18 Monate Schneeflocke

Gesundheitliches

Mit 16 Monaten war sie wochenlang verrotzt, teilweise echt stark, aber scheinbar waren das nur die neuen Zähne: oben ein Backenzahn und gleich beide Eckzähne (ebenfalls oben) kämpften sich durch das Zahnfleisch. Mittlerweile komme ich kaum noch hinterher, alle neuen Zähne zu erfassen. Jetzt sind glaube ich alle da oder zumindest durchgebrochen.

Dadurch mussten wir aber wieder eine (bzw. zwei) Impfungen verschieben und nun fehlt immer noch etwas, das in 5 Wochen dann endlich aufgeholt sein wird.

Schlafen mit 18 Monaten

Aber: Seit dem Dauerschnupfen kommt sie nachts ohne Getränk aus! Es war wohl zu anstrengend (trotz Nasentropfen), deswegen verweigerte sie die Milchflasche. Wasser aus ihrem Becher, das ich stattdessen anbot, verweigerte sie auch fast immer. Da habe ich es dann einfach gelassen. Sie schläft zwar nie durch, aber ab 23/24 Uhr in der Regel gut auf unserer Besucherritze im grossen Bett weiter.

Nur vor dem Sprach- Update (dazu gleich mehr) gab es sehr viele Abende, an denen sie schon um 21:30/ 22 Uhr schreiend wach wurde und nur mit erneuter Begleitung wieder einschlief.

Nach wie vor schläft sie (oft auch auf eigenen Wunsch) zwischen 18 – 19 Uhr ein. Zuerst neben einem Elternteil im grossen Bett, dann verfrachten wir sie in ihr Gitterbett, wo sie immer noch am liebsten in Bauchlage liegt. Danach aber kreiselt sie ganz schön und fiel leider auch schon aus unserem grossen Bett, weil sie sich im Schlaf hin- und herwarf.

Seit etwa einem Monat muss zum Einschlafen auch das PiepPiep in den Arm, ein selbst genähtes Vögelchen, das sie zur Geburt geschenkt bekam und die ganze Zeit unbeachtet in ihrem Bett oder auf meinem Nachttisch lag. Auch besteht sie zum Einschlafen auf meine Patchworkdecke, die sie immer noch über den Schlafsack gelegt haben will.

Zum Einschlafen gibt es Abends wie auch vor dem (Vor-) Mittagsschlaf eine Flasche Milch. Die 180ml ersetzen wir mal teilweise, mal auch komplett durch Kuhmilch.

Familientisch olè

Ich glaube, wir haben noch ein Gläschen Obstbrei im Schrank stehen, das wars. Die Kurze isst bei jeder Mahlzeit ganz normal mit bzw das, was sie möchte. Nudeln, Sauce, Kartoffelstampf, das ein oder ander Stück Wurst, Butterbrot, Joghurtmüsli, Gemüse (Brokkoli liebt sie!), alles mögliche an Obst und natürlich Knabberkram.

Eis darf sie bei den Schwestern oft mitschlecken und alles andere Süße betitelt sie auch damit (bekommt sie aber nicht immer). Es ist wahnsinnig erleichternd, nicht mehr so viel extra für sie zu besorgen. Sie probiert gerne und fordert einige Sachen, die sie bei uns sieht, geradezu ein.

Kognitive Fähigkeiten

Sie erzählt seit etwa einem Monat oft unverständliches Zeug und plappert munter vor sich hin. Sehr gerne auch in Gegenstände, die sie sich wie ein Telefon ans Ohr hält.

Neben „Da!“, „Chocha“ (Kinder? Geschwister? Personen? Familie?), einer Art Wiehern (für fast alles mit Hufen), „Ei“ (für alle möglichen anderen Tiere) und sowas wie „Möh“ (für Müll, Gefunden, kann weg) sagt sie zunehmed Sachen mit S oder ß am Ende oder mitten drin: “ ‚eissss“ (heiß), „eiß“ (Eis) und „Züsseh“ (Schlüssel). Jeden Schlüssel, den sie sieht, möchte sie haben und damit Türen abschließen.

Nonverbal, also per Zeichen, weiterhin „Schlafen gehen“, „mehr“ und „habe den Mund voll“ (auf die Backe tippen). Spielzeugautos schiebt sie hin und her und sagt „BrummBrumm“, zunehmend aber auch beim Rutscheauto oder echten Fahrzeugen.

Wenn ich bekannte Aktionen ansage, weiss sie was kommen wird.

Interaktion

Sie läuft nie an irgendjemandes Hand, sondern eigentlich immer nur weg, ihre eigenen Wege. Aber wenn ich wohin kommen soll, führt oder zieht sie mich an meiner Hand hin.

Sie bringt mir oft kleine Sachen, die sie findet. Immer öfter kommentiert sie die Übergabe mit „Möh“ für Müll. Mittlerweile besteht sie darauf, ihre Windel selbst im Mülleimer zu entsorgen und weiss auch schon, wo das Altpapier für die leeren Klopapierrollen steht.

Sie winkt beim Abschied und möchte vor dem Schlafen gehen Küsschen geben.

Sie tanzt manchmal niedlichst zu Musik und klatscht, wenn sie Leute im Fernsehen klatschen hört.

Bei den beiden Schnupperterminen in ihrer KiTa war sie ganz auf die kleine Treppe mit den 3 Stufen fixiert. Sie hat erst beim 2. Termin überhaupt mal mit einer der Erzieherinnen Kontakt aufgenommen, als sie eine Puppe wieder haben wollte. Deren Schlafaugen (also die der Puppe, nicht die der Erzieherin) fand sie sehr faszinierend. Die anderen Kinder haben sie nur wenig interessiert.

„Piep, Piep Piep, wir haben uns alle lieb“ verlangte sie plötzlich am Essenstisch. Sie hielt mit der einen Hand den Daumen ihrer anderen Hand umklammert und hob beide Hände zusammen hoch und runter. Nun müssen wir das mehrmals pro Mahlzeit machen ^^ Sie hat sich beim Husten auch schon selbst auf den Rücken klopfen wollen, was überaus niedlich aussah.

Oft bringt sie diverse Sachen zur gewünschten Person, wenn man sie „schickt“. Sie ordnet herumliegende Schuhe dem/r richtigen Besitzer/in zu und will sie dann auch oft demjenigen anziehen.

Gegenüber ihren Geschwistern kann sie ganz schön eifersüchtig sein: Umarmungen oder sogar auf meinem Schoß sitzen ist ihnen nicht gestattet! Sofort kommt sie an und will das andere Kind unter wütendem Geheul von mir wegziehen.

Sonstiges

Sie liebt ihr PiepPiep (ein Kuscheltier in Form eines Vogels, das ein Geschenk zur Geburt war), Buddeln im Sandkasten, auf dem Rutscheauto oder dem Wutsch herumzufahren, Schuhe und Gummistiefel der Geschwister anzuziehen und herumzustaksen und wenn sie einen Stift sieht, will sie damit Malen. Baden ist immer noch super und Matschen im Garten auch.

Zum Glück steckt sie sich kaum noch etwas in den Mund, daher muss ich nicht mehr ganz so stark aufpassen ob Lego, Bügelperlen oder kleine Haarspangen der Geschwister herumliegen.

Vor wenigen Tagen liess ich sie das erste Mal in Obhut ihrer bald 13jährigen Schwester, um zum Friseur zu gehen. Es regnete, daher entschieden wir uns dagegen, dass beide mitkommen und während meines Termins mit dem Kinderwagen die Zeit rumbringen. Zuhause in der gewohnten Umgebung klappte das ganz gut und brachte der Ältesten ein erstes Babysittergeld ein.


Für die Statistik:

Gewicht: (reiche ich nach) | Kleidergröße: meist ist 80 schon recht knapp | Windelgröße: 5 | Schuhgröße: 21- 22


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