Meine neue Reihe „Was sich durch Schwangerschaft und Kinder veränderte“ – Teil 1: Zerstören Kinder unsere Freundschaft?

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„Ist das Kind da, sind die Freunde weg! Aber das scheint auch anders herum zu gehen: Kriegen die Freunde Kinder, haben sie keinen Bock mehr auf ihre kinderlosen Kumpels! Kennt ihr? Kennt ihr nicht? Möglich wäre auch, zu überlegen, was ihr tun würdet wenn eure BFFs Kinder bekommen oder wenn ihr welche bekommt… würdet ihr den Spagat zwischen Windeleimer und Shoppingmarathon schaffen? Passen Kinderwagen und Bierchen noch zusammen?“  – So lautete die Anregung einer Blogparade

Ich persönlich finde zwar die Umschreibung des Zerstörens nicht gerade glücklich gewählt – zerstören ist für mich etwas mutwilliges, aber aus eigenem Willen entstanden sind die Kinder nun einmal nicht, sondern eher aufgrund ihrer Eltern (ob gewollt oder nicht sei dahingestellt).
Umso weniger kann man Kinder für den Erhalt oder Untergang elterlicher Freundschaften verantwortlich machen, dafür sind die Eltern und ihre Freunde meiner Meinung nach immer noch selbst verantwortlich. Aber zurück zum Thema und dahin, wie es eigentlich gemeint ist.

Dafür erzähle ich ein bisschen davon, wie das bei mir damals so war:

Mich ödete vor der Schwangerschaft mein Lebenswandel schon etwas an: die gemeinsame Wohnung war eingerichtete, der Job lief, die Beziehung auch und wir waren jedes Wochenende auf Jück (= Party, Kneipe etc). Ständig die gleichen Leute, die gleichen Gesprächsthemen und immer auf der Suche nach dem, was man nicht verpassen darf… Mich lechzte es nach etwas anderem – da musste noch mehr sein!

Damals waren wir die ersten aus meinem Freundeskreis und auch aus der Clique des Vaters, die sich zuerst verlobten und dann auch noch schwanger wurden. Ich kannte bis dato niemanden meines Alters mit Kind und habe mich damals recht allein gefühlt mit diesen ganz neuen Thema „Schwangerschaft und Baby“.
Ich weiss noch, wie ich das Gefühl hatte: „Oooookay, jetzt beginnt etwas ganz Grosses!“, erhielt Broschüren bei der Frauenärztin, kaufte mir die ersten Schwangerschaftsbücher und verschlang alles von vorne bis hinten. Ich saugte sämtliche Infos, die ich bekommen konnte, auf wie ein Schwamm und tauschte mich mit anderen werdenden Müttern in einem Online- Forum aus. Dazu kamen dann noch etliche Hormone und irgendwie genoss ich es, so richtig in dieses Baby- rosa- Wattebausch- Land einzutauchen. Viel anderes zu tun hat man ja dann auch irgendwann nicht mehr, schon gar nicht im Mutterschutz, wenn man als Erstlingsmutter den ganzen Tag zuhause ist und sich ausgiebigst mit dem Nestbau beschäftigen kann. Vorfreude, aber auch Angst vor dem was da auf mich zukam mischten sich zu einem ganz besonderen Gefühl.

Ich kannte es schon von früher und wusste intuitiv, dass mit Beginn dieses neuen Lebensabschnittes wieder Freundschaften versanden würden. Dies hatte ich schon öfter erlebt und besitze aus jedem Lebensabschnitt 1 bis 2 richtig gute Freundinnen (zwischenzeitlich leider auch weiter weggezogen). Der Cliquentyp war ich wohl noch nie gewesen.

Je mehr der Bauch wuchs, desto weniger interessante Gesprächsthemen konnten gefunden werden. Gemeinsame Unternehmungen wurden schwieriger, Partymachen kam recht schnell nicht mehr in Frage für mich (Alkohol! Zigaretten! Bis mitten in der Nacht wach bleiben! Geht ja gar nicht!!!), längeres Sitzen z.B. auf einem Grillabend wurde irgendwann unangenehm und auch sonst war es mir dann recht schnuppe, ob XYZ nun mit ABC geknutscht hatte oder nicht. In mir bewegte sich mein Kind! Es trat mich, es hatte Schluckauf und würde bald meine ganze Welt auf den Kopf stellen! Stattdessen wurde ich schief angeschaut, wenn ich mich um kurz vor 23h mal eben aufs Sofa bei den Gastgebern legen musste, weil ich einfach sooooo müde war.
Sowieso fiel es mir zunehmend schwieriger, mich auf andere Themen zu konzentrieren. Weiß der Himmel, was die Natur da für tolle Mechanismen ausgeklügelt hat, aber alles was nichts mit Schwangerschaft oder Baby zu tun hatte versickerte recht schnell auf Nimmerwiedersehen in meinem Kopf. Bei Jobgeschichten konnte ich ebenfalls nicht mehr groß mitreden, lag doch eine ganze Zeit reiner Mutterschaft vor mir (wie auch immer das werden würde).

CTG

Hier noch gutgelaunt mit dem Tochterkind im Bauch –
einen Tag später sollte sich mein ganzen Leben ändern!

Das Ganze wurde noch schlimmer, als meine Tochter dann auf der Welt war. Alle kamen zum Gratulieren, aber die wenigsten konnten sich vorstellen, wie mein Alltag mit Wickeln, Stillen und Haushalt nun aussah. Für mich wiederum klang ein Tag im Büro nach einer anderen Galaxie. Jeden Morgen duschen und sich danach sogar schminken können! Mit Kollegen zusammen Kaffee trinken! Ich war an den ganz schlimmen Tagen einfach nur froh, wenn ich mir irgendwann mal im Laufe des Vormittags etwas zu essen unter die Nase schieben konnte, ohne dass jemand dabei schrie. 2 Stunden in aller Seelenruhe am Stück telefonieren und ein Date mit einem Kerl von vorne bis hinten auseinandernehmen? Spontaner Shopping- Marathon in der Stadt? Den ganzen Sonntag gemütlich beim Brunch im Cafe verbummeln? „ÄH, sorry, geht nicht, ich bin schwanger oder das Kind muss dies oder jenes oder der Haushalt oder oder oder…“ Im Gegensatz zu Kinderlosen kam ich mir oft wie eine Spassbremse vor. Freie Zeit hatte sich ruck- zuck relativiert.
Stattdessen traf ich mich nun viel öfter mit den anderen Müttern, die ich im Geburtsvorbereitungskurs kennenglernt und mit denen sich ein festes wöchentliche Treffen entwickelt hatte. Ich ging zur Rückbildung und zum Pekip und traf dort – richtig! – auch nur andere Mütter.
Irgendwann, als ich meine Tochter mit 6 Monaten abgestillt hatte, stellte ich fest dass mein eigenes Denken langsam etwas klarer wurde. Die Hormone waren fast alle ausgeschwemmt und ich war in meinem neuen Leben als Mutter halbwegs angekommen. Das erzählte mir dann auch meine beste (kinderlose) Freundin irgendwann am Telefon – ich sei ja teilweise auf einem ganz anderen Stern unterwegs gewesen, so gedanklich. Nun könne man mit mir aber endlich wieder vernünftig reden! Die Gute!

Im Nachhinein wird mir auch klar, dass der Cut durch Mutterschaft umso kleiner ausfällt, desto mehr Mütter schon im Freundes- und Bekanntenkreis sind. Das stelle ich nun im Freundeskreis des Doppel-Ms fest: es gibt Veranstaltungen mit allen Familienmitgliedern, bei denen dann aber auf die Kinder Rücksicht genommen wird. Oder es gibt Treffen zu Zweit, abends nach dem Einschlafen der Kinder. Bei der zweiten – oder wie jetzt bei mir sogar dritten – Schwangerschaft hat mich der Alltag viel mehr im Griff, ich weiß was auf mich zukommt und kann mir schon gut vorstellen, wie die nahe Zukunft aussieht. Mir erschien die Umstellung von null auf ein Kind da wesentlich extremer. Aber dazu dann in einem anderen Beitrag mehr.

Zurück zu den Kindern und meinen Freundschaften: Nun gibt es sogar noch eine neue richtige Freundin aus der Babyzeit des Tochterkindes, diese Freundschaft hat auch meinen Umzug zum Doppel-M „überlebt“. Hier am neuen Wohnort habe ich auch schon 2 neue, inzwischen gute Bekannte (Freundinnen würde ich noch nicht dazu sagen) mit Kindern im Alter von meinen gefunden. Die Handvoll alter Freundinnen, die mir nach meinem ersten großen Abheben auf den Baby- Planeten geblieben sind, stehen mir allerdings nun fast näher als vorher. Ich genieße [unschwanger] die seltenen Ausflüge mit meiner besten Freundin in mein „altes“, kinderloses Leben für eine Nacht umso mehr, aber freue mich dann auch wieder sehr wenn ich wieder zuhause bei meiner Bande bin. Einige andere Freundinnen sind selbst gerade das erste Mal schwanger oder Mutter geworden und ich habe mich sehr gerne ausfragen lassen, wie das denn bei mir so war. Die Gespräche werden auf einmal wieder vielfältiger und auch wenn sich momentan fast alles um das eine Thema „Kind“ dreht: es werden auch wieder andere Zeiten kommen. Aber dann, dann werden diese Freundinnen nach wie vor da sein. Im Gegensatz dazu hätten wohl viele der anderen „Bekanntschaften“ früher oder später die manchmal hoch schlagenden Wellen des Lebens sowieso nicht ausgehalten.

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Und hier noch die anderen Themen meiner Reihe “Was sich durch Schwangerschaft und Kinder veränderte”:

 

  1. Teil: Zerstören Kinder unsere Freundschaft?
  2. Teil: Mein Zeitgefühl
  3. Teil: Chaosmanagement
  4. Teil: Gelassener schwanger sein
  5. Teil: Altersabstand bzw. schnelle Schwangerschaftsfolge
  6. Teil: Kleidungsstil als (werdende) Mama
  7. Teil: Meine Tips und Tricks bzgl. Kinderkleidung
  8. Teil: Tragetuch und Tragehilfe

 

 

19 Gedanken zu „Meine neue Reihe „Was sich durch Schwangerschaft und Kinder veränderte“ – Teil 1: Zerstören Kinder unsere Freundschaft?

    1. Hast Du Dir es denn auch so vorgestellt gehabt? Ich ehrlich gesagt nicht so extrem. Es gab es schon Momente, wo ich etwas eifersüchtig auf kinderlose Freundinnen und deren Leben war und mir mein altes Leben zurück wünschte. Bis mich das Tochterkind das nächste Mal anlachte :)

  1. Bei mir war es die beste Freundin, die mit dem Schwangerwerden anfing – da waren wir 21 Jahre jung und ich erinnere mich auch noch gut, wie seltsam das für uns unschwangere Freundinnen war, als sie zum Baby-Planeten abhob.
    Sie war immer die, die am meisten rauchte, am meisten trank, am längsten feierte. Und dann auf einmal ein komplett anderes Programm …
    Dennoch sind wir noch immer Freundinnen. Mit mittlerweile insgesamt 6 Kindern. :)

    1. Mit 21 schon? Da war ich noch mitten drin im Partyleben! Und in Ausbildung… Ein Kind war damals für mich so entfernt wie erwachsen sein. Später bestimmt, aber jetzt doch noch nicht?!
      Umso schöner, dass ihr noch immer bzw. jetzt bestimmt besseren Kontakt habt, wo auf beiden Seiten Kinder da sind!

  2. Lustig, dass du das gerade jetzt ansprichst, mir spukt das Thema nämlich auch seit ein paar Tagen vermehrt im Kopf herum und dass ich da noch was zu Ende schreiben wollte. Eigentlich brauche ich das aber gar nicht mehr, in weiten Teilen deckt sich das nämlich mit deinem Gesagten. Ok, ich hab nur ein Kind und so, aber du weißt schon…

    1. Ui, krass zu lesen, dass ich nicht als einzige so denke/ fühle.
      Vielleicht magst du ja doch schreiben, wie es bei Dir so war bzw. ist – mich würde es sehr interessieren!

      1. Ich wollte das tatsächlich immer mal. Hab ich dann aber doch sein lassen. Dafür haben sich nämlich auch ganz wundervolle neue Freundschaften entwickelt, die viel besser sind! :*

    1. Danke fürs Foto- Kompliment! Ja, zu diesem Zeitpunkt war auch noch alles cool und in Ordnung; die Probleme begannen erst danach – in jeglicher Beziehung.

      Ich bin übrigens ein Grund, warum gestern ein paar Zugriffe auf deinem Blog waren – ich habe einmal quergelesen sozusagen.
      Und musste schlucken.
      Und weiß immer noch nicht so recht, was ich Dir wünschen soll.
      Viel Kraft (weiterhin) vielleicht?

      Bis bald!

  3. Es ist so weit, die Auswertung für die Blogparade „Zerstören Kinder unsere Freundschaft?“ ist fertig – ich habe alle Teilnehmenden verlinkt und auch die Beiträge kurz vorgestellt. Die Auswertung findest du hier: http://www.herzmutter.de/blogosphaere/100-teil-ii-der-blogparade-zerstoeren-kinder-unsere-freundschaft

    Ich freue mich daß du mitgemacht hast! Die Resonanz war wirklich toll und es sind ganz viele verschiedene Beiträge zusammengekommen!

    Liebe Grüße, Janina

  4. Wahrscheinlich wird das kaum mehr jemand lesen, so lange, wie der Beitrag noch her ist. Vielleicht aber doch jemand, jemand wie ich, die kinderlos ist und das auch bleiben möchte und sich von Freundinnen, die Mutter geworden sind, im Stich gelassen fühlen.
    Bei allem vorhandenen Verständnis für alles neue, was Mütter erleben und sicher auch nur Mütter selbst so emfpinden und verstehen können: Wir Kinderlose sind nicht blöd. Wir können uns sehr wohl vorstellen, dass nunmal eine ganze Zeit lang nichts anderes wichtig ist.
    Aber Sätze wie „da muss noch mehr kommen“, „das kann noch nicht alles gewesen sein“ oder auch – was ich immer wieder erlebe – dass Mütter sich nicht mehr mit dem überspitzt gesagt ‚unwichtigen Kram‘ von Kinderlosen beschäftigen, verletzt uns. Denn unsere Probleme sind uns wichtig. Ihr hattet sie auch mal. Euch waren sie auch wichtig. Und nur, weil ihr Kinder habt, ist es nicht ok, solche Probleme der Freunde auf einmal als ‚unwichtig‘ abzutun. Es ist herabsetzend und nicht in Ordnung.
    Und das heißt auch, dass ich, die sich gegen Kinder entschieden hat, damit aber zufrieden ist, in euren Augen halt nicht verstanden hat, dass es da ja noch mehr gibt.
    Mit solchen Aussagen sagt ihr auch: Du verpasst etwas. Du weißt nicht, was wirklich wichtig ist. Deine Probleme sind lächerlich. Du bist bedauernswert.
    Es mag ja sein, dass ihr findet, ihr hättet etwas verpasst, hättet ihr eure Kinder nicht bekommen. Aber das muss nicht für andere gelten.
    Es ist vermessen, zu beurteilen, dass all eure Probleme plötzlich wichtiger sind. Und für alle Kinderlosen, ob gewollt oder nicht, sind solche Aussagen ein Schlag ins Gesicht.
    In vielen Artikeln steht auch, gute Freunde halten das aus. Die sind auch hinterher noch da.
    Ich bin anderer Meinung. Ich bin eine gute Freundin. Und ich werde nicht automatisch zu einer schlechten Freundin, weil ich nach Jahren des Zurücksteckens, nach Jahren, in denen ich nicht wichtig war, nicht mehr da sein möchte. Ich bin kein Ding, das man auf ein Abstellgleis stellt. Zurückstecken im gewissen Rahmen, klar. Ich bin erwachsen. Ich verstehe das. Aber alles hat seine Grenzen. Und alles Extreme ist ungesund. Ebenso, wenn kinderlose Freunde extrem unwichtig werden.
    Ich verstehe vieles aus der Sicht der Mutter.
    Ich wünschte nur, die Mütter würden auch ein wenig mehr Verständnis für Kinderlose aufbringen, für deren Gefühle und sie weniger verurteilen und ihnen vor allem weniger das Gefühl geben, sie seien bedauernswert und lebten ein sinnloses Leben. Ich habe durch vieles den Sinn des Lebens erkannt. Leider auch durch viel Schlimmes. Ich kümmere mich viel um andere Menschen. Nicht um eigene Kinder. Aber um andere Menschen. Das ist nicht minderwertiger als das, was eine Mutter tut.
    Ich bin froh, dass ich das hier einmal äußern durfte. Bei vielen Artikeln muss man es gleichzeitig auf facebook teilen. Das möchte ich nicht. Ich wollte nur gern einmal eine Stimme haben und hoffe, dass eine andere Kinderlose, die ebenso traurig über manche Aussagen und Aktionen von Müttern ist, sich evtl. einmal verstanden fühlen.
    Ich wollte niemanden angreifen sondern nur einmal anmerken, dass es mehr als eine Sichtweise gibt und dass viele unbedachte Aussagen andere außerordentlich verletzen können.

    1. Hallo Alice!

      Ich! Ich habe es gelesen! :)

      Zu allererst muss ich aber sagen: Jetzt steckst Du mich mit allen anderen Müttern da draussen in eine Schublade und das finde ich nicht okay. Per se ist das mein Blog, auf dem jeder lesen darf wie er will – oder eben nicht. Zum anderen rede ich von mir, von meinen Gefühlen und Gedanken und wie es bei mir war, als ich als allererste aus dem Freundeskreis schwanger wurde und alle anderen nur Party, Feiern und Spass im Kopf hatten. Die Probleme, die ich mal mit ihnen gleichzeitig hatte, waren nicht insgesamt unwichtiger geworden – aber für mich sind sie unwichtiger geworden. Meine Prioritäten haben sich verschoben (die der ehemaligen Freunde meist nach und nach auch, aber das steht wieder auf einem anderen Blatt).

      Ich persönlich möchte niemanden in seinen Lebensweg und seine Entscheidung für oder gegen ein Kind(er) hineinreden. Das ist sein Leben, nicht meines. Ich lebe meines, er seines. Was steht mir zu, da zu urteilen?
      Dass Du Dich von solchen Aussagen angegriffen fühlst, zeigt mir, dass Du Dich verletzt und zurückgesetzt fühlst. Freundschaft ist Geben und Nehmen – wenn Freundschaft aus dem Gleichgewicht gerät, dann muss man etwas daran ändern und das müssen beide wollen. Oder es passt einfach nicht mehr, so weh es auch tut. Menschen und Freundschaften verändern sich auch ohne Kinder, da reicht ein anderer neuer Lebensabschnitt und schon versandet etwas, was früher unverrückbar fest schien. Nur in diesem Alter gibt es eigentlich kaum noch neue Lebensabschnitte und deswegen steht der des Kinderkriegen umso mehr im Fokus.

      Liebe Alice,
      ich würde mich freuen, wenn ich einen Gastbeitrag von Dir zu diesem Thema veröffentlichen würde – hättest Du Lust?

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