Im letzten Monat | November 2020

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Ich weiss, ich bin spät dran mit der Rückschau, aber genau das war bezeichnend für den November:

Er war mehr als anstrengend und stressig und es war irre viel zu tun.

Ich bin heilfroh, dass nun Dezember ist und auch wenn es anfangs nicht so aussah bzw mir sehr schwer fällt, für mich selbst mit einem “Nein, das geht jetzt nicht auch noch, sonst kommst Du nie zur Ruhe” klarzukommen, so nimmt meine Belastung langsam ab.

Endlich.

  • Wir spülten sehr viel von Hand, weil erst am Monatsende, genau genommen ein ganzer Monat vor Heiligabend, der Einbau und Anschluss einer neuen Spülmaschine durch einen örtlichen Fachbetrieb erfoltge. Hallelujah! Dafür haben wir viel Geld in die Hand genommen und hoffen, dass unsere neue Miele- Minna uns nun treuere Dienste erweist als ihr Bauknecht- Vorgänger.
  • Der Fliesenboden vor der Spülmaschine ist aber immer noch nicht repariert, dafür fehlten bislang Zeit und auch Kraft. Immerhin war der Fliesenleger unserer Dusche da (Sanierung Anfang 2019) für ein Angebot, wenn wir die Küche neu machen lassen wollen. Und das will der Mann schon 2021 in Angriff nehmen!!! WhoopWhoop!
  • Ich kümmerte mich um eine Haushaltshilfe, die über den Pflegegrad des Sohnes abgerechnet wird. Und trotz eher schlechterer Prognosen erfolgte der 1. Einsatz doch noch vor Ablauf des Monats! Mir war es wirklich unangenehm, daß jemand unseren Dreck weg macht wo ich doch zuhause bin und nicht krank oder so und doch ist es eine wahnsinnige Erleichterung, denn der Papierkram stapelte sich schon und wenn der Sohn wieder “etwas anstellt”, was Verschmutzung mit sich bringt, fühle ich mich nicht mehr so persönlich von ihm angegriffen.
  • Ein wichtiger Punkt ist endlich auch erledigt: Die Unterlagen für die Steuererklärung 2019 sind *HippHippHurra* beim Steuerberater! (An mir lag es nicht, ich schwöre!!!)
  • Nebenbei standen 1 Termin wegen Unterstützung des Sohnes, 1 Gesprächstermin mit Mann und Sohn und eine fehlender Teil der letzten U beim Kinderarzt für die Jüngste an.
  • Emotional war der Monat für ich ein sehr großes Auf und Ab: Es zeichneten sich erste Erfolge meiner Anstrengungen rund um Pflege/ Hilfe/ Therapie bzgl. der Neurodiversität des Sohnes ab, die aber teilweise direkt durch neuen bürokratischen Aufwand zunichte gemacht wurden. Ich strampelte mich an diversen Fronten ab, hatte aber eigentlich noch ganz andere Sachen im Kopf (vor allem diese letzte Schwangerschaft zu geniessen, Nestbautrieb, Geburtsvorbereitung etc) und fühlte mich sehr oft so was von hilflos, weil ich nichts zuende bringen konnte. Aber genau das brauche ich, um mich auf die bevorstehende Geburt vorzubereiten.
  • Der Sohn wurde 8 Jahre alt. Gefeiert wurde nur im winzigen familiären Kreis und für die Schule durfte ich nur abgepackte Süßigkeiten mitgeben (oh wie schade ^^)
  • Einen weiteren, jährlich anstehen Punkt im Kalender erledigte ich auch wieder pünktlich im November (trotz dem ganzen Trara drum herum): für unseren Adventskalender suchte ich wieder 24 Bilder aus den letzten 12 Monaten von meiner Festplatte aus (+ Coverfoto), lud diese in die Fotosoftware hoch, liess die Kalender entwickeln und verschickte sie mit ausreichend Puffer oder dachte bei den kurzen Treffen zum Geburtstag des Sohnes daran, so dass alle rechtzeitig bei der Verwandschaft lagen!
  • Mein Mutterschutz begann, damit ging ebenfalls wieder ein bisschen organisatorischer Aufwand einher, ganz coronakonform verzichtete ich auf einen Abschiedsbesuch, schickte stattdessen ein Abschiedspäckchen an meine Kollegen im Büro und meldete erneute Elternzeit an.
  • Das Wetter war durchgängig sehr warm. Statt tagelangem Grau in Grau gab es sehr viel Sonnenschein und viel zu milde Temperaturen. Es wäre ideal für Sankt- Martins- Umzüge gewesen, doch diese fielen dieses Jahr für uns alle aus. Aber Laternen brachten die Kinder zeitversetzt mit heim und liefen dann mit ihnen durch das Haus. Einen Abendspaziergang brachten wir einfach nicht auf die Reihe…
  • Coronabedingt gab es im November einen “Lockdown light”, der uns aber nicht wirklich tangierte, da wir uns eh kaum noch mit anderen Menschen treffen. Umso größer wird meine Angst, wie lange dieser Zustand in ständiger Furcht vor Ansteckung noch anhalten wird und was unsere Kinder davon mitnehmen werden. Immerhin steht nun ein erster Impfstoff in den Startlöchern, doch wann wird das Leben wieder so richtig normal sein?!

3 Gedanken zu „Im letzten Monat | November 2020

  1. Leni Antworten

    hi du!
    ich hatte gar nicht richtig mitbekommen, dass ihr für den Sohn eine Antwort auf die Schlaf- und anderen Herausforderungen bekommen habt.

  2. leni Antworten

    haltaus. Kommentar zu früh abgeschickt.
    Wie geht’s euch jetzt? Empfindet ihr es als positiv, dass ihr nun wisst, wo ihr ansetzten könnt? Ist es etwas, wobei ihr den Sohn mit Therapien oder ähnlichem unterstützen könnt?
    Wie auch immer, wünsch euch wie immer alles Liebe und viele Kraft und Vorfreude auf alles Gute, das kommt. Lg, Leni

    • FrlNullZwo Autor des BeitragsAntworten

      Es ist noch sehr früh, ich muss erst ein paar Schritte zurücktreten können und mich mal sortieren, bevor ich ausreichend antworten kann.
      Es war für mich schockierend und erleichternd zugleich, dass wir jetzt die Gründe kennen. Die werden allerdings nie so richtig wieder verschwinden.
      Ja, es gibt Therapie, aber bis das mal alles ausgewählt, beantragt, genehmigt und angelaufen ist dauert es einfach noch etwas. Gerade jetzt in Pandemiezeiten.

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