Im letzten Monat | September 2021

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Unsere Corona- Infektion in Zahlen

  • 21 gelbe Briefe sprich förmliche Zustellungen
  • 18 PCR- Tests im Testzentrum der Stadt (drive-in)
  • 2 PCR- Tests zuhause (die wurden vom mobilen Testteam abgenommen)
  • 1 PCR- Test, der verloren ging (3 Tage war die Probe in Bearbeitung, an Tag 5 plötzlich doch noch abrufbar)
  • 1 PCR- Test beim Hausarzt
  • 1 Schnelltest im Testzentrum
  • Etliche Heimtests
  • Unzählige Anrufe vom Gesundheitsamt wegen Verhängung von Quarantäne, Abfrage von Symptomen positiv getester Haushaltsmitglieder, Abfrage von Symptomen negativ getester Haushaltsmitglieder und Durchgabe von Testergebnissen mit neuen Quarantänedaten oder dem Ende der Quarantäne
  • Mindestens genauso viele Telefonate mit Schulen, KiTa, Familienmitgliedern und Freunden, die wir kurz vorher noch getroffen hatten
  • 1 verpasste Klassenfahrt
  • Für einige Familienmitglieder bis zu 27 Tage Quarantäne

Arzttermine

Nach Corona begann die Aufholjagd bei den Terminen bzw. das Abarbeiten der Termine, die ich bewusst zwischen Sommer- & Herbstferien gelegt hatte, davon auch einige im Gesundheitssektor:

  • HNO (akut) wegen meiner Nebenhöhlen- Kopfschmerzen
  • Hautarzt (lange terminiert) zur Kontrolle meiner perioralen Dermatitis (next step: Testung auf Kosmetikinhaltsstoffe)
  • Beim Kinderarzt die U für K4 (lange terminiert, aber Teil 1 mit den Tests zur Entwicklung fiel wegen Quarantäne aus) und die HPV- Impfung für K1 (ohne es vorher geplant zu haben, das ging spontan weil K1 wegen Blasenreizung eh mit gekommen war)

Amen.

Ich habe endlich meinen Kirchenaustritt vollzogen. Das ploppte schon die letzten 20 Jahre immer mal wieder in mir auf, aber zuletzt wegen etwaiger Vorteile bei der KiTa- Platz- Suche liess ich es bleiben. Die Kinder sind alle nicht getauft, der Mann und ich haben unterschiedliche Konfessionen, KiTa- Platz gab es auch 4 mal ohne religiöse Ausrichtung.

Es gärte dann aber ganz extrem in mir, seit die fast schon selbstverständlich anmutende Vertuschungsmentalität bei den (internen) Missbrauchsverfahren öffentlich wurde. Zum Glück konnte ich nach dem Aufraffen zum Angang dieses Punktes auf meiner eher langfristig ausgelegten ToDo- Liste ganz unkompliziert online einen Termin beim Amtsgericht mit nur 2 Monaten Wartezeit ausmachen und auch die Bezahlung der Kostenmarke vorab (30 Euro) klappte reibungslos. Der Termin lag dann aber direkt in der Woche (eben genau zwischen Sommer- & Herbstferien), als erstmals wieder alle Kinder aus dem Haus waren, ging dann aber innerhalb von 5 Minuten vonstatten.

Allerdings fällt mir gerade auf, dass die Bescheinigung imme rnoch nicht hier ist. Die sollte am nächsten Tag direkt per Post rausgehen. Nundenn, wäre ja auch zu einfach gewesen, wenn mal alles klappt!


Ich, ich egoich!

Ich brauchte nach dieser Kack- Quarantäne dringend Zeit für mich, Zeit ohne Kinder und ohne auf StandBy zu sein. Daher flüchtete ich alleine nach Düsseldorf zu einem Museumsbesuch (diese Stille! Herrlich!), der dann noch durch einen spontanen Freundinbesuch gekrönt wurde.

Ich war nach mehreren Monaten endlich beim Frisör und verließ den Laden mit deutlich leichterem Kopf – fast das komplette Jahr 2020 ist nun ab!

Mein doofer Wirbel, der eigentlich ein Scheitel ist und die Haare am Hinterkopf immer auseinander streben lässt, ärgert mich nun auch nicht mehr. Oft tat mir abends die Kopfhaut weh, weil die Haarwurzeln den ganzen Tag in die andere Richtung gebogen wurden und das Gefühl ist einfach fies.

Außerdem können die Babyhaare (die neuen Haare, die nach dem Ausfall der Haare kommen, die durch die Schwangerschaftshormone länger als üblich festgehalten wurden) viel gepflegter nachwachsen.

Ein Abend zuvor war ich auch noch ausgegangen – die Tage vorher hatte ich mehr und mehr Schiss, daß doch noch etwas dazwischen kommt, so sehr hatte ich mich darauf gefreut! Aber das Baby blieb gesund, alle anderen Kinder auch, ich selbst fühlte mich fit genug (das hatte in der Woche davor post- Infektion noch ganz anders ausgesehen) und sogar ein neues Kleid hatte ich mir gekauft, da das meiste andere Schickere aus meinem Kleiderschrank einfach noch zu spack sitzt. Darf es ja auch, 9 Monate nach der Geburt, aber in Schlabberlook will ich dann auch nicht raus.

Was hinten über fiel: Yoga, Nähen, Fahrrad fahren. Für letzteres ist es mir mittlerweile zu kalt und zu nass, schade wirklich!


Das ist doch Kindergeburtstag!

Kind 1 wurde 12 Jahre alt. 12!!!

Unglaublich!

Vor 12 Jahren machte sie mich zur Mutter, es kommt mir vor wie gestern und gleichzeitig kann ich mich kaum noch an das Gefühl erinnern, wie es ohne Kind(er) war.

Vor 2 Jahren ging es erst so gerade los mit der Pubertät, nun hat sie schon richtig begonnen.

Es ist spannend zu beobachten, wie meine Älteste sich entwickelt, wie sie Dinge entdeckt und auslotet und das auf einer so ganz anderen Ebene als ihre jüngeren Geschwister.

Andererseits ist da auch mein Gefühl, ihr immer noch mehr mitgeben zu wollen, damit sie sich in dieser Welt da draußen nicht selbst verliert. Da sind auch Zweifel, ob dieses und jenes meinerseits genug oder zuviel war/ ist und was es unbedingt noch braucht bevor die Hormone mir vollends mein kleines Mädchen nehmen (das ganz stark daran arbeitet, mich in Körper- & Schuhgrösse einzuholen) und mir irgendwann einen jungen Erwachsenen vorsetzen.


Bloggeburtstag

Mein Blog wurde 10 Jahre alt, das ist auch so etwas, was mich wieder zurückblicken ließ. Vor 10 Jahren sah mein Leben so anders aus, aber ich hatte mich mittlerweile ganz gut eingerichtet.

10 Jahre, irgendwas zwischen 1500 und 2000 Beiträgen (viel Belangloses löschte ich beim Serverumzug 2020), unzählige Aufrufe und immer noch ein bisschen Gänsehaut bei dem Gedanken, dass hinter jedem gezählten Klick ja auch ein Mensch steckt, den ich aber in vielen Fällen gar nicht kenne. Direkt danach fällt mir dieses wunderbare Gefühl der Anteilnahme ein, bei Höhen wie auch bei Tiefen. Sowas kannte ich vor dem Bloggen nicht und ist nach wie vor schwer zu erklären, wenn jemand das System Blog nicht kennt. Wer schreibt, der bleibt. Wer richtige Texte lesen mag und nicht nur auf Bildunterschriften steht, auch <3


Anekdote 1

„Du kannst wirklich nicht barfuß ins Wartezimmer gehen! Das ist zu kalt!“ Ich zur 5jährigen, die unbedingt nach ihrer Untersuchung schon vorlaufen will, um noch im Wartezimmer zu spielen. „Also zieh besser Deine Socken und Deine Schuhe an, das finden die anderen Eltern und Kinder auch besser“ pflichtet die Ärztin mir bei.

Als ich das immerhin besockte Kind wenig später im Wartezimmer abholen will, sitzt dort ein Vater- Sohn- Gespann, und zwar beide barfuß. Ich muss innerlich grinsen, lasse mir aber nix anmerken. „Guck Mama, die haben auch keine Schuhe an!“ Recht hat meine Tochter ja… Ich versuche die Kurve zu kriegen: „Naja, die laufen so viel barfuß, die sind das jetzt richtig gewohnt, auch bei der Kälte heute!“ Der Vater schaut mich an, dann seinen Sohn und meint lächelnd „Kalt? Aber das ist doch nicht kalt heute, oder Max?“ Orrr! Nun fallen die mir noch mehr in den Rücken!!! Max allerdings versteckt sich hinter Papas Rücken und zum Glück ist das kleine Mädchen auf der anderen Seite des Wartezimmers plötzlich viel interessanter für mein Kind. Puh! ^^


Anekdote 2


Wahl

Zuletzt war ich wirklich genervt von den ganzen Plakaten, den Spekulationen, den kleinen und großen Schlammschlachten.

I did my job per Briefwahl!


Und nächsten Monat?

Kommt hier endlich mal mein ultimatives Rezept für Zimtschnecken, die Herbstferien stehen an, die Winterklamotten der Kinder müssen gesichtet, neue Winterschuhe gekauft werden und neben Sankt Martins- Vorbereitungen gehen meine Gedanken schon weiter… in weniger als 3 Monaten ist Weihnachten!!!


3 Gedanken zu „Im letzten Monat | September 2021

  1. Katrin Antworten

    Die Frisur ist so cool!
    Was für ein Ritt euer September war! Ich wünsche euch, dass der Rest des Jahres entspannter wird.

    • FrlNullZwo Autor des BeitragsAntworten

      Ich fürchte, das wird bei unserem Wunsch bleiben. Nach den Herbstferien ist auch der Oktober fast vorbei, November, Dezember – das wird so schnell gehen!
      Ich weiss noch, wie meine Friseurin mir vor einem Jahr vom Pony abgeraten hatte, damals fielen ja die langen Haare. Jetzt sieht es nicht nur super aus, ich muss auch nicht wie gefürchtet täglich waschen. Habe so Sprühwachs, das klätscht nicht so sehr und da reicht dann an Tag 1 oder auch Tag 2 ohne waschen einfach nur durchstrubbeln. Voll cool!!!

  2. Suomitany Antworten

    Puh, was für ein Monat. Und ja, meistens sind die Monate vor Weihnachten weniger ruhig…
    Das letzte Foto von dir gefällt mir. Es ist ungewohnt, aber die Frisur passt gut zu dir❤️

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