Ostern 2018

OSTERSAMSTAG

Die Jüngste mag momentan sehr gerne ihren weiterverbten KiTa- Rucksack anziehen. Und ausziehen. Und wieder an. Und aus! Und wehe, die Schnalle ist zu oder auf oder so…


Wegen einer recht normalen Arbeitswoche und dem Karfreitag ist der Kühlschrank ziemlich leer. Also fahre ich direkt nach dem 1. Kaffee los und bin um kurz vor 8 Uhr schon am Supermarkt. Fast alleine :) Eine Stunde später rolle ich den pickepackevollen Einkaufswagen wieder zum Auto. Uff.


Zuhause muss ich erst einmal richtig frühstücken


Kurz danach packen wir die Kinder ein und gehen zusammen zu Fuss in den Ort. Wir kaufen frisches Brot, der Bub bekommt eine passende Übergangsjacke und dann treffen wir uns alle am Schuhladen wieder. 3x Übergangsschuhe und wir müssen den halben April von Nudeln mit Ketchup leben *ichweineleiseindenGeldbeutel*


Das Wetter sieht für Wuppertaler Verhältnisse super aus! Also bringe ich die Jüngste ins Bett und schmeisse mich anschliessend in die Gartensachen. Der Vorgarten muss immer noch auf Vordermann gebracht werden und endlich kann ich mein Geburstagsgeschenk so richtig einweihen – einen Gürtel für Gartenwerkzeuge!


Im Hintergarten blühen nach den Schneeglöckchen nun auch die kleinen Osterglocken


Zwischendrin kommt ein Teil der Schwiegerfamilie vorbei; beim Kaffee erhalten die Kinder die ersten Ostergeschenke – zum Glück alle zum Anziehen!

Als die Jüngste wieder wach ist, gehen wir alle wieder raus und am Ende des Nachmittags habe ich 3 riesige Kunststoffbeutel voll mit Ästen, trockenem Laub und vergammelten Pflanzenteilen hinten auf unseren provisorischen Kompost gekippt. Die Kinder haben mit den Rutscheautos und an Pfützen gespielt, sie haben aus Steinen und Blättern irgendwelche Dinge zusammengelegt und die Nachbarstochter kam zwischenzeitlich auch noch dazu.

Nach der ungewohnt langen Zeit im Freien brauchen wir ein ordentliches Abendessen: Frikadellen, frischer Salat und Pfannengemüse *nomnom*

Abends bin ich ziemlich müde, aber auch ziemlich glücklich :) Endlich können wir anfangen, im Vorgarten etwas Neues zu gestalten! Die gekauften Stauden stehen hier ja schon seit 3 Wochen oder so herum und warten darauf, eingebuddelt zu werden.


OSTERSONNTAG

Die Osternester hatten die Kinder praktischerweise aus der KiTa mitgebracht, die brauchte ich einfach nur neu zu befüllen, denn die Große macht Urlaub bei ihrem Vater. Ausserdem hatte ich doch noch für jedes Kind etwas vom Einkaufen mitgebracht: Der Bub bekommt einen neuen TipToi- Stift, da der alte nicht mehr reparabel ist (nur dank Treuepunkte von real,- gibt es einen neuen Stift, sonst wäre mir das zu teuer gewesen), die June bekommt ein Gesellschaftspiel “Tempo kleine Schnecke!” und die Jüngste eine kleine Schubkarre mit Sandspielzeug.

Ich mache mir gar keine Illusionen und verstecke die Ostersachen wetterunabhängig im Wohnzimmer. Ausserdem hatten die Kinder das Suchen und die Nester gar nicht so auf dem Schirm, daher war es ein entspanntes Wachwerden für mich ;)


Das Spiel der June wird direkt ausprobiert


Während der Mann mit den Mittelkindern einen Familienbesuch und anschliessend einen Waldspaziergang macht, packe ich die Jüngste ein – aber nicht ohne ihren Rucksack ^^


Wir machen einen Besuch im Krankenhaus; meine Oma (und auch die etwa gleichaltrige Zimmernachbarin) freuen sich sehr über “das Schätzeken”, das mich während des Besuchs ganz gut beschäftigt hält. Als wir nach einer Stunde wieder gehen, sind alle sehr zufrieden. Meiner Oma geht es wirklich schon viel besser und die beiden Damen hatten eine willkommene Abwechslung im tristen bzw. feiertäglichen Klinik- Alltag


Da die Jüngste natürlich im Auto geschlafen hat, ereilt mich zuhause und nach einer schnellen Nudel dann das Mimimi- Mittagstief


Weil aber alle Kinder nur Quatsch im Kopf haben und so langsam der Lagerkoller um sich greift, müssen wir nochmal raus. Ich erzähle vom Aprilscherz unserer Lieblingseisdiele und so haben wir endlich ein Ziel: Creme- Eis am Toellturm!


Es gibt Kindereis mit Streuseln

und für uns Erwachsene ein Spaghetti- Eis


Obwohl es echt trüb und gar nicht warm ist, wollen die Kinder noch ein wenig auf den Spielplatz neben der Eisdiele. Dieser war letztes Jahr noch ein wenig kleiner; er muss nach hinten in den Wald hinein vergrößert worden sein


Statt nassem Po von der Rutsche dann doch lieber ein paar Schritte zu Fuss; ganz schön frisch ist es geworden!


Zum Aufwärmen gibt es frisches Hähnchencurry (für uns Erwachsene) und Nudelreste/ Stullen (für die Kinder)


OSTERMONTAG

Morgens wird wieder mit den Ostergeschenken gespielt. Zum TipToiStift habe ich das Bauernhofset herausgeholt, das die Geschwister vor 2 Jahren zu Weihnachten bekamen


Am Vormittag hängen wir alle ein wenig rum bzw. stehen am Bügelbrett (ich). Auch am Feiertag kommen wir nicht um die Hausarbeit herum: Wasch- & Spülmaschine laufen, Wäsche wird verräumt und auch der Staubsauger war schon im Einsatz


Mittags geht der Mann mit allen Kindern raus und ich ins Bett. Herrlich!

Danach machen wir uns alle frisch und brechen auf zu einer Einladung. Der Weg zum Lokal gibt sich typisch für das bergische Land sehr eng und mitten durch den Wald


Wir sind im “Zillertal” zum Geburtstag feiern eingeladen


Es gibt eine traditionelle bergische Kaffeetafel, bei der Süß und Herzhaft auf den Tisch kommen: Waffeln, Schlagsahne, Kirschen, Trockenkuchen, Stuten, Butter, diverse süße Aufstriche, aber auch Käse, Schinken und eine Art Fleischwurst, auf dem Foto fehlt noch der Korb mit dem Schwarzbrot. Den Kaffee gibt es eigentlich traditionell aus der Dröppelmina, aber heute war sehr viel los in dem Lokal, das vor allem auch unter Ausflüglern und Wanderern beliebt ist.


So richtig wohl gefühlt haben wir uns jedoch alle nicht: Es war viel zu warm, so daß wir die rotwangigen Kinder obenrum bis auf T-Shirts/ Kurzarmbody auszogen. Es war sehr voll, der Service ein wenig überfordert, eine unserer Kaffeetasse hatte einen riesigen Katschen weg, das (Servier-) Geschirr war teilweise nicht 100% sauber, die Waffeln waren definitiv nicht ganz frisch gemacht und auch auf den Toiletten fehlte ein wenig der Blick fürs saubere Detail. Nundenn, die 2 Stunden waren schnell wieder vorbei und das nächste Mal werden wir auf Schloss Burg ausweichen, haben wir beschlossen. Auch wenn dort die Parkplatzsituation nicht unbedingt einfacher ist.


Frische Luft!

Die Kinder sind fasziniert vom Wasser und ich habe meine Not, sie von den Schlammpfützen fern zu halten – es wäre zu schade um die neuen Schuhe


Auf dem Rückweg haben wir alle unsere vollen Bäuche gehalten und mussten aufpassen, nicht einzuschlafen – uff!

Der Mann ist mit den Mittelkindern noch einmal vor die Tür und ich tippe diesen Beitrag hier zuende. Heute wird nämlich nichts Besonderes mehr passieren, ausser einem Telefonat mit der Großen. Ich bin schon gespannt, was sie in den letzten Tagen erlebt hat!


Ich wünsche Euch einen guten Start in die kurze Woche und freue mich sehr auf ein paar Tage Urlaub!


Mehr Wochenenden gibt es hier bei Susanne

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