Wochenende in Bildern | 10./11.09.2022

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SAMSTAG

Als die 6jährige im Schlafzimmer steht, schicke ich sie nach einem Blick zum Fenster wieder weg: „Ist noch zu früh, ist doch noch dunkel, geh‘ nochmal ins Bett, bitte“

Ich kann nicht direkt wieder einschlafen und schaue auf die Handy- Uhr: 6:32. Ups.

Um kurz nach 7 steht sie ein weiteres Mal an meinem Bett, sie und ihr Bruder hätten den Tisch für das übliche Müslifrühstück gedeckt. Oookay, dann stehe ich jetzt auf.

Die Jüngste, gesegnet mit ihrem ersten KiTa- Schnupfen (sie ist ja seit 3 Wochen in der Einrichtung), schläft ausnahmsweise noch weiter.

Kaffee und Test für mich, denn heute Nachmittag geht es zu einer Veranstaltung.
Beim Großeinkauf muss einer dieser wunderschönen Granatäpfel mit.
Dessen Kerne landen etwas später auf meinem Müsli :)
Schulaufführung, ich helfe hinter den Kulissen mit. Es ist ganz wunderbar zu sehen, wie die Kinder, die sich monatelang vorbereiteten und nach 2 Jahren ganz ohne Aufführung nun freuen, wieder auf der Bühne zu stehen. Aufregung ist natürlich auch dabei.
Ein paar Minuten Verschnaufen vor dem Endspurt.
Wieder zuhause muss es dann etwas Herzhaftes sein.
Das jüngste Kind einschlafbegleiten.
Ein paar Minuten auf dem Sofa liegen, Nachos krachen lassen und eine interessante Doku auf ARTE schauen: Die Erfindung der guten Mutter .

SONNTAG

Es ist wieder so dunkel am Morgen. Wir frühstücken nacheinander oder auch gleichzeitig, Schuhe aus einer Bestellung werden anprobiert, ein Kind wird geduscht und ich mache noch schnell kleine Danksagungen für die Großeltern fertig, da hatte ich freitags die Bilder von der Einschulung für abholen können.

Ich friserte die mittleren Mädchen, diese frisieren nun die Jüngste. Danach tickt die Uhr, weil wir alle aus dem Haus müssen, teils zur Schulaufführung (aber dieses Mal als Zuschauer), aber vorher und teils länger zu einer Familienfeier. Alle ziehen etwas Anständiges an, Wickeltasche packen, für die Kurze Notfall- Getränk und Snacks nicht vergessen, Kinderwagen ins Auto packen, Regenjacken sollten auch mit etc pp…
Einladung zur Familienfeier. Es wurde mehrfach nachgehakt, ob und mit wie vielen wir kommen. Spoiler: Uns wurde dann aber leider nicht mitgeteilt, dass sich die Location geändert hat. Die Kurze schläft 5 Min. vor Ankunft an der [alten] Location ein, aber egal, gleich gibts ja eh ein großes Hallo. Tja, außer dem Hausmeister niemand da. Es stellt sich raus: wir sind am falschen Ort, die Party ist woanders! Als wir dann Kinder samt Buggy wieder im Auto haben, kommt auch die neue Adresse: Kleingartensiedlung am ganz anderen Ende von Wuppertal. Die ist leider auch eher spärlich ausgeschildert. Die Jüngste wird quengelig, die Kinder sind genervt, der Mann passiv- aggressiv. Nebenbei drückt ganz massiv die Zeit, denn Mann + 2 Kinder sollten zu der Schulaufführung rechtzeitig woanders sein und vorher etwas gegessen haben. Ich wollte mit der Kurzen auf der Feier bleiben und später mit dem Bus zurück. Die Älteste wollte mit dem Bus getrennt nachkommen & mit mir zusammen heim. An der neuen Location am A.d.W. gibt es dann aber nur eine Hand voll Parkplätze (alle besetzt), keine Möglichkeit, an der Straße zu parken und die Heimreise mit den Öffis würde etwa 2h dauern. SchwieVa kommt an unser Auto. Ich schicke Mann + 2 Kinder los, wenigstens das Geldgeschenk zu überreichen und habe die Faxen echt dicke. SchwieVa quatscht noch kurz mit mir & erzählt beiläufig, er habe ja in den letzten 3 Wochen Corona gehabt. Aber nun sei alles wieder gut. Ich hoffe still, dass der erwähnte PCR- Test wirklich einer war und nicht nur ein normaler Antigen- Test. Mann & Kids lassen sich Zeit, die Kurze (immer noch ohne Mittagsschlaf) quengelt wieder, die Uhr läuft. Der Mann balanciert einen Pappteller voll Essen zum Auto, den ich partout nicht halten will. Keine Ahnung, wann er das verspeisen möchte, denn Aufführung T minus 45 Minuten. Er bringt mich und die Kurze heim, die dann selig in ihrem Bett eingeschläft. Er ist weiter mit 2 Kindern zur Aufführung, die Älteste kommt später heim. (Es war nicht zu klären, wann die Adresse sich geändert hatte. SchwieVa wusste seit >4 Wochen davon. Gastgeber haben sich eben nicht entschuldigt. Allgemeiner Tenor eben: „Aber es wussten doch alle Bescheid?“ Ehm, nein! Und es ist keine Aufgabe der Verwandtschaft, sowas weiterzugeben, sondern die der Gastgeber).
Ich habe in der Schlafenszeit der Kurzen diesen Beitrag weiter geschrieben, 2 Bücher bestellt und Essen vorbereitet. Während letzterem trifft auch die Älteste ein und wir können mal so richtig in Ruhe quatschen. Als wir alles aufgetischt haben, quäkt das Babyphone. Perfekt, so kann die Kurze direkt mitessen. Und das tut sie mit gesegnetem Appetit!
Danach möchte sie noch etwas in den Garten, ich telefoniere noch kurz mit meiner Mutter, aber da sind dann auch die anderen schon wieder da.

Die Kinder toben auch noch eine Viertelstunde durch den Garten, dann gibt es Abendbrot und Abschminken. Die letzten Taschen und Beutel werden ausgeräumt und Schulranzen auf Vollständigkeit kontrolliert.

Euch wünsche ich nun einen guten Start in die neue Woche!

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2 Kommentare

  1. Puh was für ein Sonntag. Ich wäre ziemlich gestresst und geladen gewesen

    vielen Dank für den TV Tip und eine gute Woche!
    GLG Tanja

    1. Die Doku fand ich sehr gut, beleuchtete sie eben auch, wie sich das Bild der guten Mutter im Laufe der Zeit wandelte. Und an den Sonntag denke ich einfach nicht mehr…

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