Wochenende in Bildern | 15./16.02.2020

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SAMSTAG:

Ich bin mal wieder früh wach.

Unfreiwillig.

Und sehr ungerne.

Aber es hilft ja nix…

Kaffee hilft aber! Ich schreibe einen Einkaufszettel.

Als ich im Mädchenzimmer die Vorhänge öffne, entdecke ich rosa zu blau.

Aber eigentlich erwarten mich 3 Wäschekörbe, die sortiert werden müssen.

Tja, danach erleben wir einen kleinen Elternfail. Wir hatten die Einladung so verstanden, dass es sich um eine Karnevalsparty handeln würde (und uns alle entsprechend in die Kostüme geschmissen und geschminkt und den Kindern Limo plus Buffet versprochen). Leider waren wir dann die einzigen Verkleideten und von Partystimmung konnte auch keine Rede sein. Uuuups! Da die Kinder schnell extrem unleidlich wurden, entscheiden wir uns für einen geordneten Rückzug und ein Alternativprogramm.

Das endet aber leider in einem zweiten Fail. Der Plan sah vor, ich warte/ spiele/ snacke mit den 3 Kindern im wieder eröffneten Familiencafe, der Mann geht bzw. fährt währenddessen in der Nähe den Großeinkauf erledigen.

Der Mann kommt nur leider kaum auf den Parkplatz, dort gibt es vor lauter einkaufswütigen Menschen nur Ringelpietz mit Anfassen. Und ich fühle mich derweil im Familiencafe ziemlich unwohl, da es überwiegend für Babys und Kleinkinder ausgestattet ist und meine Kinder dementsprechend viel zu groß sind. Außerdem schmeckt der Kaffee einfach nur bitter und es trudelt eine Geburtstagsgesellschaft ein, für die ein Tisch mit 16 Gedecken vorbereitet wird (das verspricht wahnsinnig laut zu werden). Nachdem die schrecklich dudelnde arabische Musik an der Theke ausgeschaltet worden war, plärrten Kinderlieder aus einem schrammeligen CD- Player. Schnell die Schorlen ausgetrunken und weg!

Schade! Bei den ehemaligen Besitzern habe ich mich immer viel wohler gefühlt und war irgendwie davon ausgegangen, dass die neuen Besitzer das Cafe im gleichen Stil weiter führen.

Den Wocheneinkauf erledigte ich dann doch selbst und in meinem Stammladen.

Danach brauche ich erst einmal etwas hinter die Kiemen. Nach einer Banane und ein paar Muffin- Bissen hängt mir der Magen in den Kniekehlen.

Der Mann schnappt sich die Kinder und bricht bei strahlendem Sonnenschein auf zum Spielplatz, ich darf derweil nochmal ins Bett. Leider will die 5jährige viel zu schnell wieder heim, läuft alleine vor und klingelt auch noch Sturm. Argh!

Da alle draußen bleiben, die Sonne noch so toll scheint und das Wetter morgen wieder stürmisch werden soll, krame ich meine Gummistiefel aus der Garage und knipse mit dem Mann an diversen Stauden und Hortensienbüschen herum. Wir hatten alles im Herbst stehen gelassen, doch nun treibt es schon wieder aus.

Außerdem säen wir die Stockrosen- Samen aus, die wir im Sommer auf Texel am Straßenrand aus einem Vorgarten kauften (siehe Bildergalerie). Der Mann meinte nämlich, die müssten richtig Kälte haben, bevor sie keimen. Ich bin gespannt, was daraus wird!

Danach muss ich dringend Abendessen kochen.

Es gibt eine Hackfleischpfanne mit Chamignons, bisschen Möhre, Zucchiniraspeln und Paprikawürfelchen in Frischkäse- Sauce. Dazu Reis.

Verdammt gut!

Als dann alle Kinder in den Betten verschwunden sind (und wegen der vielen frischen Luft zumindest teilweise seeeehr schnell eingeschlafen sind), überrascht mich der Mann noch mit einem kleinen, nachträglichen Valentinstagsgeschenk. Ich freue mich sehr, denn das Parfum hatte ich vor einigen Wochen als Probe bekommen und es gefiel uns beiden wahnsinnig gut.

Wir schauen den deutschen Film “Taxi” von 2015 (spielt aber in den 80er Jahren in Hamburg), der genau das Richtige für den Abend ist.


SONNTAG:

Die 5jährige weckt uns noch früher als am Samstag. Ich bin stinkig.

Am Vormittag schneidet sie Masken aus – wir haben natürlich keine Gummibänder da.

Wir ziehen ein bisschen am Tempo, schmeissen die Kinder und einen kleinen Proviantkorb ins Auto und fahren nach Düsseldorf.

Unser Ziel: Der Aquazoo bzw. das Löbbecke Museum.

Wir haben Glück mit der frühen Uhrzeit, bekommen noch einen Parkplatz auf dem Gelände und die Schlange an der Tageskasse ist auch nur ganz kurz (für ein OnlineTicket war es leider schon zu spät). Wir freuen uns sehr über die moderate Familienkarte mit 18 Euro für zwei Erwachsene und alle leiblichen Kinder (oft ist ja die Kinderanzahl auf zwei oder drei Kinder limitiert). Pluspunkt!

Die Kinder sind happy und ich freue mich über die gelungen Renovierung, hatte ich den Aquazoo doch als teilweise sehr stickig und vor allem nach Fisch riechend in Erinnerung.

Die Ausstellung berücksichtigt auch sehr die kleinen Gäste, es gibt viel in kindgerechter Höhe zu sehen, teilweise sogar zu fühlen und auch Trittstufen vor den Aquarienscheiben. Echt super!

Besonderes Highlight: Die Krokodile im Tropenraum!

Und immer wieder Mitmach- Aktionen für die Kinder. Toll!

Wir fragen nach einer Cafeteria und werden an das Nordparkcafe verwiesen, das sich ein paar Schritte vom Gebäude entfernt befindet. Für einen späteren Wiedereintritt bekommen wir Bändchen um – hervorragend!

Nach einer Stärkung können die Kinder noch kurz auf dem Spielplatz zwischen Cafe und Aquazoo toben, außerdem reiche ich weitere Snacks. Es ist sehr mild heute und vom angesagten Sturmtief merken wir nur sehr wenig.

Nach einer zweiten, weitaus kürzeren Runde durch den Aquazoo streichen wir die Segel und verlassen den in zwischen pickepackevollen Parkplatz.

Wieder zuhause wollen die Mittelkinder unbedingt noch Fahrrad fahren, ich rühre derweil mit der Jüngsten Teig für Blechpizza.

Als ich gerade anfange, den Belag vorzubereiten, wird die Älteste von ihrem Vater wieder gebracht. Ich quatsche noch kurz mit ihm, was aber (wie eigentlich immer) durch dazwischenfunkende Kinder erschwert wird.

Kaum ist er weg, hängen sie mir in den Ohren, sie hätten ja sooooo Hunger und müssten so- fort etwas essen!

Aber eine halbe Stunde dauert es dann doch noch, bis ich die Pizzen aus dem Ofen ziehen kann.

Endlich Abendessen!!!

Während sich die Kinder waschen, räume ich endlich das Mädchenzimmer auf. Das sieht schon seit Tagen aus wie Bombe eingeschlagen und störte mich massiv. Ich sauge sogar eben noch durch, während die Mädels sich schon in die Betten kuscheln.

Der Mann und ich freuen uns nun auf einen guten Krimi und lauschen nebenbei dem Wind, der um das Haus heult.

Euch wünsche ich nun einen guten Start in die neue Woche, die mit närrischen Tagen auf uns wartet!


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