Meilensteine – Auswirkungen

Wie ich kürzlich schrieb, wird das Mini-M mehr und mehr flügge.

Er stellt das ganze Wohnzimmer auf den Kopf, sitzt an der Terrassentür und schaut raus, erobert krabbelnd den Flur, hat Spaß mit den Wasserflaschen unter dem Küchentisch und findet den Krabbeltunnel ziemlich spannend.

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Auf der Terrasse abgesetzt kann man gar nicht so schnell schauen, wie er zum Planschbecken krabbelt und sich kopfüber hineinstürzen möchte. Magische Anziehungskraft geht auch von den Fliegenvorhängen aus, leider geht es direkt dahinter zwei Stufen zur Terrasse herunter. Definitiv keine sicherer Ort zum Spielen. Aber sooo spannend!

Gestern früh zog er sich das erste Mal ganz alleine in den Stand und ich war etwas überrascht, ihn so am Bett zu finden. Eine Viertelstunde später dann das gleiche Spiel am Sofa. Er steht! Zwar noch sehr wackelig auf den Beinen, aber er steht!

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Parallel dazu kann man förmlich dabei zusehen, wie es in seinem Kopf arbeitet. „Ich will aber jetzt dahin!“ und noch viel häufiger: „Nein, ich will nicht hochgenommen werden, sondern noch hier weiter forschen!“ was sich dann in einer großen Schippe und Wut- Geheule ausdrückt.

Doch am meisten bekommen wir die körperlichen – und damit auch geistigen Entwicklungen – zu spüren, wenn er müde wird. Er kann grundsätzlich nur noch schlecht einschlafen und ich weiß schon gar nicht mehr genau, wann das letzte Mal die Abend- Flasche zum Einschlafen funktioniert hat. Stattdessen rappelt er sich auf, krabbelt weiter, klettert über uns drüber, setzt sich hin, legt sich kurz hin, ist dabei wirklich und wahrhaftig weit über seiner Zeit. Die Augen werden schwerer, klappen auch etwas zu, aber -Zack!- sind sie wieder ganz offen und er setzt mit einem fetten Grinsen zu neuen Kletterabenteuern an. Wie so ein kleines Dura*cell- Häschen. Egal wie früh wir versuchen ihn ins Bett zu bringen (erste Anzeichen Öhrchen zupfen, danach Augen reiben), egal wie dunkel und reizarm das Zimmer, egal ob Mama oder Papa. Alleine im Gitterbett wird ihm schnell langweilig und er fängt an zu quaken, so dass es eigentlich nur eine Möglichkeiten gibt: zusammen mit ihm abwarten, bis er umfällt und liegen bleibt. Das kann dann abends auch erst um 22 Uhr sein und passiert oft bei uns auf dem Sofa. Etwas Feierabend wollen wir dann nämlich auch mal haben! Das Umbetten verschläft er zum Glück immer und schläft nach der Nachtflasche (die bekommt er wenn ich ins Bett gehe) nun fast immer 6h am Stück durch und wacht morgens bester Dinge wieder auf. Insgesamt also eine Plus-/ Minus- Null- Rechnung.

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Bald fahren wir für ein paar Tage in den Urlaub: neue Umgebung, neue Schlafumgebung und ein ganz anderer Tagesablauf. Ich bin schon sehr gespannt, ob sich dann etwas ändert!

Das Mini- M ist 0Y | 8M | 0W | 5D

7 Gedanken zu “Meilensteine – Auswirkungen”

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