Weihnachten 2019

Dieser Artikel kann aufgrund von Markennennung, Verlinkung und sichtbaren Marken unbeauftragte Werbung enthalten


Ich hänge ein bisschen hinterher – eigentlich sind wir ja schon im Wochenende nach Weihnachten. Aber jetzt, so “zwischen den Jahren”, schaffe ich es endlich einmal, ein wenig aus diesem Mühlrad namens Alltag auszusteigen.

Die großen Anstrengungen vor den Feiertagen (vor allem auch der erhöhte Schwierigkeitsgrad wegen der Viren, die sich durch die Familie fraßen) sind gemeistert, der Besuchsmarathon ist beendet und nun stellt sich so etwas wie Durchhängen ein. Ich lese viel, blende Wäsche und Küche möglichst lange aus und versuche, in den Tag hinein zu leben. Also kein Wochenende in Bildenr heute, stattdessen noch etwas Weihnachtszauber.

Also zurück zu Heiligabend, sehnsüchtig erwartet von den Kindern, die uns schon morgens löcherten: “Heute ist endlich Weihnachten, oder?!”

Ich war froh, die leeren Adventskalender entsorgen zu können; der bei Sankt Martin ersungene mit Schokolade war der Hit, der von mir bei Ikea besorgte hatte uns alle mächtig enttäuscht. Letztes Jahr hatten die Kinder sich nicht nur um meine Pralinen aus dem Ikea- Kalender bemüht, sondern auch die dazugehörige App brachte uns allen jeden morgen viel Spaß. Dieses Jahr war die App mit den hinterlegten GIFs oder Links einfach nur enttäuschend und die Pralinen schmeckten teilweise gar nicht gut, auch wenn es nun für jedes Kind eine eigene gab.

Der Vormittag und Mittag verging mit Aufräumen, Umräumen und Putzen, denn wir würden am Abend mit 13 Personen an unserem Tisch sitzen. Wie immer brach der Mann mit den Kindern gegen 16 Uhr auf, um den Weihnachtsmann “zu suchen”.

Ich bereitete derweil den Tisch und die Tafel vor und verging mich am Christstollen.

Gegen 17 Uhr sammelte der Mann mit den Kindern Oma, Opa und vor allem die vorbereitetet Gans ein und nach und nach füllte sich das Haus mit der Schwiegerfamilie und Essensduft. Die Kinder krähten durchweg “Hungäääärrrr!!!”, so dass wir wiklich zuerst aßen und dann bescherten.

Die Jüngste hatte dann vor dem Einschlafen trotz Mittagsschlaf noch einen kleinen MeltDown, aber sonst kamen alle Kinder gut ins Bett und wir Eltern ließen den Abend gemütlich ausklingen.


Am ersten Feiertag kamen wir dann mit meiner Familie (insgesamt 14 Leute) bei meinem Bruder zusammen.

Doch vorher bereitete ich Regenbogengemüse für das Essen vor. Es war außerdem genug Zeit, einige Geschenke auszuprobieren und den Mädchen hübsche Frisuren zu flechten.

Wir aßen und tranken hervorragend und die Nacht wurde dann doch kürzer als gedacht *ähem* :)


Am 2. Feiertag wechselte die Älteste zu ihrem Vater und wir bekamen kleinen Kaffeebesuch von der Familie des Mannes. Es reichte mir dann aber auch mit der Feierei bzw. mit den den Menschen. Uff.


Bei den Geschenken sind wir Erwachsenen dieses Jahr sehr zufrieden: Die Kinder bekamen fast ausschliesslich Dinge vom Wunschzettel (eine Toniebox für den Buben, mehrere Kinder bekamen mehrere Toniefiguren, Aquabeads für die 5jährige, es gab diverse Bücher für einige Kinder, es gab Anziehsachen und Shoppinggutscheine für die Älteste, eine Tasse mit Namen und einen TipToiStift für die 3jährige, Tanztücher für die beiden kleinen Mädels, 3 Kinder bekamen Taschenlampen) und vor allem auch sehr viel Nützliches (Bettwäsche, Schlafanzüge, Bademäntel – alles für alle 4 Kinder!!!). Das wiederum stiess vor allem dem Buben sauer auf, er hätte sich doch dies und jenes noch von Lego oder Playmobil gewünscht?! Aber da die vorhandenen Dinge nicht in Ordnung gehalten werden, sollte es nicht noch mehr werden.

Wir Eltern bekamen einige Leckereien in flüssiger und fester Form, ich schenkte dem Mann Parfüm von seinem Wunschzettel und er mir bunte Socken von meinem Wunschzettel :)

Außerdem bekamen wir ein Abo für eine Samstagszeitung geschenkt, über das ich mich wirklich sehr freue! Im neuen Jahr geht es dann mit der 1. Ausgabe los *juhu*

Insgesamt war es ein Weihnachtsfest ohne größere Katastrophen, ohne Krankheit und ohne Unfall! Auch die Geschenkeorganisation war für uns etwas einfacher gewesen als letztes Jahr und fast alle haben sich daran gehalten. Wir benutzen seit Jahren schon selbst genähte Geschenkebeutel aus Stoff und bekamen dieses Jahr noch welche dazu.

Was ich aber im nächsten Jahr ändern will: Ich möchte gerne die erste Bescherung nur mit uns 6 machen. Durch das große Essen bei uns am Heiligabend hatte es sich in den letzten Jahren so ergeben, dass wir in riesiger Runde bescheren. Mir fehlt es total, nur als Eltern mit den Kindern vor dem leuchtenden Tannebaum zu sitzen, ihre glänzenden Augen zu sehen, zuerst die Weihnachtsgeschichte zu lesen und dann das Auspacken in Ruhe zu begehen. Das will ich dann einfach vorziehen auf den frühen Nachmittag und ärgere mich ein wenig, das nicht schon dieses Mal gemacht zu haben.

Immerhin klappte es überraschend und recht stressfrei mit einigen anderen Ritualen: Wir sahen 3 Haselnüsse für Aschenbrödel, lachten über Weihnachten bei Hoppenstedts, griemelten bei Michel aus Lönneberga und die Älteste hatte sich schon im Advent unsere DVD von “Anna” immer mal wieder angemacht.

Auch die Katzen verhielten sich brav und tatzten zwar immer noch die ein oder andere Kugel an, aber sie klettern nicht mehr im Baum herum.

Ich bin jetzt müde von den Feiertagen und irgendwie vom ganzen Jahr. Die Wäsche türmt sich (keine Zeit für alte Bräuche, schon gar nicht wenn die Kinder die neuen Bademäntel tragen wollen) und Silvester werden wir ganz ruhig begehen.


Euch wünsche ich nun einen tollen Übergang und einen guten Start ins neue Jahr!

Vielen Dank für Eure Treue, Eure Kommentare, Eure Mails und Nachrichten!


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.