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12 von 12 | März 2022

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Ein Samstag im März. Frühlingsduft liegt in der Luft. Das Thermometer zeigt am Nachmittag angenehme 15 Grad und wäre nicht so viel zu tun gewesen, hätte ich was im Garten gearbeitet…

Vor 2 Jahren wae das Coronavirus zwar schon in Deutschland, aber es gab noch keine Einschränkungen und ein letztes Wochenende vor dem allerersten Lockdown.

Mehr Tage in 12 Bildern sammelt Caro auf ihrem Blog!



Die 5jährige war nachts zu uns gekommen, will dann aber in aller Herrgottsfrühe aufstehen. Sie hat die Idee, den Tisch zu decken und will, wie eigentlich vereinbart, erst wieder kommen, wenn es draußen hell wird. Das Küken räkelt sich auf der Besucherritze, schläft dann aber doch schnell wieder ein.

Kurz danach tappst der Sohn herein, auch ihn schicken wir den Tisch decken, aber er schnappt sich das Handy des Mannes und daddelt wohl, später finde ich ihn damit versteckt unter seiner Bettdecke. Mir ist das Schnuppe, denn den Mann wies ich schon oft genug darauf hin, dass er seinen Sperrcode ändern soll.

Um 7 Uhr ist es tataächlich hell und ich stehe wie versprochen auf. Beim 1. Kaffee fallen mir die Einladungen für die 5jährige ein, die wir noch zusagen bzw absagen müssen. Den Kindergeburtstag im örtlichen Spieleland lassen wir sausen; in 9 von 10 Fällen waren unsere Kinder nach einer Einladung dort ganz schlimm erkältet oder bekamen MagenDarm. Meist steckten sie damit auch weitere Familienmitglieder an. Sorrynotsorry.
Grosseinkauf. Die Kassiererin erkennt mich wieder und wusste direkt, dass ich die App nicht nutze, weil ich nur samstags komme. Im nächsten Atemzug fragt sie mich nach meiner Schätzung, was mich kurz stutzen lässt. Ich muss ihr wohl von meinem „Spiel“ erzählt haben, dass ich an der Kasse stehend immer die Summe schätze. Ich sage heute „205 Euro“, sie wiegt ihren Kopf hin und her, murmelt „Hmmm“ und tatsächlich! Ich zahle 204 Euro und ein paar Zerquetschte. So nah dran war ich noch nie :)
Frühstück für mich! Dummerweise schmecken die Erdbeeren aus Spanien gar nicht mal sooo scheisse. Dennoch sind die Einheimischen besser, da sind sich alle einig. Der Mann drängelt, er hatte die Kleinste hingelegt, die Grösste hat ein Ohr auf sie und mit dem Rest der Kids bringen wir ihn mit dem Auto zum Fahrradhändler, wo er sein neues Fahrrad abholen kann.
Die Kleine schläft noch als ich wieder komme und daher „Ooops, I did it again!“: ein Schnittmuster zum Ausdrucken und Zusammenkleben. Allerdings für eine Kinderlatzhose, also nur 10 Blätter.
Als der Mann wieder da ist, klatschen wir uns kurz ab und ich setze die Älteste in den Zug zu ihrem Vater.
Ausserdem besorge ich noch Schmand, diesen herrlich bunten Mangold und Kartoffeln. Die vom Discounter sind einfach nicht so gut.
Auf dem Rückweg halte ich ganz spontan noch beim Baumarkt für Blumenerde und habe Glück, dass ich an der Extra- Kasse im Gartenbereich gar nicht anstehen muss. Der Parkplatz ist nämlich gerappelt voll.
Kaffee und Stulle, wobei ich letztere teilen muss. Danach hole ich die beiden Kartons mit Kinderschuhen hervor und schaue nach, wie es um Sandalen bestellt ist bzw. wem welche passen.
Ich habe Hefeteig für Pizza angesetzt und kann eine Stunde später schon weiter machen, so toll ist er gegangen.
1 Blech Mangoldpizza für uns Eltern, 1 Blech normale Pizza für die Kinder!
Noch schnell die Wäsche aufhängen, die seit Vormittag darauf wartete.
Eine einzige Folge Greys Anatomy, als die meisten Kinder schlafen. Danach ist es zwar gerade mal 21 Uhr durch, aber ich bin platt und mein Rücken tut weh. Also gehe ich ins Bett und auch der Mann folgt mir bald.

Morgen steht hier nicht sehr viel an und daher gönne ich mir Foto- Pause.

Vielleicht mache ich mit der Kinderlatzhose weiter, vielleicht arbeiten wir etwas im Garten, vielleicht backe ich einen Kuchen, vielleicht räumen wir etwas in der Garage auf, vielleicht geht ein Teil der Familie schwimmen, vielleicht komme ich auf meine Yogamatte, vielleicht lese ich aber auch auf dem Sofa – alles mal sehen.

Euch wünsche ich nun einen schönen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche!


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