Dieser Artikel kann aufgrund von Markennennung, Verlinkung und sichtbaren Marken unbeauftragte Werbung enthalten
Der letzte Zyklus war der letzte Zyklus mit Kinderwunschbehandlung gewesen – ohne Transfer, einfach weil die einzige mickrige Eizelle nicht reif gewesen war.
Ich hatte zudem kurz nach dem Mann eine eitrige Mandelentzündung bekommen, gegen die wir beide eine ganze Woche Penicillin nehmen mussten. Wir hatten sogar das gleiche Medikament, nur in anderer Stärke.
Diesen ersten Zyklus nach der Kinderwunschpraxis begann ich also noch ein wenig angeschlagen und mit der Angst, dass ich meinen Geburtstag wieder krank verbringen muss so wie im Jahr davor.
Aber es kam zum Glück anders: Wir konnten am Tag selbst im kleinen Kreis feiern und wie früher als Kind ging meine eigentliche Party ein wenig im Karnevalstrubel unter. Aber ich fand das gar nicht schlimm; Rosenmontag feierten wir mit meiner Mutter und meinem Bruder samt Familie den Strassenkarneval „so richtig“ mit Bollerwagen und Bier direkt am Weg des kleinen Zuges, ich traf dort eine alte Schulfreundin samt Familie und auch meine Schwester war abends noch vorbeigekommen.
[Im Nachhinein war es fantastisch, sollte uns doch wenige Wochen später Corona mit voller Wucht und einem kompletten Lockdown treffen.]
Parallel verkaufte ich weiterhin Babyausstattung und gönnte mir von den ersten Einnahmen ein Paar Bluetooth- Boxen, ganz so, wie ich mir es seit Monaten vorstellte.
Da ich nur noch wenige Ovulationstests daheim hatte und wirklich keine neuen bestellen wollte, war ich wegen des Eisprungs unsicher. Es war mir dann aber auch irgendwie egal.
Ausgerechnet dann musste ich auf die Mens warten, die sich erst an Zyklustag 31 blicken liess. Das war doofes Timing für meine ganz normale Krebsvorsorge zwei Tage später, aber den Termin mochte ich in den Corona- Vorwehen dann auch nicht absagen. Ich wollte unbedingt mit meiner Gynäkologin über eine Eileiterprüfung sprechen (damit wir es mit hoffentlich guten Aussichten weiter natürlich versuchen können) oder bei ihrem Abwinken dann eben über die Verödung der Gebärmutterschleimhaut (Stichwort Goldnetz- Methode).
Pingback: Auf ein Neues | April 2020 • nullpunktzwo
Pingback: Bäm-bäm boogie-woogie! • nullpunktzwo