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SAMSTAG
Ich befinde mich immer noch auf Kur, eine reine Mütter- Kur.
Das ist eine Mutter- Kind- Kur nur eben ganz ohne Kind(er) :)
Ganz viele Frauen zwischen Mitte 30 und Ende 50 sind mit mir zusammen angereist und wir verbringen drei Wochen gemeinsam in einer Kurklinik.
Ich habe das Kaffeefoto am Morgen vergessen. Daher hier mein dritter Kaffee, der aber auf dem Zimmer.Es ist Wochenende, daher stehen keine Termine oder Anwendungen auf meinem Plan. Stattdessen knüpfe ich mein Armband weiter, das ich letzten Sommer mal anfing. Ich versuche bewusst, mir viel Zeit für Langeweile freizuhalten. Andere sind in ihrer Freizeit viel unterwegs, von Sehenswürdigkeit zu Kulturort, von Nordic-Walking- Runde bis hin zur Eintages- Wanderung.
Heute regnet es schon seit dem Aufstehen und soll den ganzen Tag weiter regnen. Ich verwerfe Ideen, doch noch das Kurhaus zu verlassen und lasse mich stattdessen etwas treiben.
Schwupps, schon Zeit für das Mittagessen. Der Eintopf bzw. dessen Würze wird mir noch öfter am Nachmittag hallo sagen…Nach ein bisschen Mittagspause auf meinem Zimmer schlüpfe ich in Sportsachen und lasse mir den Schlüssel für den Entspannungsraum geben. Hier ist so viel Platz, dass ich mal einen kontrollierten Kopfstand probieren möchte.Nach dem erneuten Durchgang eines Videos mit Aufwärmsequenzen und anderen vorbereitenden Übungen dafür klappt es gleich beim ersten Mal! Ich bin ganz baff! (Die Füsse streckte ich später noch ganz hoch, aber in der kleinen Variante fühlt sich der Kopfstand bei diesem und den nachfolgenden Versuchen am stabilsten an).Später dann: In der Patientenküche hat jemand Kuchen hingestellt, Danke! Passt perfekt zum Kaffee!Nach einer Dusche gibt’s noch etwas Gutes für die Haut.Es ergibt sich eine Abendverabredung, aber später als gedacht. Also esse ich noch eben eine Kleinigkeit.Später dann sitze ich mit 4 anderen wunderbaren Frauen (anstatt bei Brot und Salatbüffet) beim Inder und wir lassen es uns so richtig gut gehen :)
SONNTAG
Ich hätte auch gut noch weiterschlafen können, aber die Frühstückszeit geht sonntags nur bis 9 und dann ist auch der Kaffeevollautomat nicht mehr verfügbar.Nach dem Frühstück kann ich meine Wäsche aus der Waschküche holen. Leider ist der Trockner reserviert, aber ich habe auf meinem kleinen Balkon einen Wäscheständer.Am späten Vormittag schnappe ich mir Handtuch, Handy und Kopfhörer und strample 50 Minuten auf dem Ergometer ab. Meine Fitnessuhr wundert sich wahrscheinlich schon; so viel Sport wie hier auf Kur habe ich noch nie aufgezeichnet!Kaffee aus der Padmaschine zum Wachwerden nach Mittagessen und Mittagsschlaf. Ich videotelefoniere mit einigen Kindern, wir vermissen uns dann doch gegenseitig ein wenig…Der restliche Nachmittag plätscherte dann dahin mit Maniküre und Pediküre, bis es Zeit für das Abendbrot war. Danach eine Tasse Tee, ein bisschen Aufräumen und gleich noch der Krimi.PS: Ich habe es tatsächlich geschafft: jeden Tag der letzten Woche bekam ich alle Ringe voll! Sonst sind es maximal 3 oder 4 Tage… Yeah!
Euch wünsche ich nun einen guten Start in die neue Woche!
Mehr Wochenenden in Bildern sammelt der Blog Grosseköpfe
Lustigerweise waren wir beide zur gleichen Zeit beim Inder … nur ich in Suhl in Thüringen beim Kurzurlaub. Kur ohne Kinder klingt vetlockender als mit (was mich noch nie gelockt hat)
Kur ohne Kind(er) ist halt eine ganz andere Hausnummer. Musst Du bei einer MuKi-Kur zwei oder gar drei Personen regulieren (Ortswechsel, andere Strukturen, neue Menschen um Euch herum) bist Du bei einer reinen Mütterkur viel mehr auf Dich allein zurück geworfen. Das muss man auch erst einmal verarbeiten.
Das kann ich mir gut vorstellen, dass das eine völlig andere Situation ist.
Als Mutter zerren ständig alle an einem. Dazu müssen die Arbeit und der Haushalt gestemmt werden. Nötige Arzt-Termine für alle einplanen. Und – und – Und…
Ständig ist man wie eine Krake – und hat doch nie genug Arme, um alles zu erledigen.
Frag nicht, wie viele Mahner ich im Handy habe, damit hier alles läuft und irgendwie planbar ist…
Das alles auf einmal nicht mehr zu haben kann wahrscheinlich erst einmal wie ein großes schwarzes Loch sein.
Ich finde das so super, dass Du Dich mal komplett rausnimmst.
Und bewusst wenig machst, statt den üblichen Stress-Level hochzuhalten.
Ich denke mir immer, was kann ich mit der Zeit denn am besten anfangen, wenn ich ausnahmsweise welche habe. Das ist irgendwie auch Stress, aus der wenigen Zeit das meiste rauszuholen.
Bin neugierig, was hast Du für Anwendungen?
Eher sportlich oder auch Gespräche?
Die Termine im Plan sind ganz unterschiedlicher Natur: von NordicWalking über Fitnessstunde in der Turnhalle bis hin zu Entspannungsübungen, Rückenschule, Gruppengespräch und einzel Physiotherapie, Arzt- und psychosoziales Gespräch ist alles dabei. Es gibt Kurhäuser, die haben wohl mehr Gewichtung auf Gespräche oder auch mehr auf Bewegung.
Wir haben darüber hinaus auch noch andere Möglichkeiten wie z.B. Sauna und Massagesessel im Haus.
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Ich wünsche Dir weiterhin eine gute und erholsame Kur!!
Ganz lieben Dank <3
Lustigerweise waren wir beide zur gleichen Zeit beim Inder … nur ich in Suhl in Thüringen beim Kurzurlaub. Kur ohne Kinder klingt vetlockender als mit (was mich noch nie gelockt hat)
Kur ohne Kind(er) ist halt eine ganz andere Hausnummer. Musst Du bei einer MuKi-Kur zwei oder gar drei Personen regulieren (Ortswechsel, andere Strukturen, neue Menschen um Euch herum) bist Du bei einer reinen Mütterkur viel mehr auf Dich allein zurück geworfen. Das muss man auch erst einmal verarbeiten.
Das kann ich mir gut vorstellen, dass das eine völlig andere Situation ist.
Als Mutter zerren ständig alle an einem. Dazu müssen die Arbeit und der Haushalt gestemmt werden. Nötige Arzt-Termine für alle einplanen. Und – und – Und…
Ständig ist man wie eine Krake – und hat doch nie genug Arme, um alles zu erledigen.
Frag nicht, wie viele Mahner ich im Handy habe, damit hier alles läuft und irgendwie planbar ist…
Das alles auf einmal nicht mehr zu haben kann wahrscheinlich erst einmal wie ein großes schwarzes Loch sein.
Gruß
Silke
Ich finde das so super, dass Du Dich mal komplett rausnimmst.
Und bewusst wenig machst, statt den üblichen Stress-Level hochzuhalten.
Ich denke mir immer, was kann ich mit der Zeit denn am besten anfangen, wenn ich ausnahmsweise welche habe. Das ist irgendwie auch Stress, aus der wenigen Zeit das meiste rauszuholen.
Bin neugierig, was hast Du für Anwendungen?
Eher sportlich oder auch Gespräche?
Gruß
Silke
Die Termine im Plan sind ganz unterschiedlicher Natur: von NordicWalking über Fitnessstunde in der Turnhalle bis hin zu Entspannungsübungen, Rückenschule, Gruppengespräch und einzel Physiotherapie, Arzt- und psychosoziales Gespräch ist alles dabei. Es gibt Kurhäuser, die haben wohl mehr Gewichtung auf Gespräche oder auch mehr auf Bewegung.
Wir haben darüber hinaus auch noch andere Möglichkeiten wie z.B. Sauna und Massagesessel im Haus.