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SAMSTAG
Der Sohn war mit einer dicken Lippe aufgewacht und flippte schier aus deswegen. Da er gestern wieder ziemlich viel mit -äh- Zusatzstoffen, z.T. auch viel Schärfe zu sich genommen hatte, tippten wir auf Allergie.
Die frühs aufgesuchte Apotheke wollte allerdings keine auf seine täglichen Medikamente abgestimmte Antiallergiesachen rausgeben, sondern schickte einen weiter zum kinderärztlichen Notdienst. Derweil der Sohn schon im absoluten Ausnahmezustand weil er alles so unangenehm fand.
Bis das mit Kinderarzt und Beruhigung des Sohnes mal weiter ging, war ich „schnell“ einkaufen.
Es war die vergangenen Tage ganz schön herbstlich und weil Lust auf Suppe bestand, kaufte ich orange ein.Während Mann und Sohn beim Kinderarzt sitzen, setze ich Kürbissuppe auf.Und frühstücke danach erst mal in aller Ruhe.So, nochmal ein paar Sommersachen bügeln, es soll ja angeblich nochmal etwas wärmer werden.Schon vor dem Mittagessen sind die Männer wieder zurück mit dem Verdacht, die dicke Lippe käme von einer Verletzung auf der Innenseite, wo mehrere zusätzliche Bissspuren sichtbar sein sollen. In der Nähe feiert die Feuerwehr ihr jährliches Fest und natürlich will die Jüngste auch mit Feuerwehrauto fahren!Ich kam vor allem wegen der frischen Waffeln :)
Der Abend beginnt recht normal, Abendbrot, ein Besuchskind bleibt über Nacht, ich bringe irgendwann die Jüngste ins Bett, so weit so üblich.
Bis der Sohn von einem Ausflug zurückkehrt (er war mit einer anderen Familie zu einer Art Stadtteilfest plus Kirmes gefahren).
Die Situation eskaliert sehr schnell: herumschreien, Türenknallen, Treppenstampfen, nochmal raus um den Block (hier Knallen der Haustür einfügen) und danach nochmal alles irgendwie von vorne.
Das war zuviel für ihn – Nervenkitzel, eine Cola und wahrscheinlich auch nichts Gescheites gegessen, dazu der aufreibende Morgen. Bis es ruhig im Haus ist, ist es fast Mitternacht. Ich hoffe sehr, dass das Besuchskind noch einmal wieder kommen möchte (eine andere Freundin will seit einem ähnlichen Vorfall nicht mehr hier hin kommen, wenn der Sohn anwesend ist).
SONNTAG
Die Jüngste war früh wach. Immerhin steht der Sohn mit halb so grosser Lippe auf wie gestern. Die stört ihn auch zum Glück irgendwie gar nicht mehr. Puuuh.Lag nun Jahre unbeachtet in der Schublade und ist plötzlich sehr beliebt bei diversen Altersstufen hier. Das soll einer verstehen!Es soll ja nochmal wärmer werden und da will ich für die Sandalen schicke Fußnägel haben.Das Besuchskind wird heimgebracht auf dem Weg zum Kindergeburtstag, wo unser Kind heute eingeladen ist. Ich besuche derweil mit 5- und 12-jähriger den Flohmarkt im Mirker Quartier. So wunderschöne Fassaden hier!Und so ein tolles Wetter! (Ich werde den Sommer wirklich sehr, sehr, sehr vermissen)Stärkung auf der Rückseite vom Mirker Bahnhof. Gute Pommes, leckere Wurst! Mit dabei ein erstes Fundstück (für die Jüngste).Rund um Utopiastadt sind heute Minigolf- Stationen aufgebaut, viele davon mit Wuppertalbezug. Wie witzig!Am späten Nachmittag sind wir wieder daheim, gerade rechtzeitig bevor sich mein Kaffeefenster für heute schließt. Kurz Beine hoch auf der Terrasse. Fahrzeug von gestern und Fahrzeug von heute werden bespielt.Zu Abend dann für alle etwas: vegetarische Maultaschen, Salat, Brokkoli und Spiegeleier, für andere auch noch Brot mit Aioli. Alle sind pünktlich daheim gewesen, yeah!Nach 4 sortierten Körben Wäsche, 1 davon von mir verräumt, gepackten Schultaschen und einer aufgeräumten Küche bestelle ich mit den beiden mittleren Mädchen Dinge für ihre Reiterferien (und den anstehenden Schwimmunterricht). Noch 6 Wochen, dann sind schon wieder Herbstferien! Yay.
Euch wünsche ich nun einen guten Start in die neue Woche!
Mehr Wochenenden in Bildern sammelt der Blog Grosseköpfe
Hallo,
fühl Dich ganz lieb gedrückt.
Ich jongliere hier auch oft mit „Hast du genug gegessen/getrunken?“ und „Du machst jetzt Pause von den CDs“. Weil sie dann schnell drüber ist.
Wie oft hatten wir einen richtig tollen Tag. Und abends ist es zuviel.
Neuestes Beispiel: das neue Web-Radio der „Sendung mit der Maus“. Ich habe sie anrufen und sich ein Lied wünschen lassen. Aber die Spannung, ob und wann das Lied gespielt wird, war zuviel.
Letzten Endes haben wir ausgemacht, weil sie sich deswegen zu sehr aufgeregt hat.
Lt. der Playlist haben sie es nicht gespielt. Dafür an dem Tag 3mal „Twist and shout“ von den Beatles.
Ich setze das „Maus-Radio“ wohldosiert ein. Das morgendliche Aufstehen und das abendliche Zähneputzen sind viel entspannter, wenn coole Musik läuft oder Checker Tobi etwas zum Mond oder zu Hochhäusern „checkt“.
Ich muss hier oft abwägen und mich einklinken. Regulieren. Das kostet alles viel Kraft.
Du bist nicht allein mit Deinen Erfahrungen.
Gruß
Silke F.
Hallo Silke!
Danke für Deine Worte, auch wenn ich jetzt erst zum Antworten komme.
Dass die Kompensation am Tage sich dann in Regulationsbedarf am Abend verwandelt, ist ziemlich logisch. Geht mir ja oft genauso. Ebenso die von Dir geschilderte Aufregung, ob und wann das gewünschte Lied gespielt wird. Zum Thema Dosierung und Aufregung haben wir in den jüngeren Altersstufen gute Erfahrung damit gemacht, nur ausgewählte/ kuratierte Medien zuzulassen oder zur freien Verfügung zu stellen; also nur DVDs statt lineares TV oder Streaming, aber davon dann eben verschiedene zur Auswahl, ähnlich auch mit Tonies etc. zuhause oder Auto- CDs für unterwegs. Das macht vieles berechenbarer und daher weniger aufregend, aber dennoch ist es vom Kind selbst bestimmbar und zum Teil auch die Dauer.
(mit steigendem Alter wird es dann zunehmend schwieriger, aber da sist dann ein ganz anderes Thema).
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Hallo,
fühl Dich ganz lieb gedrückt.
Ich jongliere hier auch oft mit „Hast du genug gegessen/getrunken?“ und „Du machst jetzt Pause von den CDs“. Weil sie dann schnell drüber ist.
Wie oft hatten wir einen richtig tollen Tag. Und abends ist es zuviel.
Neuestes Beispiel: das neue Web-Radio der „Sendung mit der Maus“. Ich habe sie anrufen und sich ein Lied wünschen lassen. Aber die Spannung, ob und wann das Lied gespielt wird, war zuviel.
Letzten Endes haben wir ausgemacht, weil sie sich deswegen zu sehr aufgeregt hat.
Lt. der Playlist haben sie es nicht gespielt. Dafür an dem Tag 3mal „Twist and shout“ von den Beatles.
Ich setze das „Maus-Radio“ wohldosiert ein. Das morgendliche Aufstehen und das abendliche Zähneputzen sind viel entspannter, wenn coole Musik läuft oder Checker Tobi etwas zum Mond oder zu Hochhäusern „checkt“.
Ich muss hier oft abwägen und mich einklinken. Regulieren. Das kostet alles viel Kraft.
Du bist nicht allein mit Deinen Erfahrungen.
Gruß
Silke F.
Hallo Silke!
Danke für Deine Worte, auch wenn ich jetzt erst zum Antworten komme.
Dass die Kompensation am Tage sich dann in Regulationsbedarf am Abend verwandelt, ist ziemlich logisch. Geht mir ja oft genauso. Ebenso die von Dir geschilderte Aufregung, ob und wann das gewünschte Lied gespielt wird. Zum Thema Dosierung und Aufregung haben wir in den jüngeren Altersstufen gute Erfahrung damit gemacht, nur ausgewählte/ kuratierte Medien zuzulassen oder zur freien Verfügung zu stellen; also nur DVDs statt lineares TV oder Streaming, aber davon dann eben verschiedene zur Auswahl, ähnlich auch mit Tonies etc. zuhause oder Auto- CDs für unterwegs. Das macht vieles berechenbarer und daher weniger aufregend, aber dennoch ist es vom Kind selbst bestimmbar und zum Teil auch die Dauer.
(mit steigendem Alter wird es dann zunehmend schwieriger, aber da sist dann ein ganz anderes Thema).
LG, Susanne