Wochenende in Bildern | 16./17.05.2020

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Wenn ich das richtig mitbekommen habe, war das nun die 9. Woche mit Corona- Alltag.

Ich mag nicht mehr.

Am Freitag ist die große Tochter wieder zu ihrem Vater gewechselt, so daß wir aktuell nur 3 Kinder hier haben.


SAMSTAG:

Wie immer: Frühstück, Kaffee, Müsli, Zeitung.

Um 8:15 Uhr breche ich auf zum Großeinkauf, um 9:15 Uhr sitze ich 150 Euro ärmer wieder im Auto. Um 10 Uhr ist dann alles bei uns verräumt und ich kann frühstücken.

Kurz danach breche ich nochmal auf, nun aber zu Fuß und mit der Jüngsten, denn unsere vier Gaskartuschen für Sprudelwasser sind alle leer, außerdem will ich wieder Erdbeeren kaufen.

Obsttellerchen.

Käffchen an Sonne mit Krimi.

Dann gehts wieder in die Küche: Ich bereite Vanillequarkspeise mit frischen Früchten (Erdbeeren, Himbeeren und Blaubeeren) für später vor. Außerdem Regenbogengemüse für die Kinder zu Mittag. Und Zucchininudeln mit Hühnchen und getrockneten/ eingelegten Tomaten. Ausnahmsweise heute Kartoffeln dabei, die müssen bald weg und lassen sich so gut in die Sauce knetschen. Beim Kochen höre ich das neue Album von Moby, von dem ich gestern abend beim Spülmaschine- Einräumen im Radio hörte.

Mit vollem Bauch beziehe ich noch schnell mein Bett und kann dann endlich schlafen. Später erfahre ich den Grund für die außergewöhnliche Ruhe: Der Mann hatte den Kindern 2 Folgen Sendung mit der Maus angemacht.

Die June ist am Nachmittag draußen bei der Nachbarstochter, der Sohn ist ganz vertieft in sein Hörspiel (Ninjago via Deezer) und die Jüngste spielt im Kinderzimmer. Ich kann also in aller Ruhe Wäsche machen, danach das Streu der Katzenklos austauschen, dann den Wärmetauscher des Trockners säubern und eben so anderen fiesen Kram erledigen.

Am Abend gibt es den Quark mit dem Obst, der Mann geht laufen und ich entdecke das Chaos in den Kinderzimmern. Ich bin echt angepisst und warte lieber auf dem Sofa, bis die Kinder aufgeräumt haben (was sie natürlich nur nach mehrmaliger Aufforderung tun und auch nur sehr halbherzig).

Zuerst schläft die Jüngste, erst gegen 21 Uhr die June und der Sohn ist sogar noch wach und geht dem Mann auf die Nerven, als ich um kurz vor 23 Uhr im Bett liege. Wir hatten vorher ein paar Titel vom freeESC gesehen, aber richtiges Eurovisions- Feeling kam nicht auf, trotz eindeutiger Raab- Handschrift.


SONNTAG:

Nachts um 2 kam die 5jährige zu uns ins Bett, um 5 Uhr dann der 7jährige. Als dann auch noch die Katzen anfangen zu maunzen, schleiche ich mich gegen 6 Uhr aus dem Schlafzimmer, um sie zu füttern und mich noch etwas aufs Sofa zu legen.

Um 7 sind dann die beiden Nachtgäste wieder bei mir, um halb acht ist die kleine Schwester geweckt und ich sitze grummlig mit den Kindern am Tisch.

Danach parke ich sie vor dem Tablet (links oben im Bild) und rolle meine Yogamatte aus. Herrlich!

Nach einer Dusche mache ich mir Vitaminfrühstück und den Kindern schneide ich direkt einen Obstteller mit.

Der Vormittag vergeht mit Wäsche aufhängen, im Garten abhängen und sowas. Zu Mittag gibt es aufgewärmte Reste von gestern, bunten Salat, Fenchel- Paprika- Gemüse und auf Wunsch der Kinder Schupfnudeln. Beim Kochen höre ich heute die aktuelle Folge vom Podcast “Zeit Verbrechen” zuende – mal wieder mit Gänsehaut.

Ich verkrieche mich mit meinem zweiten neuen Krimi ins Bett (beide hatte ich online bestellt und via Klick & Collect in meiner kleinen Buchhandlung abholen können).

Als ich wieder aufwache, schreibt mir der Mann von seinem Ausflug mit den Kindern zum Toelleturm, ob wir uns um 17 Uhr an der Eisdiele in unserem Stadtteil treffen sollen. Dort holen wir ein Eis auf die Hand, was wieder etwas anstrengender ist, weil die Kinder mit in die Eisdiele wollen, sich aber nicht an die Schlange und auch nicht an die Abstandsregeln halten können und dann über den Parkplatz flitzen müssen. Wir warteten also im Auto und essen dann das Eis daneben. Nächstes Mal dann einfach direkt zuhause – so macht das echt keinen Spaß.

Beim Abendessen geht es ähnlich anstrengend weiter und da ich nur wenig Bock habe, die Kinder bettfertig zu machen, “verstecke” ich mich hinter dem dringend notwendigen Wischen von Küche, Wohnzimmer und Duschbad. Natürlich mit vorherigem Saugen. Das würde ich in den kommenden Tagen nicht mehr zwischen Homeschooling, Kinderbespaßung und Kochen gequetscht bekommen. Auf meine Mittagspause will ich auch nicht verzichten und jetzt am Abend stehen die Chancen irre gut, dass ich wenigstens noch ein paar Stunden was von der Sauberkeit habe ;)

Derweil hat der Mann schon die Kinder umgezogen und gewaschen und ist mit Aufräumen beschäftigt; ich ziehe 2 Kinderbetten ab und wieder neu. Die Bettwäsche kann ich gut in den nächsten Tagen waschen und dann draußen trocknen lassen.

Zwischendurch stelle ich die Stühle wieder runter, fülle salz in die Spülmaschine, stelle sie erneut an und schaue auch nach den Erdbeeren auf der Terrasse, ob sie Wasser brauchen. Dabei entdecke ich die erste offene Blüte und leider auch ein paar Läusefliegen. Ich glaube, die Ameisen haben die Läuse von den Rosen herübergetragen, kann das sein? Grummelig schneide ich ein stark befallenes Blatt einfach ab.

Nun schlafen zumindest die Mädchen und die Große tickerte nebenbei wie langweilig es bei ihrem Halbbruder im Zimmer mit dem Hörspiel sei.

Ob wir uns den Tatort anschauen, müssen der Mann und ich gleich noch überlegen.

Euch wünsche ich nun einen guten Start in die neue kurze Woche!


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2 Gedanken zu „Wochenende in Bildern | 16./17.05.2020

  1. Suomitany Antworten

    Deine Nächte sind immer noch fies mies :-(
    Aber der Regenbogen Teller ist toll und macht gute Laune.

    Ich wünsche dir auch einen guten Start in die Woche! Glg Tany

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