschickt werden), aber es geht.

Anfang April machte ich täglich nur ein paar Stunden, um Ostern dann die 30h/ Woche und seitdem wieder so viel, wie ich kann bzw. anfällt.

Es ist sensationell, in der Mittagspause mit der Familie am Tisch zu sitzen (auch wenn es “nur” Nudeln mit Pesto gibt) und direkt nach Feierabend vom Büro- in den Gartenliegestuhl wechseln zu können, aber es sind natürlich auch jede Menge Nachteile da. Eben weil es keinen Arbeitsweg gibt, fehlt mir dieses Break und die Zeit für mich enorm. Es kam auch ein oder zwei Mal vor, dass der Mann und ich parallel arbeiten mussten, das ging dann nur mit einer neuen DVD für die Kinder. Ich kann auch teilweise das Kindergeschrei nur schwer ausblenden. Mir fehlt der Kontakt zu den Kollegen und der kleine Plausch in der Teeküche – stattdessen habe ich dann doch mal eben einen Kinderpopo abgwischt oder beim Kaffeeholen schnell noch einen Zopf geflochten.

Anfangs bekam ich einmal richtig Angst wegen eines komischen PC- Geräusches (warum läuft der Lüfter nur so extrem laut? Geht der PC gleich in Flammen auf?), dabei war es nur die schleudernde Waschmaschine nebenan… ^^


Homeschooling

Uha, das klappte überhaupt nicht gut. Beide Schulkinder haben wenig Bock und sehen keine Notwendigkeit, dass jeden Tag etwas getan werden muss. So summierte sich einiges vor den Osterferien auf, was aber in den Ferien dann nicht so recht aufgeholt wurde (was aber mitunter auch an meinem Homeoffice lag und dass die Große mittlerweile zum Vater gewechselt war).

Natürlich war auch ganz schnell das Papier, dann Druckertinte bzw. Toner leer, die Druckeinstellungen wechselten oder es war etwas als PDF verschickt worden, was die Kinder eh als Buch vorliegen haben. Umgekehrt hatte die Große am allerletzten Tag nicht alles aus der Schule mitgebracht, sondern das Mathebuch und das Englisch- Workbook unter dem Tisch liegen lassen. Da fehlt leider jetzt so einiges drin.

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Homework

Dank Corona und bei mindestens 5, bis zu den Osterferien auch 6 Leuten daheim plus zwei Katzen gibt es immer genug zu tun. Die Spülmaschine läuft pro Tag in der Regel 2x, Saugen und Wischen und Bad putzen ist auch viel öfter nötig und dazu kommt auch noch der Dreck, der aus dem Garten mit hineingeschleppt wird.


Home & Garden

Oh, damit haben wir uns viel beschäftigt. Wir hatten ja so einiges an Aussaaten auf den Fensterbänken, das musste teilweise schon umziehen und außerdem haben wir noch mit Sanni ein Bohnenprojekt gestartet.

Nun leert sich das Wohnzimmer so langsam wieder, dafür tummeln sich jetzt auf unserer Terrasse viele kleine und große Blumentöpfe. Dazu kommt auch noch das Etagen- Beet, dass ich rot anstrich und mit Erdbeeren bepflanzte.

Wir sind viel draußen, die Kinder spielend, wir Erwachsenen eher mit den Wäscheständern, Löwenzahn- und Ahorn- Zupfen oder Lesend beschäftigt.

Ich habe zwei Sachen dann auch mit StopMotion festgehalten, wobei ich beim Sonnenhut alle 1 bis 2 Tage fotografierte, bei Sanni der Bohne jedoch mehrfach täglich!


Gegessen

Haben wir zumeist ganz gut. Also in der überwigenden Anzahl der Tage sehr gut, ansonsten gab es aber auch mal Nudeln mit Pesto aus dem Glas oder anderer, sehr einfacher Kram. Ich habe viel gebacken, auch wenn es machmal gar nicht so einfach war, weil ich nie wusste, wann es wieder Mehl und Hefe zu kaufen geben wird.

Außerdem gewann ich auf Instagram eine Local- Survive- Box eines Wuppertaler StartUps, die bei unserer Großfamilie natürlich nicht lange hielt, aber eine tolle Ergänzung zu meinem Wochenendeinkauf war. Die leckeren Produkte kommen alle aus der Region und wurden mit einem wertvollen Extra ergänzt: Eine Rolle Klopapier!


Gesehen

Haben wir sehr oft die Nachrichten. Auch wenn ich es irgendwann nicht mehr einschalten wollte, weil ich dieses C- Wort nicht mehr hören will.

Eine wirklich herzhaft erfrischende Ablenkung war da die 15teilige Serie “Drinnen – Im Internet sind alle gleich” von ZDFneo (in der normalen ZDF-Mediathek abrufbar). Die täglichen Folgen (jede etwa nur 10 Minuten lang) beschäftigen sich zwar auch mit dem C- Thema, aber so, dass wir richtig gut lachen mussten.

Wir setzten mehrfach bei der Serie “Unterleuten” an, haben aber erst beim 3. Anlauf den Einstieg geschafft.


Gefeiert

Tja, Ostern war schön ruhig dieses Jahr, auch wenn die Großeltern irre viel Schokolade vor die Tür legten. Die ist inzwischen komplett verzehrt (entweder pur oder in Form von Schokoladenkuchen), die Kinder sind aber immer noch mit ihren neuen Büchern beschäftigt.

Ich mache mir aber schon große Gedanken um den 6. Geburtstag der June. Auch wenn wir wahrscheinlich niemanden zum Feiern einladen dürfen, soll sie trotzdem ein tolles Fest bekommen. Ich bestellte schon Girlanden und Ballons und anderen SchiSchi, sie wird ihren Wunsch nach meiner Zitronen- Trümmertorte auf jeden Fall erfüllt bekommen und auch sonst will ich den Tag zu etwas ganz besonderem machen.


Momentan gehen wir zwar nicht auf dem Zahnfleisch, aber die Nerven sind schon arg dünn geworden. 24/7 als Eltern im Dienst zu sein, dabei Lohnjobs und Schularbeiten mit der Carearbeit zu vereinbaren -das ist einfach nur irre anstrengend.

Die Tage fangen zwar nicht mehr ganz so früh an (in der Regel wecken uns die Kinder erst zwischen 7 und halb 8), aber sie sind lang geworden. Bis dann alle Kinder im Bett liegen, die Küche und Wohnzimmer resettet und der Garten ein wenig freigeräumt sind, ist es locker 21/ 21:30 Uhr. Da ist dann meist aber noch der 7jährige wach. An etlichen Tagen haben der Mann und ich keine einzige gemeinsame Minute ohne Kind/er gehabt.

Was wird der Mai uns bringen?

Weitere Lockerungen? Schulbesuche, wenn auch nur stunden- oder tageweise für die Kinder? Schrittweise Öffnung der KiTa? Oder doch wieder alle zurück in einen noch schärferen LockDown, weil die Zahlen der Infizierten wieder hochschnellen?


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