Wochenende in Bildern | 27./28.08.2022

Dieser Artikel kann aufgrund von Markennennung, Verlinkung und sichtbaren Marken unbeauftragte Werbung enthalten


SAMSTAG

Eigentlich hätte ich heute in einem Hotelzimmer aufwachen sollen.

Eigentlich hätte ich schwere Beine vom Tanzen, eine heisere Stimme vom Mitsingen und vielleicht auch etwas Kopf vom Bier haben sollen. Wahrscheinlich hätte vor dem Bett auf dem Fußboden etwas Sand gelegen und an meinem Arm wäre möglichweise ein Bändchen.

Denn eigentlich hätte ich Freitag abend auf dem Konzert von Seeed am Essener Baldeney- See so richtig abgerockt.

Das hatten mein Mann und meine Schwester so ausgeheckt (mit der ich 2013 schon Seeed gesehen habe, genau richtig zwischen Abstillen des Sohnes und Schwangerschaft mit der June, ebenfalls im Sommer und open air und es war einfach nur ein geiles Fest gewesen!!!) und mich damit vor 2 Wochen überrascht.

Ich konnte es gar nicht glauben: ein Konzert, dazu am Seeufer und Ausschlafen inklusive!!!

Ich hatte die ganze Zeit Angst, dass uns Corona oder eine andere Krankheit hier bei uns oder bei meiner Schwester den Plan versauen würde.

Uneigentlich wurde das Konzert leider am Donnerstag ganz kurzfristig wegen Krankheit eines Bandmitglieds abgesagt.

Es wäre ja auch zu schön gewesen :(

Ich machte mich dann dennoch mit Übernachtungssachen auf den Weg, allerdings in die entgegengesetzte Richtung und verbrachte einen netten Abend mit meiner Schwester, mit Wein und geliefertem Essen vom Thailänder.

Ich schlafe bis 9 Uhr im Gästezimmer und dann wird in aller Ruhe der ein oder andere Kaffee getrunken. Zum späten Frühstück laufen wir zur Bäckerei und nehmen ein belegtes Brötchen auf die Hand, da wir noch ein bisschen spazieren gehen.

Um 15 Uhr brechen ich auf zum Zug, fast 2 Stunden später sammelt mich der Mann am Wuppertaler HBF ein. Dazwischen liegen mal Felder, mal Städte. Die Kurze begrüßt mich strahlend im Auto.
Auf Wunsch der Kinder koche heute ich wieder (gestern hatte der Mann das gemacht) und auf seinen Wunsch hin gibt es unter anderem rotes Linsengemüse. Außerdem Reis, Salat, Rohkost (für die Kinder) und die Bratwürste, die der Mann gekauft hatte.

Nach dem Abendessen bringen wir die Kinder ins Bett, kümmern uns um die Küche, Terrasse und die Wäsche, räumen das Wohnzimmer auf und mal wieder ist es danach so spät, dass ich keinen Film mehr anfangen will. Ich bin platt und lese noch ein paar Seiten, bis mir die Augen zu fallen.


SONNTAG

30 Minuten Yoga am Morgen auf der Terrasse, weil kein anderes Zimmer frei ist. Trotz erfrischender 16 Grad ist es ganz wunderbar auf der Matte und die Katze kommt auch noch vorbei.
Ich setze Teig für einen Hefezopf mit der 6jährigen an.
Frühstück für mich, im Hintergrund läuft Kinderfernsehen. Der Mann und ich kommen trotzdem nicht dazu, mal über die Planung dieses Tages zu reden, ständig funkt ein Kind dazwischen oder es streiten welche.
Nach ein bisschen Aufräumen koche ich schon das Mittagessen, damit die Kurze mal mit vollem Bauch Mittagsschlaf macht (auserdem zögern wir so das Hinlegen ein bisschen hinaus, Stichwort KiTa- Ablauf). Es gibt zum Teil Reste vom Vorabend (Reis und Salat), dazu selbstgemachte Nuggets, fertige Falafel sowie Tomate- Mozzarella. Der Mann killt noch den letzten Klecks Linsengemüse. Nach der Mahlzeit kann ich den Hefezopf aus dem Ofen ziehen.
Die Kleine schläft, ich war duschen, habe Wäsche aufgehangen und tatsächlich noch ganze 5 Minuten mit Buch und Kaffee auf der Terrasse, bis die Kleine wieder wach wird. Möp.
Da die Kinder mal wieder nur lärmen und streiten und eine gemeinsame Unternehmung wegen einer sehr späten Einladung der June zu diesem Zeitpunkt nicht mehr schaffbar ist, will ich alleine Fahrrad fahren. Die June will aber unbedingt mit, doch die Schaltung ihres Rades nervt mich, vom letzten Gang springt diese leider immer wieder in den vorletzten. RatterRatterRitsch. Trotz diverser YT- Videos bekomme ich die Schaltung nicht hin; die June nimmt dann das Bike vom Sohn. Wir fahren gut 11 Kilometer durch den sonnigen Nachmittag und essen an der Müngstener Brücke jeder eine Bratwurst, dieses Wochenende ist da ganz viel los zum 125. Jubiläum und selbst um 16:30 Uhr noch echt voll. Der Mann sammelt die June samt Rad dort in der Nähe mit dem Auto ein und ich fahre alleine heim.
Im Morsbachtal nähe der Brücke kann man kilometerlang wirklich gut fahren, ohne Anstiege/ Abfahrten und ohne durch Ampeln oder verschwenkte Einmündungen ständig ausgebremst zu werden. Zwar auf der Landstrasse, aber es ist kurvig, daher nur max. 50 für die Autos erlaubt und zudem ein mäßig belebter Radwanderweg. Doch wie der Name „Tal“ schon vermuten lässt, muss man wieder hoch, um es zu verlassen. Die letzten 5 Kilometer gehen für mich also nur bergauf und vor jeder Biegung denkt man „Yeah! Gleich geschafft!“ und dann geht es doch noch weiter hoch. Ein E- Bike wäre da schon ganz nett, aber ich wollte ja keines und mag es eigentlich sehr, mich mal anstrengen zu müssen. Betonung allerdings auf „mal“ ;) Knallrot komme ich wieder zuhause an. Spoiler: Montag werde ich fiesen Muskelkater haben und froh sein, noch halbwegs aufs Klo und wieder hoch zu kommen ^^
Wir alle treffen fast gleichzeitig zuhause ein. Abendbrotzeit.
Und Hefezopf mit Butter und Marmelade :)

Hier könnte ich dann den Text vom Vorabend einfügen; wir kontrollieren außerdem noch die Schulranzen und sprechen kurz über die Termine/ Orga der nächsten Tage: die tägliche KiTa- Eingewöhnung, ein Elternabend, ein nachzuholendes Sommerfest, eine Geburtstagseinladung, teilweise verschobene Therapietermine und der angekündigte Abschluss unserer Rohr- Baustelle im Vorgarten. Da passt mal wieder nix außerplanmäßiges in die kommenden Woche…


Euch wünsche ich nun einen guten Start in die neue Woche!

Mehr Wochenenden in Bildern sammelt der Blog Grosseköpfe

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

%d Bloggern gefällt das: