Wochenende in Bildern | 23./24.07.2022

Dieser Artikel kann aufgrund von Markennennung, Verlinkung und sichtbaren Marken unbeauftragte Werbung enthalten

SAMSTAG

Frühstück mit der Kurzen. Kaffee für mich, Joghurtmüsli für sie und danach Wasser aus einem kleinen Glas, in dem mal ein gekaufter Nachtisch war. Das Glas hat eine super Größe für ihre Kinderhände.
Da ich den Wocheneinkauf schon gestern stemmte, beibt heute Zeit für eine kleine Runde mit dem Kinderwagen durch den Stadtteil: Plastikpfand zurückgeben, Apotheke, ein paar Capris für die June aus dem Sale bei Ernstings mitnehmen, eine neue Zuckerdose für mich besorgen (bei der selbst bemalten hat leider ein Mädchen den Deckel fallen lassen, so schade!!!) und zuletzt ein paar Lavendelpflanzen im großen Blumenladen besorgen (für 1,50 € das Stück und angeblich winterhart). Die kommen im Garten zu den anderen beiden (die mal auf der Fensterbank vorne standen und dann kurz vor dem Exitus von mir ausgewildert wurden) als Beeteinfassung. Der Mann bricht gegen 11 Uhr auf mit den drei Mittelkindern, zuerst in die Zentralbibliothek, die auch heute geöffnet hat, dann weiter den Sohn zu einer Verabredung bringen.
In der Schlafenszeit der Kurzen fange ich derweil schon mit unserem neuen Schuhschrank an. Den hatte ich am Vortag beim Möbelschweden gemäß gemeinsamer Absprache am PC in der Abteilung zusammengestellt, in der SB- Halle zusammengesucht und dann ins Auto gewuchtet. Einen Pax (1m  breit × 2m hoch × 38cm tief) mit 6 Einlegeböden, einer weissen Tür und einer Spiegeltür. Der Sohn hatte ja Anfang Juni unseren Flurspiegel kaputt getreten und statt eines neuen Wandspiegels wird es nun ein Schrank mit Spiegel.
Die Kurze schläft nur eine knappe Stunde, aber für die Rückwand hatte ich eh Hilfe gebraucht. Fortan assistiert mir der Mann und versorgt ansonsten die anwesenden Mädchen. Aus dem Karton vom Korpus schneide ich direkt Auflagen zum Schutz der Böden zurecht – vom riesigen Karton bleibt praktischerweise kaum etwas übrig :)
Am Nachmittag sind wir dann komplett fertig und ich freue mich wahnsinnig, dass das Schuhchaos im Flur nun ein Ende hat! Im Spiegel sieht man den eigentlichen Garderobenschrank, vor dem der Vorhang nicht richtig zu ist. Ich wollte eigentlich noch Stoff für einen neuen Vorhang kaufen, doch im Ikea Düsseldorf hatte ich die Stoffabteilung nicht gefunden.
Auch super: Endlich wieder Spiegelselfies!!!
Im Garten entdecke ich, dass unsere Tomaten nun endlich Farbe annehmen. Leider hatte es die Älteste in unserer Abwesenheit etwas zu gut mit dem Giessen gemeint, so dass im Übertopf ständig Wasser stand. Eine Woche hat gereicht, um aus tippitoppi Tomatenpflanzen braun raschelnde Blätter werden zu lassen. Die schnitt ich alle ab und nun stehen da nur noch die Stängel mit den grünen „Bällen“. Ich kann nicht lange ruhig sitzen und steche Grassoden aus, damit der Lavendel in die Erde kommt. Der war schon reich besucht von Bienen und Schmetterlingen.
Mittags kam meine Saatgutbestellung, am Vortag hatte ich die später verrotenden Anzuchttöpfe mitgenommen und so kann ich mit den Mädels schon die Stockrosen- Samen in die Erde bringen. Stockrosen bilden im ersten Jahr nur eine Blattrosette in Bodennähe und blühen erst im Jahr danach. In der Gartenzeitschrift, die wir mal abonniert hatten und in der ich jetzt wieder monatsaktuell blättere, war Mitte Juli als guter Zeitpunkt deklariert, um zweijährige Pflanzen vorzuziehen und im Spätsommer dann ins Beet zu setzen, damit sie im Folgejahr blühen. Da war nun im Garten durch die Baumfällung im Februar eine wahnsinnig sonnige Ecke haben, versuche ich mein Glück nochmals mit Stockrosen. Weiterhin stehen noch Bartnelken auf meinem Plan, die blühen nämlich auch erst im zweiten Jahr.

Während der Mann den Sohn wieder einsammelt, beginne ich mit dem Abendessen (die Kurze sitzt dabei im Hochstuhl und schaut mir knabbernd zu – sowieso verlangt sie den ganzen Tag schon nach „Ham!“ und ich rechne insgeheim ganz bald mit einem Wachstumsschub). Es gibt die restliche Suppe mit grünen Bohnen und Kartoffeln von gestern, außerdem Hähnchenschenkel, Salat, Rohkost und ein paar Pommes aus dem TK, die weg mussten. Wegen Hunger kein Foto.

Am späteren Abend ist der Mann los zu einer Verabredung und ich erledige noch Dies und Das im Garten (v.a. die 3 Maschinen Wäsche abnehmen, die wir tagsüber durch die Maschne gejagt hatten), während die Mittelkinder noch etwas DVD schauen dürfen. Die Jüngste war gut in den Schlaf gekommen und wird erst wach, als ich um 23 Uhr auch ins Bett gehe.

SONNTAG

Die Kleine hat ihre Rutscheautos vor der Terrassentür entdeckt und verlangt lautstark nach „BrummBrumm“. Da es schon warm genug ist, gehen wir raus bzw. setze ich mich mit Kaffee und Zeitung dazu. Die anderen Kinder schauen die DVD zuende, der Mann wird gerade erst wach.
Lästiger Punkt auf der To- Do- Liste für die Ferien: Ranzen von Bub und June schrubben. Check!
Frühstück für mich und der 34. Snack für die Jüngste. „Eßennn!“

Ich suche Zeug zusammen, weil ich gleich etwas in der Garage Streichen möchte. Dabei fällt mir die Tube fertiges Moltofill in die Hände, das von der Renovierung des Mädchenzimmer zum Jahreswechsel übrig blieb. Damit verfülle ich mal eben die tiefen Macken in der Flurwand, die die Türklinke dort in den Putz schlug. Ein besonderes Kind hatte dort immer wieder alle Filzgleiter abgepiddelt, die ich zum Schutz der Wand aufgebracht hatte. Dabei ging auch zuletzt etwas Tapete mit ab, die dann weiter eingerissen wurde. Zuletzt donnerte die Klinke in den nackten Putz, der dann ausbrach. Dauert nur wenige Minuten, befriedigt aber ungemein.

Ich streiche in der Schlafenszeit der Kurzen den uralten Treppenstuhl vor, den die Jüngste bald bekommen soll. Also ich fange an, den leider sind die Geschwister wieder sehr laut und wecken sie viel zu früh. Mit der Hand angeschliffen hatte ich den Stuhl schon vor Wochen, dann kürzlich die großen Flächen noch mit der Schleifmaschine bearbeitet. Ich hoffe sehr, dass die teure Farbe auch hält, was sie verspricht.
Dee Mann ist mit den mittleren drei Kindern zum Schwimmen gefahren. Ich nähe einen Rock enger, den mir meine Mutter schon öfters mit Abnähern versehen hatte, die ich in den Schwangerschaften dann immer wieder auftrennte. Nun kann ich den Bund selbst passend machen.
Ich wunderte mich schon, warum sie so komisch läuft ^^ Größe 22 und Größe 34.
Bisschen Yoga versucht. Das Kleinkind auch.

Auf dem Rückweg vom Schwimmen bringt der Mann etwas vom goldenen M mit. Da ich am Nachmittag nur ein bisschen Salat mit Hühnchen von gestern hatte und wenig, also eigentlich gar keine Lust auf Kochen habe, kommt mir das sehr gelegen.

Stattdessen freue ich mich auf den 2. Anstrich, wenn die Kleine gleich schläft!


Euch wünsche ich nun einen guten Start in die neue Woche!

Mehr Wochenenden in Bildern sammelt der Blog Grosseköpfe

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

%d Bloggern gefällt das: