12 von 12 | Oktober 2020

Dieser Artikel kann aufgrund von Markennennung, Verlinkung und sichtbaren Marken unbeauftragte Werbung enthalten

Es ist der 1. Herbstferientag, aber eigentlich hat nur die große Tochter “so richtig” Ferien. Jüngste und June gehen in die KiTa/ Ferienbetreuung, der Sohn begleitet mich und den Mann (der heute frei hat) zu Terminen. So stehen wir auch fast zur üblichen Uhrzeit auf.

Zuerst bringen wir die June zur Ferienbetreuung in die Ogata, dann die Jüngste zur KiTa. Ich werde in der Stadt abgesetzt, da ich einen Gyn- Termin mit drittem und letztem Ultraschall habe.

Wartezimmerfussboden.

Zuerst geht es ins Nebenzimmerchen für Wiegen und Blutdruck. Nach einer zweiten Wartezeit geht es ins Untersuchungszimmer. Ich werde nochmals zu meinem Befinden befragt, ein paar Dinge werden kurz besprochen und dann erfolgt eine rasche Untersuchung, bevor ich rüber ins Ultraschall- Zimmer darf.

Das Baby wird vermessen und liegt vollkommen in der Norm, was mich sehr freut. Leider ist das mit dem Fruchtwasser anders, davon ist viel vorhanden. Zu viel. Das kann einfach so passieren, kann aber auch andere Gründe haben. Einer der meisten davon ist Schwangerschaftsdiabetes. Grmph. Der kleine Zuckertest war ja unauffällig gewesen, aber das kann sich auch ändern.

Weiter gehts für mich im CTG- Raum, dort gibt es eine Keuchhusten- Impfung in den linken Oberarm und die Grippeschutzimpfungen in den rechten Arm. Danach muss ich beim CTG mal wieder den Schallkopf drücken und statt Entspannung ist wieder Aufpassen angesagt. Das Baby in meinem Bauch randaliert teilweise sehr und ich liege wieder wirklich unbequem.

Ich bin daher sehr froh, als ich abgekabelt werde und mir an der Theke nur noch eine Überweisung und die Adresse eines entsprechenden Facharztes_in abholen muss. 1 Stunde 45 Minuten war ich nun in der Praxis.

Mir bleibt kaum noch Zeit für einige Besorgungen; ich beschränke mich auf ein Geschäft und danach ein Brötchen beim Bäcker. Im Geschäft bezahle ich auf der unteren Etage lustigerweise 12 Euro und 12 Cent am heutigen 12. Oktober!

Der Mann sammelt mich in der Stadt wieder ein, er hat den Sohn dabei und auch schon die Jüngste abgeholt. Wir haben einen grösseren Termin beim Kinderarzt; die U8 für die Jüngste und ein paar offene Punkte beim Sohn zu besprechen. Eine Impfung wird aufgefrischt, es gibt Rezepte und eine Überweisung.

Ich lade die Rezepte auf dem Heimweg in der Apotheken- App hoch und erfahre zum Glück wenige Minuten später, dass die akut wichtigen Augentropfen abholbereit sind. Der Mann lässt mich an der Apotheke kurz raus und mitsamt Medikament laufe ich dann noch die paar Schritte heim.

Gegen 14 Uhr bin ich zuhause und verkrieche mich recht schnell im Bett, der Bauch war auf dem Rückweg wieder hart geworden und ich fühle mich insgesamt etwas platt.

Ich bekomme beruhigende Antwort von meiner Hebamme, die ich nach dem Kinderarzttermin per Nachricht über meine neuesten Befunde ins Bild gesetzt hatte.

Keine 60 Minuten später bekomme ich mit, wie der Mann aufbricht um die June abzuholen. Ich stehe ungern auf, will aber die Ruhe nutzen, um bei einem Kaffee einen Rückruf ins Büro zu tätigen (meine Elternzeit endet offiziell diese Woche) und Urlaub einzureichen. Danach probiere ich, beim empfohlenen Diabetologen_in jemanden zu erreichem, um einen Termin für den grossen Zuckertest zu vereinbaren, doch mehrfach hebt keiner ab.

Da schneit auch schon der Rest wieder herein und wir vernichten den übrig gebliebenen Kuchen vom gestrigen Sonntag.

Danach räume ich etwas Besuchsgeschirr in der Küche zurück an seinen Platz und fange an, Abendessen zu kochen: Vollkornspaghetti in einer Pilzrahmsauce mit Hühnchen, dazu Salat (nicht im Bild).

Nach dem Aufräumen entdecke ich, dass die Grosse schon wieder heimlich die Packung mit dem neuen Knuspermüsli angebrochen hat (das normale ist ihr nicht süß genug und unser gutes Vollkornbrot schmeckt ihr nicht). Ich strecke das ganz süße Müsli mit leicht süßen Flakes und schnöden Haferflocken. Sieht geschichtet im Glas sehr hübsch aus und wird von allen Kindern gern gegessen.

Der Mann war schon vorausgegangen und hat angefangen, die Kinder bettfertig zu machen. Bis die letzten Gedanken ausgesprochen, alle Kopfkissen richtig gelegt und die Augen fest zu sind, dauert es bis kurz vor 20 Uhr.

Ich nehme Wäsche mit nach unten, sortiere sie auf unsere verschiedenen Wäschesammler und setze noch eben eine kurze Maschine mit den Verkleidungskostümen aus der KiTa an, die uns letzte Woche in die Hand gedrückt worden sind.

Danach dann endlich Feierabend!


Mehr Tage in 12 Bildern sammelt Caro auf ihrem Blog!


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.