Wochenende in Bildern 20./21.01.2018

SAMSTAG

Ich dachte wirklich, so langsam sind die Kinder so groß, daß wir Eltern wieder etwas mehr Schlaf bekämen – aber Pustekuchen! Am Samstag Morgen sitze ich schon um halb 6 mit 3 von 4 Kindern im Wohnzimmer; ich bin ziemlich übermüdet und ziemlich grummelig. Nach ihrem Frühstück und meinem 1. Kaffee wollen sie malen, so daß ich auch schnell meine Stifte hervorhole. Wenn ich schon so früh aufstehen muss, dann will ich wenigstens etwas davon haben! Es geht weiter mit den Postkarten (bzw. den Schriftzügen darauf), die ich demnächst verschicken möchte und für die sich so einige von Euch als Adressat gemeldet haben :) Ich bin dabei, wenn auch noch nicht fertig!


Als alle wach sind, schnappe ich mir die June und fahre los: Flaschenpfand im Getränkemarkt wegbringen, kurz in den Supermarkt den vergessenen Parmesan kaufen und dann noch einen Sprung in den Baumarkt. Wir brauchen für die geplante Arbeitsplatte in der Waschküche zwei schlanke Tischbeine mit 90 cm Länge. Gibts aber leider nicht – das Maximum sind 80cm, aber das ist mir als Arbeitshöhe zu niedrig. Doof. Also doch online bestellen?


Auf dem Rückweg halten wir noch kurz beim Biosupermarkt, wo ich Küchenkräuter und Gewürze kaufe. Da ist mir nämlich ziemlich viel leer gegangen, so daß ich dringend Nachschub brauche, aber nicht schon wieder gegen Versandkosten beim Hersteller direkt bestellen möchte


Als wir wieder heimkommen, ist die Jüngste schon ziemlich müde, muss aber noch kurz durchhalten, bis ich richtig gefrühstückt habe und der Zimtschneckenteig angesetzt ist. Wir hauen uns aufs Ohr und der Mann schnappt sich die beiden Mittelkinder für ein paar Schritte draussen an der frischen Luft. Sie bringen zwischendurch ein paar kleine Einkäufe heim und leider muss der Bub mal wieder Sturm klingeln, obwohl der Papa doch einen Schlüssel mit hat.

Meh.

Ich bin wach, aber wenigstens die Jüngste schläft weiter. Ausserdem kann ich nun in Ruhe die Zimtschnecken rollen, in Scheiben schneiden, mit Eigelb bestreichen und Hagelzucker bestreuen, während mein frischer Kaffee durch den Handfilter läuft. Mmmmmh! Es duftet verführerisch, während draussen ein paar Schneeflocken vor dem Fenster tanzen!


Noch vor dem Klingeln des Küchentimers ist die ganze Bande wieder zuhause. Die Schnecken sind wirklich lecker und ich bringe rasch der Nachbarin ein paar rüber, da sie am Freitag, dem Tag nach dem Sturm, morgens die Große kurz beaufsichtgt hat, als ich vom Büro in Düsseldorf mit dem Zug nicht weg gekommen war und woanders übernachten musste.

Am Nachmittag holen wir die Wasserfarben wieder hervor und ich kann ein bisschen weiter malen. Als der Mann dazu kommt, husche ich schnell vor die Haustür und in den Keller, um dort kaputte Glühbirnen auszutauschen. Leider geht auch mit einem neuen Leuchtmittel kein Licht an – entweder sind die Fassungen kaputt oder irgendwo anders liegt der Fehler. Denn die Sicherungen blieben alle drin…


Am frühen Abend ist dann wieder so richtig die Luft raus bzw. nur noch dicke Luft drin; bei uns Eltern wie auch bei den Kindern. Also geht der Mann nochmal die Kinder lüften und ich bereite das Abendessen vor: Drillinge mit Kräuterquark und Löffelsalat, dazu Foccacia und frischen Chicoreesalat (nur echt mit Mandarinen aus der Dose!). Moah! Soooo lecker!


Die Jüngste ist mal wieder als erste fertig und schleppt ein Buch an, das ich unbedingt mit anschauen soll. Ich hatte so Hunger, daß ich beim Essen noch die Kochschürze trug!


Im Ohr den Mann und die Kinder, wie sie oben Zähne putzen und Schlafanzüge anziehen – vor den Augen die leergefutterte Tafel und das Abräumen – im Ohr ein paar Sätze ganz allein mit der Ältesten


Da noch so viel aufzuräumen und besprechen war, treffen der Mann und ich uns erst spät mit unseren Büchern auf dem Sofa, als alle Kinder schlafen. Nur ungern lege ich meinen aktuellen Krimi wieder aus der Hand, aber es ist ganz schnell halb elf durch und ich bin wirklich müde…


SONNTAG

Buha, um 5 Uhr sitzt die Jüngste brabbelnd auf der Besucherritze und will nicht weiterschlafen.

Kurz danach steht die June am Bett, wird aber von uns hochgeschickt, sich das vorbereitete Müsli aus dem Kühlschrank zu holen.

Will sie aber nicht. Kommt zurück. Wird wieder ins eigene Bett gebracht. Will sie auch nicht…. Diskussionen zwischen zwei halbschlafenden Elternteilen und zwei wachen Kindern… ich erspare Euch Details.

Gerade als die Jüngste wieder halbwegs schläft, springt der Bub aufs Bett, der sich angeschlichen haben muss.

Wieder alle wach.

Ich gebe auf und stehe mit den Kindern auf.


Der Vormittag vergeht dann doch recht entspannt, weil die Kinder insgesamt 2 Stunden vor dem Kinderrogramm von ARD/ZDF und KiKa sitzen. Muss auch mal sein. Als es richtig hell ist und ich genug Kaffee intus habe mache ich das, was ich schon seit langem oft am Wochenende mache: ein bisschen Bad putzen, seltene Sachen wie Spüle mit Anti- Kalk- Zeug schrubben etc… Baden bzw. Duschen waren die Kinder auch, also 3 von 4, das tun sie aber regelmäßig ;)

Mittags wieder das selbe Spiel wie am Vortag: Teig ansetzen (heute für Hefezopf, da war mir nach und ausserdem war noch 1/2 Päckchen frische Hefe von gestern übrig, die muss ja weg, nech?!), der Mann geht mit den Kindern raus an die Luft, die Älteste ist rüber zur Nachbarstochter und ich gehe mit der Jüngsten ins Bett.

Nach dem Aufstehen wieder frischen Kaffee aufbrühen und den Teig verarbeiten – die June wartet immer schon darauf, den Hagelzucker vom Bleck zu pieken


Dann steht auch schon unser Besuch vor der Türe und es wird laut und trubelig…

Der Nachmittag vergeht rasch zwischen fast kaltem Kaffee und Kuchenkrümeln, Spielen am Tisch/ neben dem Tisch/ in den Kinderzimmern und zwischendurch ziehe ich auch den “Kuchenflechtezopf” aus dem Rohr *mjamm*


Als wir den Besuch verabschieden, haben wir nicht nur den mitgebrachten Blechkuchen komplett vertilgt, sondern auch vom Hefezopf ist nur noch ein kurzes Reststück übrig…


Tisch abräumen, das gröbste Chaos im Wohnzimmer beseitigen und wieder in die Küche – es ist schon Zeit fürs Abendessen. Heute Hühnchen in italienisch anmutender Sahnesauce mit ein wenig Koblauch und eingelegten getrockneten Tomaten, dazu wahlweise Nudeln oder Reis. Gerade beim Tippen fällt mir auf: Ich hatte vergessen den Parmesan unterzurühren – deswegen ist die Sauce auch nicht so sämig geworden. Aber geschmacklich hat es dem Ganzen wahrlich keinen Abbruch getan, denn es blieb nichts übrig und war saulecker!


Nun war auch das letzte Kind unter der Dusche, alle liegen im Bett und ich freue mich jetzt einfach nur noch auf das Sofa und den Tatort. Uff.

Euch wünsche ich eine gute neue Woche!


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