Wochenende in Bildern | 04./05.07.2020

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SAMSTAG

Während die Kinder frühstücken, blättere ich ein wenig durch das Lokalblättchen und schreibe meinen Einkaufszettel.

Ferienbedingt waren wir unter der Woche nochmal etwas größer nachkaufen gewesen, so daß mich heute die teils überraschend leeren Regale beim Discounter nicht sehr aus der Fassung bringen. Die Filiale wird wegen Umbau/ Renovierung am Abend für 2 Wochen geschlossen, daher wurde nix mehr richtig aufgefüllt.

Ich bringe noch frische Brötchen vom Bäcker mit und zuhause erwartet mich eine Autobahn, die die June und das Sonnenkind in der Zwischenzeit bauten.

Die erste Wäsche ist durch und wird von mir draußen aufgehangen.

Meine neue Stockrose vom letzten Wochenende habe ich unter der Woche endlich neben der lilafarbenen eingepflanzt und sie scheint sich wohl zu fühlen. Sie trägt inzwischen Knospen kurz vor dem Aufplatzen (auf dem Bild leider nur schlecht zu erkennen). Es schimmert rosa, was super zu den lila Blüten daneben und den pinken im Hintergrund passen wird :)

Zu Mittag gibt es Salat, Pizzabrötchen zum Aufbacken, selbstgemachter Kräuterquark und Gemüsepuffer. Für letztere verwendete ich eine Packung Fertigmischung, die ich mit 2 kleinen Möhren, einer Zucchini, einem Porree, 2 Eiern und Resten von Zartweizen (Ebly) vom Vortag streckte. Die Fertigmischungen sind in der Regel so stark gewürzt, dass es uns derart “verdünnt” gerade richtig gut schmeckt.

Nach dem Essen will der Mann mit den Kindern zum Spielplatz aufbrechen und ich mich hinlegen. Leider fängt es derart an zu regnen, dass die Kinder eine DVD schauen dürfen. Ich kann dank Ohrstöpseln dennoch etwas schlafen. Die geplante Gartenarbeit am Nachmittag fällt dann wohl auch ins Wasser.

June und Bub sind allerdings so unausgelastet, dass der Mann trotz Nieselregen doch noch loszieht. Die Große ist bei der Nachbarstochter. Ich bleibe mit der bald 4jährigen daheim und lese ihr bei meinem Kaffee vor.

Während sie in der Badewanne planscht und die neue Haarkur einwirkt (hoffentlich hält sie ihr Versprechen und die Locken sind besser kämmbar), putze ich das Kinderbad bzw. die beiden zahnpastaverschmierten Waschbecken. Und die schmierige Rückwand dahinter. Und die streifige Heizung daneben. Und die Spiegel voller Spritzer. Mal sehen, wie lange es dieses Mal hält…

Nach dem Baden steht Haarefönen an, auch wenn sich das Kind nicht vom Lautsprecher mit Hörspiel trennen kann.

Ich hänge noch eine weitere Maschine Wäsche auf (so langsam wird es eng im Wohnzimmer mit den beiden Wäscheständern) und sauge mal eben schnell durch, wobei ich dann doch noch den Bodenkonvektor in Angriff nehme (wir haben vor der Fensterfront so eine längliche Heizung im Fußboden, die mit einem Gitter abgedeckt ist), in dem sich allerhand Haare, Staub, Blätter und vor allem auch kleinteilige Spielsachen angesammelt haben. “Klackerdiklack” macht der Staubsauger :)

Der Abend verläuft ruhig, wir schauen eine Komödie auf ZDF Neo und gehen dann unter leisem Regengeprassel ins Bett.


SONNTAG

Der Tag beginnt viel zu früh; schon um halb sieben plappert die bald 4jährige neben mir im Bett. Der Tag beginnt ausserdem mit Scherben, da der Bub beim Herrichten der Katzenfutternäpfe ein Schüsselchen fallen lässt – zum Glück war es leer.

Am Vormittag mache ich weiter mit der Wäsche und fange diesen Beitrag an.

Der Mann fährt mit den 3 Kleinen los, die Jüngste zu ihrer Herzensfreundin bringen. Ich nutze die Ruhe und rühre ganz alleine Teig für einen Nusskuchen.

Beim Aufräumen fällt mir das uralte Beschriftungsgerät in die Hand und ich ergänze ein paar Namen bei den Gewürzen.

Wir hängen alle durch. Oder rum. Oder streiten. Mal wieder. Es regnet erneut oder immer noch.

Nach meiner Dusche besucht mich der Kater auf dem Sofa, doch bald wird mir sein Gewicht zu schwer auf Bauch und Brustkorb.

Mit der June verziere ich den leicht ausgekühlten Kuchen mit Zuckerguss und Mandelstiften.

Ich schalte für mich und die Kinder eine Dokumentation über bemerkenswerte Bauwerke ein (Eiffelturm, Kolosseum, Freiheitsstatue und und und).

Endlich ist der Mann am Schreibtisch fertig und fährt mit den beiden Mittelkindern zu seiner Mutter. Im Gepäck etwas Kuchen.

Ich schnappe mir meinen aktuellen Krimi und schliesse nach ein paar Seiten die Augen. Erst 2 Stunden später werde ich wieder aufwachen.

Noch ist es ruhig im Haus, zudem schaut die Sonne hinter den Wolken hervor. Zeit für eine kleine Ernte.

Mein Handy summt, der Mann wird in 25 Minuten wieder daheim sein mit 3 Kindern und mächtig Hunger.

Ich heize Pfannen und Backofen, schnibble noch Gurke, Tomaten & Möhren und tische dann Fisch auf (Fischstäbchen oder eigenhändig panierte Kabeljaufilets), Kartoffelröstistäbchen aus dem Ofen, Quark und Grünzeug (Salat von gestern oder Rohkost).

Am Tisch ist es wieder laut: Die Jüngste will zurück zu ihrer Freundin und bekommt sich kaum mehr ein (ich tippe auf Überreizung und Müdigkeit), es wird über “Iiiehh- Bah!”– Komponenten des Essens geschimpft und auch der inzwischen ständig schwelende Streit zwischen der Ältesten und den “kleinen” 3 Geschwistern flammt mal wieder so richtig auf.

Holla die Waldfee!!!

Die June muss noch Duschen, will aber nur Baden, was wiederum wegen einer Verletzung an ihrem Zeh nicht geht.

Die Jüngste weint schon wieder, weil sie auf eine kleine und sehr oberflächliche Schürfwunde am Knie kein Desinfektionsmittel, aber sehr wohl ein großes Pflaster haben will.

Der Sohn schreit nach einem Hörspiel und die Grosse ist – schon ganz pubertär – mal wieder türenknallend in ihrer Rumpelkammer verschwunden. Zustand nach eigener Angabe immer noch “kurz vor fertig aufgeräumt”. Das höre ich schon seit fast einer Woche…

Grossfamilienleben. Manchmal besonders schön, nicht?!

So wichtig der viele Regen für die Natur auch ist – ein bisschen mehr Sonnenschein wäre für auch für den Familienfrieden ganz gut.

Nundenn, jetzt ist es bedeutend ruhiger im Haus und ein Krimi am Abend rückt doch wieder in den Bereich des Möglichen…


Euch wünsche ich nun einen guten Start in die neue Woche!

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