7 Dinge zur Blogfamilia {2019}

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Akkus leer - aber Festplatte und Glücksspeicher voll! So könnte man mein Wochenende mit der #Blogfamilia in knappen Worten zusammenfassen! | Meine 7 Tipps für die #Konferenz der #Elternblogger in Berlin

Das vergangene Wochenende war ich in Berlin. Ganz alleine hatte ich “Urlaub von der Familie” bekommen und stieg schon am Donnerstag in meinen Zug, um dann 2 ganze Tage ein Berlin verbingen zu können.

Den 1. Tag hatte ich mir reserviert für Treffen mit einzelnen Freundin(nen) und für etwas Kultur in dieser atemberaubenden Stadt, in der immer etwas los ist, in der man Geschichte förmlich atmen kann und die mich immer wieder fasziniert.

Der 2. Tag stand ganz im Zeichen von Blogfamilia, der 5. Ausgabe dieser wunderbaren Elternbloggerkonferenz, von der ich bisher nur ein Jahr auslassen musste (hier meine Rückblicke auf die Blogfamilia 2015 | 2016 | 2018).

Nun sitze ich hier zuhause und leide immer noch etwas unter meinem Berlin- Kater… Ich bin so voll mit wunderbaren Begegnungen und Gesprächen, mit Eindrücken und Impulsen und habe so schlecht bzw. wenig geschlafen wie schon lange nicht mehr!

Es war schön und prall und irgendwie freue mich über die Ruhe hier zuhause aber auch schon auf das nächste Jahr!

Doch woran merke ich, dass (bald) Blogfamilia ist? Ganz einfach:

1. Ticketing und Anreise: “Ich muss dahin! Egal wie!”

Gute Chancen hat der, der sich schon früh den Termin für den Start des Ticketverkaufs in den Kalender einträgt, um auch wirklich eine der heiss begehrten Karten zu erhalten (falls nicht, ist die Warteliste sehr zu empfehlen!).

Ich schaue außerdem direkt nach günstigen Zügen und buche jedes Mal auch eine Sitzplatzreservierung. Leider schützt auch das nicht immer vor Stress, aber selbst durch einen Bahnstreik (2016) oder anderen Hindernisse liess ich mich nicht davon abhalten, nach Berlin zu fahren.

Dennoch halte ich mich inzwischen an meine Regel: Fordere Murphy nicht heraus und rede nicht zu laut darüber! Gerade beim Leben mit Kindern kommt schnell eins zum anderen und man muss eine geplante Reise kurzfristig absagen. Doch auch dieses Jahr klappte alles und ich saß pünktlich in meinem Zug.

Allein :) Also fast allein.

Allein mit meinem neuen Buch, daß ich mir (nach einigen anderen Krimis von ihm) mit viel Vorfreude gekauft hatte, denn den Autor würde ich bei der Blogfamilia auf der Bühne sehen!

300 Seiten in 3 Stunden, das habe ich lange nicht geschafft!
Jedes Jahr mache ich in einem bestimmten Fenster mit Spiegel dahinter ein Foto von mir bei der Ankunft in Berlin. Dieses Jahr ist es leider beklebt und ich musste ausweichen. Dafür mit formschönem Kräutergarten im Blumenkasten.

2. Berlin im Mai:

Diese Stadt im Mai ist einfach nur wunderbar!

Irgendwie haben wir immer Glück mit dem Wetter, immer begrüßt mich stets ein strahlend blauer Hinterhofhimmel beim Blick durch das Küchenfenster meiner Unterkunft. Die Bäume und Büsche an den breiten Strassen leuchten schon von Weitem in saftigem Grün; es ist angenehm warm, aber nicht zu heiss und eigentlich immer trocken.

Blauer Hinterhofhimmel am Morgen in Berlin

3. Der Vorabend:

Da wirklich viele schon am Vorabend anreisen, gibt es viele kleine und große Grüppchen, die sich geplant oder spontan via Twitter zum Abendessen verabreden. Wunderbar, um sich (besser) kennzulernen.

Mich verschlug es dieses Jahr zum abendlichen Event von SZ, bei dem es um kleine und große Dinge zur Rettung des Klimas und um den bereits 2. Geburtstag des Familienmagazins ging!

Presseinladung zum 2. Geburtstag von SZ Familie und zum Thema #KlimaRetten. Mit mir am Tisch die morgige Preisträgerin eines Blogfamilia- Awards: Anne vom Blog X-Mal anders sein (im Smartphone gespiegelt).
Ein schöner Abend mit Barbara Vorsamer von der SZ Familie, mit Milena Glimbovski von Original Unverpackt, mit Marlene Weiß und einem verdammt wichtigen Thema: unsere Zukunft und vor allem auch die Zukunft unserer Kinder.

4. Programmpunkte zur Eröffnung:

Anfangs treffen sich immer alle im großen Saal und das inzwischen große Team begrüsst alle Anwesenden mit herzlichen Worten. Nach der ganzen Organisation im Vorfeld, dem ganzen Stress, dem GoodieBag- Packen am Vorabend finde ich es immer wieder erstaunlich, wie gelassen sie auf der Bühne stehen und wieviele Dinge im Hintergrund wir Gäste gar nicht mitbekommen.

Ein Teil des Orga- Teams und ein Teil einer verdammt tollen Truppe!

Danach gibt es stets eine großartige Eröffnung, dieses Jahr war es der Autor Sebastian Fitzek, der Mann meiner schlaflosen Nächte. Er hat nach zig Thrillern nun auch ein Buch geschrieben, in dem es um Fische geht, die auf Bäume klettern – aber eigentlich um das, was wirklich im Leben zählt. Was würde er seinen Kindern mitgeben, wenn er nicht mehr lange leben würde?

Sebastian Fitzek auf der Blogfamilia

5. Workshops & Vorträge:

Am Nachmittag gab es wieder einen großen Vortrag im Hauptsaal; dieses Jahr von der Schlagfertigkeitsqueen Nicole Staudinger, die damals auf der allerersten #Wubttika ihr Buch über Karl Arsch, ihren Tumor, vorstellte.

Für den Vor- und Nachmittag muss man sich für jeweils für einen Workshop entscheiden, denn alles gleichzeitig anhören geht leider nicht. Mich verschlug es eher in die trockene Richtung mit Seo für den Blog und Bilder auf dem Blog. Für mich jedoch die perfekte Wahl!

Das Recht am eigenen Bild und Urheberrechte – ich liege vollkommen richtig damit, nur eigene Bilder für den Blog zu verwenden! Und Juramama Nina Strassner durfte ich ausdrücklich nicht nur für privaten Gebruach ablichten – Glück gehabt!

Wer als Teilnehmer nicht fotografiert werden will, für den ist die Blogfamilia leider nichts. Zwar hat der Veranstalter in den Räumen das Hausrecht, aber er weist schon beim Ticketkauf auf Ablichtung hin. Die Kinder können davon natürlich ausgenommen werden, doch eine Garantie gibt es nie (sie könnten z.B. im Freien im Hintergrund mit aufs Bild geraten).

Auch dieses Jahr gab es wieder eine tolle Kinderbeutreuung, damit auch alle die Möglichkeit haben, an den Vorträgen teilzunehmen (sofern sich die Kinder abgeben lassen). Da ich zum 1. Mal allein gekommen war, hatte ich jedoch keinen Bedarf.


6. Doch das allerwichtigste: Familientreffen!

Inzwischen lasse ich mich auf solchen Veranstaltungen viel mehr treiben, denn die gute Gespräche, die herzlichen Wiedersehen und die neuen Bekanntschaften sind das, was diese Treffen für mich ausmachen. Die Menschen und Geschichten hinter den Accounts und Texten, das gemeinsame Lachen, vielleicht auch die Tränchen die man wegblinzelt, auf jeden Fall eine verdammt gute Zeit, die man miteinander verbringt – tagsüber bei Snacks, Kaffee und den inkludierten Mahlzeiten und vielleicht sogar bis weit in die Nacht hinein!

Hatte ich früher im Nachhinein oft ein schlechtes Gewissen, weil ich nicht jeden Vortrag besucht und nicht mit allen Bekannten gesprochen habe, versuche ich jetzt, mehr im Hier und Jetzt zu sein. Bei über hundert Teilnehmer_innen und mehr als einer handvoll Firmen schafft man eh kein Gespräch mit jeder_m, ist leider so. Dabei entwickelt der Tag für mich immer eine schöne Eigendynamik und sorgt manchmal auch für mehr als nur für Konferenzkater ;)

Wer nicht mit ausreichend Energie morgens ankommt, wer eine alte Gurke hat oder wirklich viel daddelt, sollte ein Ladekabel oder eine Powerbank dabei haben. Mein TXL- Bus morgens hatte sogar USB- Ladbuchsen, aber das scheint die Ausnahme zu sein! Ansonsten ist es wie auf jeder Konferenz mit Online- Menschen: “Wo ist die nächste Steckdose?!”

7. Der Tag danach/ Die Rückreise

Schlau ist, wer sich schon zuhause bedacht hat, daß er im Koffer Platz für das Goodiebag braucht ;)

Ich hatte am Veranstaltungstag ein ehemaliges Goodiebag als Rucksack dabei, doch dieser hätte für den Inhalt des diesjährigen Goodiebags nie und nimmer gereicht! Das war wieder prall gefüllt mit großen und kleinen Nettigkeiten und Infos der Sponsoren, die diese Veranstaltung erst möglich gemacht haben!

Goodiebag der Blogfamilia 2016

Einige Teilnehmer_innen treffen sich am Folgetag noch zum gemeinsamen Frühstück, sowas ergibt sich oft am Veranstaltungstag selbst oder z.B. über Twitter oder weil man im selben Hotel abgestiegen ist. Ich hatte allerdings eine frühe Verbindung gebucht, um zuhause noch ein paar Stunden mit den Kindern zu haben.

Zwar wurde mein Zug zunächst als “ausgefallen” deklariert, aber es gab einen Ersatzzug mit Downgrading: Nur ein Intercity, aber in dem fuhr ich dann zufällig mit netter Begleitung, mit der ich den Vortag Revue passieren lassen konnte. Oder einfach nur döste ^^

Ausserdem kamen wir pünktlich an und ich erreichte sogar meinen Anschluss. HipHipHooray!


Zurück ins Familienleben:

Es fiel mir auch dieses Jahr wieder sehr schwer…

Am liebsten wäre ich noch mehrere Tage geblieben, doch inzwischen war nicht nur die Sehnsucht nach der Familie groß, sondern auch die Festplatte im Kopf ziemlich voll. Deswegen war es auch gar nicht schlimm, daß das Wochenende zuhause mit dem ganz normalen Alltag endte. Und natürlich mit ganz viel Kuscheln!

Wer hat in meiner Abwesenheit die Blümchen gegossen?
Und immer wieder Wäsche: gewaschen und getrocknet, aber noch nicht sortiert und verräumt.

An dieser Stelle herzlichen Dank an alle vom Blogfamilia- Team und an alle Sponsoren, die diesen Tag erst möglich gemacht haben!

Außerdem mus ich mich bei denen bedanken, mit denen ich diesen Tag und die halbe Nacht (wieder) verbringen durfte – es war einfach nur wunderbar! Ganz großes Tennis! (auch wenn ich einige schmerzlich vermisst habe *schnief*)


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