Am Anfang des Monats kehrte ich aus meiner Kur wieder. Nach 3 Wochen war es schön, wieder Zuhause zu sein und doch war der Aufprall nach so langer Abwesenheit ziemlich hart. Ich hatte im Vorfeld versucht, einiges Abzumildern, was aber in der Umsetzung dann kaum klappte (was aber nicht an mir lag). Ich plane noch einen Bericht über Kur und Co. aber die Zeit, die rennt schon wieder…

Ich war mal nach Ewigkeiten wieder im Kino mit der Ältesten. Wuthering Heights war eine Erfahrung, aber die ist jetzt auch abgehakt.

Ein weiterer Abend Ausgang führte mich ins Deli Schimmerlos ins Luisenviertel und zu Vera Zischke mit ihrer wunderbaren Buchpremiere von „Pina fällt aus“. Meine Gedanken zum Buch hatte ich hier schon verschriftlicht.
In der Kita war an allen (!!!) Tagen die Betreuungszeit eingeschränkt. Ein neuer Tiefpunkt.
Ich hatte mich an die Stadt gewendet, die aber nur die Hände in den Schoß legt: der Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz sei erfüllt, die verkürzten Öffnungszeiten müsse ich privatrechtlich mit der Einrichtung klären, da es keine städtische sei. Der Vorstand gibt weiterhin nur an, ihm seien die Hände gebunden bei Krankenschein und Urlaubsansprüchen. Tja. Arschkarte.
Wir sind müde als Eltern, immer und immer wieder umdisponieren zu müssen, dazu die Fehlzeiten auf der Arbeit und das Gefühl, gar nichts ist mehr sicher.
Man müsste wohl einen fachkundigen Rechtsanwalt in der Familie haben… oder weiterhin die Zähne zusammenbeißen und runterzählen bis zur Einschulung. Noch ein Jahr und 4 Monate.
Ich hatte Mann und Sohn dazu verdonnert, den Briefkasten zu ersetzen, den der Sohn kurz nach dem Aufhängen vor einem halben Jahr während eines Wutanfalls eingetreten hatte. Eine kaputte Sache weniger in und an diesem Haus.

Selbst habe ich die 4 Deckenspots im Wohnzimmer ausgetauscht, da bei zwei von vier die fest installierten LEDs den Geist aufgegeben hatten – nahezu gleichzeitig!!! 9 Jahre ist es her, dass ich sie angeschraubt hatte. Die Dreier- Leuchte ersetzte ich gleich mit.
Das Trampolin ist fort und liegt in Einzelteilen für die Entsorgung in der Garage bereit. Erste Pläne werden aufgestellt, was mit dem Kreisrunden Stück Garten passieren soll. Nein, kein Pool. Ein Staudenbeet, trockenresistent, mit einem oder zwei Sträuchern als Blickfang, die nach Möglichkeit im Frühling schon hübsch aussehen.
Serien: nach wie vor hänge ich mit Harvey Specter, Mike Ross und vor allem mit Donna in „Suits“ ab. Bin nun im Staffel 5 von 9 :D
Zwischendurch schaute ich die Tanzschulserie Ku’damm 77 (ZDF) durch, die Handvoll Folgen waren leichte und amüsante Kost, wenn auch immer etwas zu oberflächlich für mich.
Die Spritpreise zogen an, aber hallo! Nur weil wieder irgendwelche Deppen (männlich! Natürlich!) Krieg anfangen mussten. Doch das interessierte uns nur wenig, denn wir hatten den ganzen Monat über noch kein neues Auto. Keine Pointe.
Es ging also sehr viel Zeit für die Beschaffung von Lebensmitteln und Getränken drauf. (Ich kann mich nicht groß beschweren, denn mit Bollerwagen, etwas Planung und ab und zu einer Bestellung beim Drogeriemarkt ging das eigentlich ganz gut – aaaaaber der Aufwand!!! Die Kapazitäten fehlten dann woanders.)

Was uns allerdings massiv ins Straucheln brachte, waren dann die Streiks bei Bussen und Bahnen. Ohne Auto und im März eine riesige Hürde. Zum Teil übernachteten Kinder bei Klassenkamerad*innen, zum Teil blieben sie auch mal Zuhause, als Erwachsene war dann auch der Umstieg aufs Fahrrad nötig.
Das war ein weiterer Punkt der Liste „nichts ist mehr sicher“.
Was aber sicher war, war das Wetter: zum Teil Frühlingsgefühle bei fast 20 Grad, dann wieder kalt mit Gewitter und Hagelschauern!!!
Aber die Zeitumstellung rockt und die Osterglocken marschierten bereits vor, die Tulpen blühen nun auch nach und nach.






