14 Monate Schneeflocke

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So langsam wird es Frühling, die dunkelsten Wintermonate sind vorbei und ich weiss noch genau, wie ich vor einem Jahr zu diesem Zeitpunkt mit dem Wochenbett schon längst durch und im Familienalltag (mit Distanzbeschulung etc) angekommen war.

Nun ist das jüngste Familienmitglied schon ein richtiges Kleinkind, ein kleines Persönchen mit eigenen Ideen, mit so viel Verstehen und vor allem mit soooo viel guter Laune!!!

Das Kleinkind hilft mit!

Kaum sage ich, dass wir nun eine reine Windel machen müssen, läuft sie zum Wickelplatz im Wohnzimmer und legt sich hin. Zwar auf den Bauch, aber immerhin :)

Sie hilft super mit beim An- und Ausziehen, streckt die Arme und Beine durch und oder hält mir den Kopf für das Lätzchen hin.

Bringt uns unsere Schuhe, sollten die herumstehen und ordnet meistens sogar den Besitzer richtig zu.

Sie kann endlich alleine rückwärts irgendwo runterkrabbeln, also von unserem Bett oder vom Sessel. Das erleichtert vieles! Treppen krabbelt sie nun auch hinauf, da klappt es mit dem herunterkrabbeln aber noch nicht.

Sprachliche Entwicklung

Das wichtigste Wort: Da! Jeden Tag etwa 2.693 Mal ^^ Gerne auch in Kombination mit dem ausgestreckten Zeigefinger.

Ausserdem Qua und Chocha, letzteres sind scheinbar Kinder.

Mmmhhh! wenn etwas schmeckt und Äh! Äh! wenn sie etwas haben möchte oder irgendwo nicht weiterkommt/ feststeckt (z.B. im Spalt zwischen Sofa und Sessel)

Alle Tiere sind nach wie vor Eeeeh! Eeeeh! ( = Ei machen, also streicheln). Bis auf Pferde, die wiehern schon.

Sie benutzt die Babyzeichen Schlafen gehen/ müde sein und die Geste für mehr (das aber vor allem beim Quatsch machen). Sie winkt, wenn sich jemand verabschiedet, wir uns fürs Bett verabschieden oder jemand weggeht.

Sie klatscht, wenn sie andere klatschen sieht oder hört.

Verstehen tut sie aber schon viel, viel mehr – wörtlich wie Gesten.

Kleinkindentwicklung

Sie rührt wahnsinnig gerne mit einem Löffel in einem Gefäß, da reicht schon eine kleine Müslischale.

Das Prinzip Aufräumen, also Spielsachen in eine Kiste legen, versteht sie und hilft manchmal auch mit. Oder räumt alles wieder aus!

Mit dem Staubsauger will sie auch saugen, putzt sich gerne selbst die Zähne.

Sie liebt es, zu baden und ist immer schon ganz aufgeregt, wenn sie meine Vorbereitungen dafür erkennt.

Zunehmend begeistert ist sie von altersgerechten Büchern. Die knabbert sie nun gar nicht mehr an, sondern blättert und betrachtet und macht teilweise auch Laute dabei. Sie liebt auch das Fotoalbum mit Bildern von unserer Familie und den dicken Seiten, das ich damals für das 1jährige Sonnenkind gestaltete. Sobald ich Gelegenheit habe, mache ich im Freien neue Fotos von uns, dann bekommt sie ein eigenes. In dem alten kann sie die Geschwister ja kaum erkennen, die Bilder sind 4 bis 5 Jahre alt.

Sie liebt ihre Geschwister und freut sich wahnsinnig, wenn diese nachmittags eintrudeln.

Sie versteht das Prinzip „an Mamas Hand gehen“ nicht, da sie ja schon seit 4 Monaten laufen kann und nie Hilfe dabei brauchte. Das macht es aktuell etwas schwierig, sie mal draußen laufen zu lassen, da sie sich dann einfach ihren Weg sucht und auch schon ordentlich schnell sein kann.

Beim 1. Spielplatzbesuch war sie hin und weg von dem vielen Platz, von dem Sand der ihr durch die Finger rann, von den vielen anderen Kindern und wollte die kleine Schüppe gar nicht mehr loslassen, die sie gefunden hatte (aber leider einem anderen Kind gehörte).

Schlafen mit 14 Monaten

Beim Schlafen hat sich nachts insofern etwas geändert, als dass sie in der Regel von 23 bis 5 Uhr recht sicher durchschläft. Ich gebe ihr noch eine Milchflasche, wenn ich selbst ins Bett gehe, das ist meist zwischen 22 und 23 Uhr, dann schläft sie bei uns auf der Besucherritze bis morgens früh. Meist ist sie aber schon vor dem Wecker wach, d.h. vor 6 Uhr, und weckt uns mit ein bisschen Gebrabbel und Herumkruschen zwischen Kissen und Decken.

Schlafen lege ich sie aber schon zwischen 18:30 und 19 Uhr. Wir gehen dann mit einer Milch in unser großes Elternbett. Die Milch trinkt sie im Schlafsack in meinem Arm aus und schläft dann neben mir liegend ein. Nach 10 bis 20 Minuten kann ich sie umbetten in ihr Gitterbett, wo sie dann auf dem Bauch weiterschläft.

Dasselbe läuft auch am Vormittag ab, meist zeigt sie mir ab halb 9 das Zeichen für Schlafen gehen. Mittlerweile schläft sie vormittags 2 bis 3 Stunden am Stück (also von 9 bis 11 oder 12 Uhr) und lässt dafür den Nachmittagsschlaf komplett ausfallen. Das ist dann meine Zeit, in der ich mich vor allem meinen Nähprojekten widme :) Ihr Tief kommt dann zwischen 15 und 16 Uhr, aber da sind meist schon Geschwister zuhause und lenken sie ab.

Neu ist auch, dass sie meistens alleine wieder einschläft, sollte ich am Abend das Babyphone hören. Sie wird wohl wach, weint kurz auf, sucht sich eine andere Schlafposition im Gitterbett und schläft dann zum Glück weiter. Puh, das war nämlich ein paar Wochen lang auch schon anders.

In einer Phase mit unruhigen Nächten hat sie das Suchen einer besseren Schlafposition dann auch bei uns im Bett gemacht, lag aber dummerweise so nah am Fußende, dass sie beim Herumwälzen aus dem Bett fiel. Bis auf einen grossen Schreck und eine kleine Beule am Kopf ist aber glücklicherweise nichts passiert.

Babybrei? Nö, Familientisch!

Zum Einschlafen und auch wenn ich ins Bett gehe, bekommt sie noch 180ml Milch (1er- Nahrung). Aufgrund der Gesamtmenge haben wir noch nicht auf andere Milch umgestellt.

Morgens nach dem Aufwachen frühstückt sie sogenanntes Babymüsli (das ist einfach ganz klein geschreddert) in Joghurt verrührt.

Mittags nach dem Vormittagsschlaf essen wir meist zusammen eine Stulle. Sie bekommt von mir kleingeschnittene Vierecke des Brotes mit Käse oder anderem Aufschnitt auf einer Kuchengabel angereicht und führt diese dann selbstständig zum Mund.

Wenn die Kinder am späten Mittag noch etwas Warmes zu essen bekommen, isst sie selbstverständlich mit – oder dann eben beim warmen Abendessen. Pizzarand zum Festhalten und kleine Pizzastücke von der Kuchengabel, aber auch Suppeneinlage (vor allem das Gemüse), Kartoffelpü mit Sauce, Ofengemüse, sie will einfach kein Babygläschen mehr haben!

Ansonsten hangeln wir uns meist durch mit Obst (vor allem Banane geht gut, mittleweile auch Weintrauben) oder Knusperkram (Pizzastangen, Maiswaffeln etc).

Zu trinken gibt es tagsüber Wasser aus den kleinen Schnabelbechern mit 3 Löchern in der Tülle.

Mobilität

Im Auto sitzt sie nun vorwärtsgerichtet im Folgesitz. Zwar würde die Babyschale noch passen, aber die letzten Autofahrten damit waren sehr unentspannt für alle Beteiligten. So kann sie super gucken, thront geradezu auf der mittleren Bank und so oft fahren wir ja immer noch nicht.

Auch der Kinderwagen ist nun nach vorne gerichtet, damit sie alles gut beobachten kann.

Auf ganz kurze Strecken packe ich sie noch in die Tragehilfe vor meinen Bauch, freue mich aber schon sehr auf wärmeres Wetter und sie auf den Rücken zu nehmen.

Ein paar Daten & Fakten mit 14 Monaten

  • Windelgrösse 5 bei Lillydoo
  • Gewicht: 10,8kg
  • Kleidergrösse 80 bis 86
  • Schuhgrösse 21
  • Zähne: 4 unten, 4 oben, ein Backenzahn unten rechts steht aber schon dick unter dem Zahnfleisch

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