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Das war mein 2025

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01. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?

Nicht gut. Einfach nicht gut.

Beruflich war (weiterhin) alles okay bis super, das Ehrenamt dagegen wurde eine immer größere Last und die Betreuungssituation in der Kita war einfach nur noch ohne Verlass. Ich habe über 90 Tage für 2025 gezählt, an denen die Betreuungszeit und meistens auch die Anzahl der Kinder eingeschränkt werden musste. Wahrscheinlich waren es sogar noch mehr.

Im innerfamiliären Kontext und psychisch wie auch körperlich hat es mich wahnsinnig durchgeschüttelt; vieles davon wird auch noch in 2026 zu bearbeiten sein und die (Peri-) Menopause wird mich noch mehrere Jahre begleiten. Momentan sollte mich besser keine*r fragen, wie es mir geht – entweder weiß ich es gerade selbst nicht oder ich fauche nur zurück, mir keine so schwierigen Fragen zu stellen (ich fand diese Frage immer schon schwierig, aber nun gebe ich das genau so als Antwort zurück).

Ich gebe dem Jahr eine 2. (Bei guter Stimmung vielleicht auch eine 3 oder sogar 4, denn schlimmer geht immer, oder?)

Was gut war:

Ich konnte die Vorsorgen beim Hautarzt und Gyn sowie eine Kontrolle samt PZR beim Zahnarzt abhaken. Ich habe mich weiterhin um Kontrolle meiner Blutwerte gekümmert und nun liegt mein Ferritinwert endlich im sehr guten Bereich, von 66 (06/2024) ist er über 81 (09/2024) nun auf 150 (12/2025) angestiegen. Ich bin sehr gespannt, ob und wann mir in diesem Winter die Mundwinkel und Fingernägel am Daumen einreissen und die Fingerkuppen aufspringen – oder ob das mal ausbleibt.

02. Zugenommen oder abgenommen?

Dieses Jahr startete ich stressbedingt nur mit 64 Kilo, die sich dann im Laufe des Jahres auf 68 bis 70 erhöhten und dort blieben. Einiges davon spreche ich mehr Sport zu, der andere Teil wird wohl die Perimenopause bzw. die Hormone als Grund haben. Denn an der Ernährung hat sich bei mir nichts geändert.

03. Haare länger oder kürzer?

Wachsen lassen (und so sah ich dann auch meistens aus, aber dann geht’s einfach schneller) !

04. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Immer noch Lesebrille, daran wird sich wohl auch so schnell nichts ändern.

05. Mehr Kohle oder weniger?

Es geht mehr raus als früher, da alles teurer geworden ist.

06. Besseren Job oder schlechteren?

Bei Lohn- und Carearbeit hat sich nicht viel geändert. Aber das Ehrenamt ist seit Oktober Geschichte. Da waren die zwei Jahre dann vorbei und ich bin jetzt einfach nur erleichtert.

07. Mehr ausgegeben oder weniger?

Ich glaube, neben den Alltagssachen dann doch etwas mehr ausgegeben. Am teuersten waren der Sommerurlaub für mich und die Mädchen in den Niederlanden, danach folgt direkt die neue Waschmaschine, die einen Tag vor Heiligabend hier einzog.

08. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?

Materiell: Gleich zwei Bücher!

Immateriell: Die Erkenntnis, dass man gar nicht so frei ist, wie man denkt.

09. Mehr bewegt oder weniger?

Nach wie vor bin ich beim Yoga in Bewegung, nach wie vor mit Onlinevideos, seit Herbst aber auch einmal die Woche in einem Präsenzkurs. Mehr und mehr ergänzte ich meine Zeit zuhause auf der Matte mit Pilates- inspirierten Videos und auch mal in Richtung Calisthenics.

Anfang des Jahres habe ich ganz alleine das kleine Zimmer im Obergeschoss renoviert, in einzelnen Etappen von einer bis maximal vier Stunden: Tapete richtig ab, dann zwei ganze Wände und die Wandbereiche um das Fenster herum zweifach gespachtelt, das Holzfenster gestrichen, alle Wände und die Decke geweisselt.

Spachteln ist dann doch nicht so easy wie in den Youtube- Videos! Aber auch mit kleinen Fehlern war es der Aufwand wert!

Die Deckplatte der ehemaligen Wickelkommode habe ich ebenfalls gestrichen und im Baumarkt eine Holzplatte für einen Tisch daneben zuschneiden lassen, diese dann auch gestrichen. Aus dem Nachlass meines Großvaters wählte ich mit der Ältesten drei Bilder aus, die ich rahmte. Nach vier Monaten war dann das Salbeizimmer fertig! Ich ergänzte es noch um einen kleinen Beamer sowie einen Wandhalterung für selbigen.

Wie schön, dass wir nun ein paar von Opas Bildern an der Wand haben!

Danach strich ich im Obergeschoss nach und nach 4 Zimmertüren von braun auf weiss um und tauschte die Drückergarnituren. Mann, was das ausmacht!

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?

Corona war im November im Haus, ein schwerer grippaler Infekt legte mich Anfang des Jahres flach, außerdem hatte ich wieder einen ganz schlimmen unterirdischen Pickel neben der Nase, der dann tatsächlich eröffnet werden musste und Antibiotikum gab es obendrein noch zum Schlucken. Dazu die Diagnose Rosacea 2. Grades. Das erklärt die vielen unterirdischen und dann langwierigen Entzündung im Gesicht (ich hatte die vor allem immer am Kinn).

Es gab noch ein paar andere (Verdachts-) Diagnosen im vergangenen Jahr, wovon nicht alle richtig waren und eine weitere noch in Abklärung ist.

11. Davon war für Dich die Schlimmste?

Von meinen eigenen empfand ich keine so schlimm wie die Symptome des neurodivergenten Kindes, vor allem rund um den Medikamentenwechsel am Anfang des Jahres.

12. Der hirnrissigste oder beste Plan?

Nochmal mit der großen Tochter nach Berlin zu fahren! Wir hatten drei fantastische Frühlingstage in der Bundeshauptstadt und haben nicht nur wieder viel erlebt, sondern hatten auch viel Zeit nur für uns.

War wieder schön mit Dir, Berlin!

13. Die gefährlichste Unternehmung?

Alle Unternehmungen wieder nur mit Vorplanung!

Selbst ein Ausflug nach Brügge verlief ohne Zwischenfall :)

14. Die teuerste Anschaffung?

Für mich selbst eine Fitnessuhr (die dann aber mit Rabatt und Gratis Ersatzarmband). Ich benutze sie allerdings nicht mit der passenden App auf dem Smartphone, sondern hatte diese Uhr ausgesucht, da sie mit Gadgetbridge läuft, das überhaupt gar keine Daten an irgendjemanden weitergibt. Theoretisch könnte ich die Uhr als SmartWatch benutzen (also auch Nachrichten anzeigen lassen und Anrufe entgegen nehmen), aber das zieht mir dann doch zuviel Akku weswegen ich es gar nicht erst eingerichtet habe. Aufladen alle 10 Tage mal ist super :)

Unfreiwillig habe ich noch ein neues Smartphone angeschafft, da sich beim alten der Akku hätte aufblähen/ entzünden können. Bevor ein Update mit extremer Drosselung der Akku- und Smartphoneleistung ausgespielt wurde, bekam ich seitens des Herstellers mehrere Optionen zur Auswahl:

Ich entschied mich für letzteres, bekam für den 150 Dollar Gutschein umgerechnet 180 Euro Rabatt, musste für ein neues Gerät dann allerdings noch einen Differenzbetrag bezahlen.

15. Das leckerste Essen?

Immer noch Gemüse mit Teryiaki- Sauce, gebratenem Huhn und gerösteter Cashew- Sesam-Mischung. Und die Rouladen an Weihnachten waren auch wieder fantastisch!

16. Das beeindruckendste Buch?

Seit letztem Jahr tracke ich meine Bücher und für 2025 sagt die Statistik: 43 beendete Bücher und > 14.500 Seiten (Vorjahr: 37 beendete Bücher und knapp 14.000 Seiten).

Ich las viele alte Bücher von Daniel Glattauer und fast genauso viele von Alexa Hennig von Lange. Im Januar war ich sogar auf einer Lesung: Vera Zischke mit „Ava liebt noch“. Ich freue mich sehr, dass bald ihr neues Buch erscheint (Ende März 2026).

17. Der ergreifendste Film?

Ich weiß gar nicht, wie viele Filme ich sah, aber an einen der wenigen Kinofilme in 2025 namens „Sirat“ erinnere ich mich noch sehr gut. Der hat geknallt, und wie!

18. Die beste CD?

Im letzten Jahr habe ich weniger Musik gehört, dafür mehr Podcasts.

19. Das schönste Konzert?

Wieder nur ein großes richtiges Konzert erlebt (das reicht ja auch) und das war wieder wie erhofft: Open Air, mit allerbestem Sommerwetter und tollster Begleitung durch meine Schwester und neu: die Älteste war auch mit dabei. Allerdings waren die „Transfere“ zum Konzert und wieder zurück in die Zivilisation (Location war der Baldeneysee) logistisch einfach nur eine Katastrophe. Danach haben wir im Hotel genächtigt, was wiederum super war.

Die nächsten Konzertkarten sind schon gekauft, wir bemerkten allerdings rechtzeitig, dass sie nicht für 2026 sondern erst für Sommer 2027 sind, nämlich für die Abschiedstournee der Fantastischen Vier.

20. Die meiste Zeit verbracht mit?

Platz 1 macht dieses Jahr wieder die Lohnarbeit inkl. Wegezeit.

Ich suchtete ab Herbst 5 Staffeln Gossip Girl auf Netflix durch, die 6. und letzte schaffte ich nicht mehr ganz zu beenden vor Silvester. Die Große hatte mich damit angesteckt und zum ersten Mal kann ich verstehen, warum Menschen Serien mit vielen Staffeln zum zweiten, dritten, vierten Mal ansehen: Wenn man so viel Zeit mit den Protagonist*innen verbringt, dann fühlt sich das Einschalten schnell nach einem „Nach Hause kommen“ an.

Ausserdem: Renovierung/ Reparaturen, Einrichtung diverser elektronischer Geräte (da wurde 2025 leider wieder einiges kaputt gemacht und musste ersetzt werden) und natürlich Haushalt. Für den Garten war dieses Jahr nicht mehr viel Energie übrig.

21. Die schönste Zeit verbracht mit?

Schlafen, Lesen, Nähmaschine, Freundinnen, Familie, Yoga, Reisen… nicht unbedingt in dieser Reihenfolge und schon gar nicht als Wertung.

22. Zum ersten Mal getan?

Ein Kind in der Oberstufe willkommen geheißen | Medizinische Leistungen privat gezahlt, um lange Wartezeiten zu umgehen | Eine Kur beantragt und mich dafür auch um Haushaltshilfe gekümmert (und nun habe ich 80 graue Haare mehr auf dem Kopf, mindestens!!!) | Nur noch die Kinderkleidung im Haus, die der Jüngsten passt und eben aufwärts – aber nichts mehr abwärts. Das ist tatsächlich alles WEG!!! Verkauft (online und offline), verschenkt und gespendet. | Bei meiner Krankenkasse eine Patientenquittung angefordert. Da ich der EPA widersprochen habe, ist das eine einfache Möglichkeit zu sehen, was bei Arztbesuchen abgerechnet und an Diagnosen übermittelt wurde. Ging ganz einfach in meiner App der Krankenkasse und war kostenlos auf Papier nach ein paar Tagen Wartezeit bei mir zuhause. | Das eigene Kind auf einer riesigen Bühne in der Oper singen gesehen. | Ein Kind in richtige Reiterferien verabschiedet, so wie bei Bibi und Tina

„Wofür brauchen wir denn noch eine Decke?“
„Ich verstehe die Frage nicht!“

23. Nach langer Zeit wieder getan?

Die Pille wieder angefangen | Meinen mittlerweile jährlichen Quilt fertig gestellt | Unsere Katze vermisst bzw. mich damit abgefunden, dass sie wohl nicht mehr heimkehren wird – auch wenn ich in der letzten Woche gleich 2x davon träumte, dass sie einfach wieder aufgetaucht ist :( Somit sind wir nun wieder ganz ohne Haustiere | Zwei Kinder in der 6. und eines in der 4. Klasse gehabt. Eins davon zur Klassenfahrt verabschiedet | Grippeimpfung abgeholt und wieder super vertragen | Low waist Jeans gekauft und als wide leg getragen wie vor 30 Jahren die Baggy pants von Dickies und Co !

Byebye Berry, ich hoffe es geht Dir gut da wo Du jetzt bist!

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?

Das erste Quartal des Jahres. | Etliche Nächte mit wenig Schlaf und viel Grübelei.

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Ich wehrte mich trotz massivem Machtgefälle gegen Verletzungen der DSGVO und dagegen, dass berufliche Regularien etwas zu frei ausgelegt wurden – und bekam Recht!

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Die Zeit am Meer und die Zeit in Berlin.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Für mich da zu sein.

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

„Wir packen den Koffer und fahren bald los“

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

„Wir packen die Koffer und fahren bald los“

30. Deine Worte des Jahres?

Offline: Holland | Online: Neurodiversität

31. Deine Unworte des Jahres?

Offline: Belastung | Online: Mindset

32. Dein(e) Lieblingsblog(s) des Jahres?

Blogs sind so oldschool, echt mal! Und genau das mag ich daran. Vielleicht bin ich auch selbst schon ein bisschen oldschool mittlerweile.

Es sind nur noch wenige Blogs übrig geblieben, die ich wirklich regelmäßig lese. Es sind vor allem Blogs von Menschen, die ich persönlich kenne, und Blogs, die aus dem Alltag erzählen:

StadLandMama | Draußen nur Kännchen | Buddenbohm & Söhne | Palais*Fluxx | Beatrice Confuss | Familienbetrieb | Frau Mutti | Frische Brise | Grossekoepfe | Herzbruch | Ich lebe jetzt | Leben, Lieben, Larifari | Nieselpriem | Maultaschen oder Ravioli | Andrea Zschocher | Smart Mama | Sashs Blog | Souffleurlos | Thanatos Bestattung | Schwesterfraudoktor | Novemberregen

33. Zum Vergleich: Verlinke Deine Rückblicke der vorigen Jahre!

2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 20162017 | 2018 | 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024


Und nun zu Euch:

Ihr habt meinen Blog im letzten Jahr knapp 280.000 mal aufgerufen, obwohl ich fast nur noch zu Alltagsbeobachtungen komme, was ich gerne ändern würde.

Es ist wunderschön, dass Ihr da seid und lest, kommentiert und miterlebt!

Einige von Euch sogar schon seit Jahren und ein paar von Euch auch im realen Leben!

❤ DANKE ❤


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