Kinderwunsch & Verhütung: Ovulationstests

Dieser Artikel kann aufgrund von Markennennung, Verlinkung und sichtbaren Marken unbeauftragte Werbung enthalten


Spätestens mit dem Kinderwunsch, aber auch bei der Verhütung ohne Pille, Spirale und Co geht es um die eine Frage: Wann ist der Eisprung? Wenn man die beantworten kann, kann man die fruchtbaren Tage sicher herausfinden und dann auch sicher verhüten.

Ich selber bestimmte meinen Zyklus nach Absetzen der Pille (allererster Kinderwunsch) mit der Rechen- oder Kalendermethode: Ich ging von einem Normzyklus mit 28 Tagen aus, da ist dann der Eisprung an Tag 14 – sprich kurz vorher und genau an diesem Tag sollten wir Spaß haben, um schwanger zu werden. Mit dieser Methode arbeiten auch die ganz einfachen Zyklus- Apps oder Fitness- Armbänder. Aber Achtung! Denkt auch hier an die Sicherheit Eurer Daten und an die oftmals verwendete Norm- Rechenmethode, die nur mit körperlichen Symptomen ausstaffiert wird!

Es klappte dann auch recht schnell, direkt im zweiten Zyklus wurde ich schwanger mit dem 1. Kind.

Diese Methode ist aber gerade für Frauen mit unregelmäßigen Zyklen und schon gar nicht zur sicheren Verhütung geeignet.

Es lohnt sich daher, ein wenig genauer darauf zu schauen, was im weiblichen Körper alles passieren muss, damit ein Eisprung stattfindet und wie lange man dann überhaupt schwanger werden kann.

Zäumen wir das Pferd zunächst von hinten auf: In der Regel ist die zweite Zyklushälfte (= die Phase NACH dem Eisprung) 12 bis 16 Tage lang. Viele Frauen mit unregelmäßigen Zyklen haben dennoch einen Eisprung, ca. 14 Tage (12 – 16 Tage) vor der Menstruation, was aber nicht unbedingt am 14. Zyklustag sein muss.

Beispiel: Zyklen von 29-35 Tagen

29-14= Eisprung frühestens an Tag 15

35-14= Eisprung spätestens an Tag 21

Das ist auch mit ein Grund, warum evt. ein falscher errechneter Termin im Mutterpass steht. Diese Schwangerschaften werden anfangs auch oft zurückdatiert, weil der Eisprung einfach viel später als „die Norm“ war.

Zurück zum Zyklus:

Eisprunghormone und deren Nachweis

Nach der Menstruation steigt u.a. das Hormon Östrogen an, das wiederum den sprunghaften Anstieg des luteinisierenden Hormons (LH) hervorruft. Durch den sprunghaften LH- Anstieg wird der Eisprung ausgelöst.

Östrogen- und LH- Anstieg lösen Eisprung aus
Anstieg von Östrogen und LH vor dem Eisprung

Inzwischen gibt es diverse Möglichkeiten für zuhause, diese Hormonkonzentrationen nachzuweisen:

  • Verhütungs- oder Fertilitätscomputer, die via Pinkelstick Östrogen und LH im Urin messen: Persona, Clearblue Advanced u.a.
  • Tests zur Messung des LHs: einfache Ovulationstests in Streifenform oder digital z.B. von Clearblue (die mit dem Smiley). Neu ist die Möglichkeit der Auswertung von einfachen Ovus via App.

Aber Achtung!

  • LH wird schubweise ausgeschüttet, selbst bei einem Anstieg gibt es Phasen von kleinerer und größerer Ausschüttung
  • Der Urin ist im Laufe des Tages und je nach Lebensweise unterschiedlich konzentriert, was die LH- Menge im Urin beeinflusst
  • Ein schöner LH – Anstieg macht nicht immer einen Eisprung, es kann auch mehrere Anläufe in einem Zyklus geben, bis das Ei springt!
  • Bislang ging man davon aus, daß der Eisprung kurz vor, am oder nach der größten Konzentration stattfindet – oft genug reicht allerdings ein sprunghafter Anstieg an! Der stärkste Ovulationstest kann also bedeuten, dass das Ei schon springt oder gerade gesprungen ist (Punkt 3 bei diesen Mythen rund um den Eisprung – Leider habe ich keine weitere Quelle dazu finden können)!
Positiver Ovulationstest
Wurde schon beim Durchlaufen deutlich sichtbar: Ein positiver Ovu – Streifentest mit 25 iU/L

Basal- was?!

Richtig nachweisen kann man den Eisprung nur per Ultraschall, per Blutuntersuchung oder mit der Temperaturmethode. Erstes und zweites lässt sich eigentlich nur beim Arzt durchführen, letzteres geht super zuhause. Nach dem Eisprung steigt die morgendliche Basaltemperatur auf ein höheres Niveau an als in der 1. Zyklushälfte. Gemäß den Regeln der natürlichen Familienplanung (NFP)/ symptothermalen Methode kann man damit nach einigen Zyklen auch gewisse Vorhersagen treffen für die fruchtbaren Tage um dem nächsten Eisprung herum. Richtig sicher wird NFP mit der Beobachtung des Zervixschleims/ des Muttermundes. Beide verändern sich im Laufe des Zyklus und zeigen (zumindest bei mir) die fruchtbaren Tage recht deutlich an. Wer genaueres wissen will, sollte sich über natürliche Familienplanung, NFP, Sensiplan informieren.

Inzwischen gibt es jede Menge kleiner Geräte, die bei der Temperaturerfassung und auch Auswertung bei Verhütung und Kinderwunsch helfen, z.B.:

  • Pearly
  • Daysy
  • Lady-Comp
  • Cyclotest diverse Modelle
  • Ava- Armand
  • Persona
  • Trackle
  • Femometer
  • Clearblue Advanced/ Fertility
  • i-Button
  • Ovy

So tracke ich meinen Zyklus:

Nach dem Abstillen des 1. Kindes und dem Einsetzen meines Zyklus las ich mich 2010 in NFP ein und begann mit der Temperaturmethode. Ich maß jeden Morgen meine Aufwachtemperatur mit einem normalen Thermometer (allerdings mit 2 Nachkommastellen) und recht bald beschäftigte ich mich auch mit der Beobachtung von Zervixschleim und Muttermund. Ich begann mit einfachen Ovulationstests herumzuexperimentieren und notierte alle meine Ergebnisse von Anfang an in der myNFP- App, die damals noch kostenlos war.

Meine Zykluskurve von Januar 2011 automatisch ausgewertet in myNFP- App: Tieflage vor dem Eisprung an Zyklustag 14 und anschliessende Hochlage sind gut zu erkennen.

Meine Zyklen waren meist regelmäßig und in der Norm (26-30 Tage), daher klappte das auch ganz gut. Auch später zum Schwangerwerden mit dem Buben.

Danach jedoch klappte es jedoch nicht mehr mit dem morgendlichen Messen; meine Nächte waren mit 2 Kindern zu unruhig und die Temperatur durch häufiges Aufwachen zu oft verdälscht, daher setzte ich zunehmend auf Ovus unterstützt durch Beobachtung von Schleim & Muttermund.

Wie man anhand der Geburtstage der jüngeren Kinder sehen kann (*12/2012, *06/2014, FG 10/2015, *08/2016), habe ich nie richtig mit dieser Methode verhüten wollen. Mein Interesse galt beim Zyklustracking eigentlich immer dem Eisprung und meist auch der Nutzung der fruchtbaren Tage. Und natürlich auch: Wann kann ich einen Schwangerschaftstest machen? Wann sollte die Mens kommen?


So verwende ich Ovulationstests:

Seit 2010 verwende ich dafür die Ovulationstests von babytest (viele verwenden aber auch die One+Step oder David von ama*zon, es gibt verschiedene Produkte in Drogerien zu kaufen).

Ich halte mich nicht vollkommen an die Anwendungshinweise, einfach weil ich für mich ein besser funktionierendes System gefunden habe. Warum die Verwendung von Ovus zur Bestimmung des Eisprungs nicht ganz so eindeutig ist, siehe wie oben beschrieben und hier in einer tollen Übersicht mitsamt Anleitung.

Ich teste bei meinem recht regelmäßigen Zyklus meist ab Zyklustag 9 und zunächst auch nur morgens – ganz entgegen der Anleitung. Da ist das nachzuweisende LH aufgrund der stärkeren Urinkonzentration immer höher und daher evt. falsch positiv, aber mehrere Tage vor dem Eisprung bei mir noch ganz deutlich von positiv entfernt.

Sensibilität von Ovulationstests
Sensitivität von Ovulationstests: sind sie sensibler, sind sie meist länger positiv! Allerdings ist das Gesamt- LH- Niveau von Frau zu Frau und oft auch von Zyklus zu Zyklus leicht oder stark unterschiedlich.

Erst wenn der morgendliche Test positiv oder fast positiv ausfällt, beginne ich mit der Testerei am Tag. Oft ist es nämlich so, dass mein Ovu drei Stunden später wieder negativ ist und erst zum Nachmittag/ Abend hin oder manchmal auch erst am nächsten Tag positiv wird.

Ich habe herausgefunden: Bei der Sensitivität meiner Ovus (25 iU/L) ist es beim eigentlichen Peak auch unerheblich, wie verdünnt mein Urin ist. Selbst mitten am Tag und ohne vorher auf meine Trinkmenge zu achten ist der Test dann knallepositiv.

Inzwischen kann ich auch ganz gut die LH- Konzentration abschätzen, je nachdem wie schnell der Ovu positiv wird (erst nach der eigentlichen Ablesezeit, kurz nach dem Durchlaufen oder schon beim Durchlaufen).

Im Textbereich meiner Zyklus- App halte ich (neben der Tageszeit der Durchführung) z.B. 4/4 fest, wenn beide Striche gleich stark sind. 1/4 entspricht einem sehr schwachen Strich, 2/4 gut sichtbar, 3/4 fast positiv. Alles über 4/4 trage ich ein, wenn der Teststrich deutlich dunkler als der Kontrollstrich ist. Bei Zweifeln stelle ich die Augen auf unscharf – dann lässt sich die Intensität beider Striche besser vergleichen.

Beispielzyklus:

Zyklus mit positiven Ovus an 2 Tagen; der Eisprung fand vermutlich am Tag des 2. positiven Ovus statt. Interessant: die Ovus wurden erst im Laufe des 12. Zyklustages positiv (morgens war er noch deutlich negativ)

Das Zyklusblatt dazu:

Zyklustracking zu den oben gezeigten Ovus: Manuelle Festlegung des Eisprungs nur per Ovus und Schleim in der myNFP-App

Wer bei der Bewertung seiner einfachen Streifen- Ovulationstests Hilfe braucht, kann sich inzwischen wohl mit der noch recht neuen Femometer App behelfen (die habe ich allerdings noch nicht selbst ausprobiert, nur in Foren schon mehrfach gesehen). Die hat eine Teststreifenerkennung und bewertet einen fotografierten Ovu nach Intensität (in der Basisversion kostenlos für Android und für iOS ). Eigentlich gehört ein Thermometer dazu, das mit der App synchronisiert wird und damit in Richtung natürliche Familienplanung geht (ich weiss jetzt allerdings nicht, ob sich die App bei der Auswertung auch an alle NFP- Regeln hält).

Der Einfachheit benutze ich zum Auffangen des Urins das Tütchen vom Test, nachdem ich Test und Trocknungsgranulat herausgeholt habe. Dann geht das mit dem Testen auch im Büro oder unterwegs ;)

Nach dem ersten positiven Ovu teste ich engmaschiger weiter. Oft ein oder zwei Tage lang mehrfach mit 4 bis 6 Stunden Abstand, danach meist morgens plus nachmittags bis der Ovu negativ bleibt. Es gibt nämlich auch Zyklen, da ist der Ovu über 2 ganze Tage hinweg positiv. Wäre das öfter der Fall, wäre meine jetzige Marke zu sensibel und ich würde auf eine andere iU/L – Angabe umsteigen. Da es aber nur selten passiert, bleibe ich bei 25 iU/L. In “guten Monaten” verbrauche ich 7 -10 Ovus, das sind etwa 7 Euro (je nachdem in welcher Packungsgröße ich online bestellt habe) und viel weniger Kosten als beim Kauf in der Drogerie. In “schlechten Monaten” können es auch schonmal 15 – 20 sein.


Und wann ist oder war jetzt der Eisprung?

Da ich keine Temperatur messe, kann ich natürlich nie sagen, OB der Eisprung tatsächlich [schon] stattgefunden hat. Da helfen mir aber die anderen Beobachtungen weiter (Schleim, Muttermund und auch Libido).

WANN der Eisprung nun ganz genau war, weiss ich dennoch nicht. Es ist immer wieder die Frage, wieviel LH genau nötig war, damit das Ei springt. Da kann der Anfang des Peaks, die Mitte oder erst der eigentliche Hochpunkt des Peaks der Auslöser gewesen sein. Deswegen glaube ich auch nicht an die oft gelesene Aussage: “Der Eisprung ist am Tag NACH dem 1. positiven Ovu”, auch wenn es meistens stimmt: Das Ei springt nämlich ca. 24-36 Stunden nach der notwendigen LH- Konzentration.

Immerhin kann ich den Eisprung in der Summe aller Ergebnisse (Ovu, Schleim, Muttermund) auf ein bis zwei Tage genau eingrenzen, was i.d.R. auch mit dem Mittelschmerz zusammen passt. Da dieser nicht nur während, sondern auch vor und nach dem Eisprung auftreten kann, ist auch er wieder keine genaue Angabe, aber ein weiterer Hinweis und mehr als ausreichend für mich :)


Was nützt mir das zum (Nicht-) Schwanger- werden?

Zusammen mit der Überlebensdauer von Spermien in meinem Körper von max. 5 Tagen (an mehr kann ich einfach nicht glauben), einer zu kalkulierenden Transportzeit von Muttermund bis Eileiter von angeblich mindestens 2 Stunden, einer Umbauphase des Spermiums (ich las mehrfach innerhalb von 12 Stunden) und einer Befruchtungsmöglichkeit von 12-24 Stunden nach dem erfolgten Eisprung bin ich mehr oder weniger wieder bei dem, was für mich bei der Kalendermethode herauskäme:

Für beste Schwangerschaftsaussichten alle 2 Tage Sex ab Zyklustag 10 und wenn es geht, nochmals am Tag nach dem ersten positiven Ovu. Durch den weiss ich dann aktuell auch, wann ich mit dem Progesteron anfangen kann, in etwa ein Frühtest anschlagen müsste oder eben die Mens kommen sollte.

Möchte man ohne Hormone oder Spirale verhüten, eigenen sich reine Ovulationstests nicht dazu, da sie nur eine LH- Konzentration im Urin angeben. Erst die Anwendung der Regeln NFP/ symptothermale Methode/ Sensiplan ergeben eine sichere Verhütung! Allerdings können Ovus ein guter Anhaltspunkt für einen wahrscheinlichen Eisprung sein, wenn z.B. wichtige Temperaturmeßwerte fehlen.


Und nun würde mich brennend interessieren, ob Ihr Euren Zyklus trackt (wenn ja,womit?) und ob Ihr vielleicht auch Ovulationstests benutzt, um den Eisprung zu bestimmen?


15 Gedanken zu „Kinderwunsch & Verhütung: Ovulationstests

  • 2. April 2019 um 14:22
    Permalink

    Ich fand die Ovulationstests von Clea*blue am besten. Sie sind zwar teuer, dafür aber sehr zuverlässig.

    Antwort
  • 2. April 2019 um 22:13
    Permalink

    Puh ganz ehrlich, das hört sich für mich alles sehr kompliziert und nach ziemlich viel Stress an. Mir wäre das zu viel, vor allem wenn es so weit geht, auf der Arbeit zu testen. Man macht sich ja vollkommen abhängig von diesen Teststreifen!!
    Als ich schwanger werden wollte und es erst ein ganzes Jahr nicht klappte, habe ich 3 Monate lang die Temperatur gemessen, um zu sehen, ob ich einen Eisprung habe. Das war laut Kurve offensichtlich der Fall. Danach habe ich mit dem Messen aufgehört, es war mir einfach zu lästig.
    Wir haben um den vermuteten Eisprung herum einfach immer ca. alle 2 Tage Sex gehabt, und nachdem es bei der ersten Schwangerschaft länger gedauert hatte, bin ich danach noch weitere 3x sehr schnell (1.-3. Zyklus nach Absetzen der Verhütung ) schwanger geworden. Ganz ohne Teststreifen und Temperaturmessungen ;-)
    Meine Meinung dazu ist: das schafft unser Körper auch so, und das Geld für den unnützen Kram kann man für schönere Sachen verwenden :-)

    Antwort
    • 2. April 2019 um 22:29
      Permalink

      Bei einem regelmäßigen Zyklus und keinen Empfängnisproblemen spricht ja auch gar nichts dagegen – schrieb ich ja auch ;) Zur Unterstützung bei der Verhütung (freigeben lt NFP) oder bei unregelmäßigen Zyklen oder zur genaueren Bestimmung der nächsten Mens finde ich es schon hilfreich.
      Ich konnte somit nachweisen, dass in den letzten anderthalb Jahren höchst wahrscheinlich immer ein Eisprung stattgefunden hat (also zumindest der LH- Anstieg), das war in der Kinderwunschpraxis schonmal eine gute Voraussetzung, um gewisse Dinge auschliessen zu können.

      Antwort
      • 3. April 2019 um 21:57
        Permalink

        Ah ok, sorry wenn ich etwas nicht mitbekommen habe (Stichwort Kinderwunschpraxis). Hatte mich einfach gewundert, dass nach 4 Kindern so wenig Gelassenheit und so viel Kontrolle beim Thema Schwanger werden vorhanden ist, denn es hat ja schon 4x erfolgreich geklappt ;-) da könnte man doch theoretisch alles ganz entspannt auf sich zukommen lassen. Aber ich kenne ihn auch, diesen bohrenden Kinderwunsch. Dagegen hilft ja wirklich nichts, außer möglichst schnell schwanger sein! Drücke euch die Daumen! !

        Antwort
        • 3. April 2019 um 22:05
          Permalink

          Ach, das wäre schön!
          Aber die Uhr tickt mit inzwischen 39 Jahren halt auch immer lauter… Danke für die Daumen!

          Antwort
          • 4. April 2019 um 12:18
            Permalink

            Ich hab jetzt mal ein bisschen quergelesen durch deine Zyklusberichte. An den “zu alten” Eizellen ist leider etwas Wahres dran :-( meine Cousine hat im Zuge einer langjährigen KiWu Behandlung ihre Eizellen per Polkörperdiagnostik untersuchen lassen, sie war zu dem Zeitpunkt 39 Jahre alt. Es war tatsächlich keine einzige Eizelle dabei, die den korrekten Chromosomensatz aufwies :-(((( das heißt nicht, dass es trotzdem korrekte Eizellen geben kann. Aber die Wahrscheinlichkeit nimmt wohl tatsächlich sehr ab.

          • 4. April 2019 um 15:57
            Permalink

            Oh. Das macht mir jetzt Mut :/
            Zum “Glück” habe ich in den letzten Wochen von 4 oder 5 Frauen mit 40, ü40 ider knapp 40 gehört, die schwanger wurden.
            Lag die KiWu- Behandlung denn an Problemen auf der Seite Deiner Cousine oder lag es an ihrem Mann? (PKD wird ja nur im Rahmen einer IVF oder ICSI gemacht und ist richtig teuer)

          • 4. April 2019 um 22:34
            Permalink

            Es lag an beiden, daher kam nur ICSI in Frage. Leider hat man keinen Vergleich, wie ihre Eizellen z.b. mit Anfang Mitte 30 waren, da die PKD erst so spät gemacht wurde. Alle früheren ICSI Versuch endeten leider in Fehlgeburten oder sie wurde erst gar nicht schwanger. Die Hoffnung auf ein Kind wurde nun leider zunichte gemacht :-(((
            Bei euch sieht die Situation natürlich anders aus, ihr habt ja schon Kinder zusammen! Aber leider darf man die Augen nicht davor verschließen, dass die Eizellen wirklich mit zunehmendem Alter schlechter werden :-(

  • 3. April 2019 um 9:02
    Permalink

    Ich habe vor dem 1. Kind auch die Basaltemperatur gemessen. Nach der Geburt hat das bei mir nicht mehr geklappt, da der Schlaf zu oft unterbrochen war. Nach 2 bis 3 erfolglosen Jahren das 2. Kind zu zeugen, hat mir meine FA schließlich Clomifen empfohlen. Das ist ein Medikament, das die Eireifung unterstützt, nimmt man in der ersten Zyklushälfte. Dazu untersuchte mich die FA am 10. Zyklustag per Ultraschall, damit sie eine Reifung von mehreren Eizellen ausschließen konnte. Da sie das nicht konnte, empfahl sie mir Enthaltsamkeit (sonst Zwillings- oder Drillingsschwangerschaft möglich) und bat mich am 13. Tag nochmal zum Ultraschall. Das war dann auch kurz vorm Eisprung, wie deutlich im Ultraschall zu sehen war. 9 Monate später kam unser 2. Kind auf die Welt 😍 Ich würde es immer wieder so machen.

    Antwort
  • 6. April 2019 um 22:30
    Permalink

    Ich bin mit 41 Jahren mit Kind drei und vier schwanger geworden, sehr unkompliziert und schnell. Leider habe ich beide verloren. Mit 42 bin ich zum fünften Mal schwanger geworden – ebenso schnell und unkompliziert- und habe mein drittes Kind dann gesund mit knapp 43 Jahren zur Welt gebracht. Es kann auch im „höheren“ Alter klappen. Es kann aber auch sehr schmerzhaft sein. Alles Gute!!!

    Antwort
    • 10. April 2019 um 7:40
      Permalink

      Liebe Sandra,
      es tut immer weh ein Kind ziehen zu lassen, das man sich gewünscht hat. Ich selbst habe diese Erfahrung ja auch schon machen müssen. Umso schöner, daß es bei Euch dann doch noch geklappt hat!
      Euch auch alles, alles Gute!

      Antwort
  • 9. April 2019 um 19:07
    Permalink

    Huhu,
    Ich kann deinen Kinderwunsch gut verstehen. :-)
    Unser erstes Kind kam trotz Verhütung. Beim zweiten Kind wurde ich ohne Diagnose erst nach Insemination (3. Versuch) schwanger. Ich habe auch sämtliche Ovus ausprobiert, aber war nach über einem Jahr nur noch verzweifelt. Ich würde auch noch heute sagen, dass es mit das schwierigste Jahr in meinem Leben war. Es ist von „außen“ kaum nachvollziehbar (da ja bereits ein gesundes Kind, keine „Diagnose“ und wir waren gerade 30 Jahre alt). Also ich fühle mit dir und drücke die Daumen, dass es zeitnah klappt! :-)
    (Achja: knapp 2 Jahre später bin ich schwanger geworden mit Kind Nr.2). Mal schauen, ob es noch ein drittes Kind geben wird ;-)
    Liebe Grüße!

    Antwort
    • 10. April 2019 um 7:38
      Permalink

      Hallo Marret! Vielen Dank für Deine Nachricht! Es tut gut zu lesen, dass man nicht alleine ist. Ich finde die Zeit momentan auch sehr schwierig und weiss gar nicht, mit wen ich darüber reden soll – richtig verstehen tut es kaum eine(r).
      Ich wünsche Euch alles Gute – ob mit oder ohne Kind 3!

      Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Okay!