Wochenende in Bildern | 29.02./01.03.2020

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SAMSTAG

Heute ist der 29.02., der zusätzliche Schaltjahrtag. Da ich in einem Schaltjahr geboren bin, kann ich mir gut merken, wann wieder eines ist: Ist mein Alter durch 4 teilbar? Bei JA ist es ein Schaltjahr.

Am Vortag hatte ich am frühen Abend nachgesehen, wo denn mein Geburtstagsgeschenk aka Küchenmaschine bleibt und dann zum ersten Mal erlebt, dass etwas doch nicht geliefert werden kann.

Ich musste mit Amazon telefonieren, weil mein Paket in den falschen LKW geladen und nach Köln gebracht worden war. Dort wurde es als falsch erkannt und direkt wieder zurück zu Amazon geschickt. Ich hätte am Freitag abend lange hier gesessen und umsonst gewartet… Der nette Mitarbeiter von der Hotline hat den Versand einer weiteren Küchenmaschine veranlasst, die dann Dienstag kommen müsste. Also keine Kuchenschlacht dieses Wochenende :(

Viel Liebe habe ich vor dem 1. Kaffee für meine Kinder nicht übrig, weil ich wegen ihnen schon wieder vor 6 Uhr aufstehen musste. Ich fühle mich alt und ausgelaugt.

Der Mann darf ausschlafen, danach stapfe ich mit der Jüngsten los. Zuerst bringen wir Elektroschrott zum Container. Das Kind erklärt mir ausführlich, welche Dinge dort gemäß Bild hinein sollen.

Im Supermarkt ist es nicht voller als sonst am Samstag Vormittag. Wir bekommen an der Brottheke einen niedlichen Anruf ihrer besten Freundin und machen eine Verbredung klar.

Wieder zuhause brauche ich ein 2. Frühstück. Wir nahmen vorhin diese Schoko- Creme mit, die wir schon einmal hatten. Schmeckt mir gut, den Kindern auch, das Glas ist nicht zu groß und der Kakao Fair Trade.

Als der Mann die Jüngste wegbringt, schnibble ich Gemüse für das Abendessen. Als die Suppe auf dem Herd blubbert, schickt mich der Mann ins Bett. Juhu! Knapp 90 Minuten habe ich nun Zeit und lese nur kurz in meinem Krimi, den ich via Twitterwichteln im Advent bekam. Bald habe ich ihn durch!

Nach meinem Mittagsschlaf bin ich zum Kaffeetrinken im Ort verabredet. Ich hatte meinen Wecker so gestellt, dass ich noch kurz durchs Bad huschen kann, dann aber direkt los muss. Die Älteste begleitet mich kurz und will noch ein Heft kaufen.

Die Zeit im Cafe verfliegt viel zu schnell (keine Fotos gemacht) und auf dem Rückweg hole ich noch schnell das benötigte Spülmaschinensalz. Auf Warnlämpchen mag ich dann doch nicht in den Sonntag gehen.

Wieder zuhause fährt der Mann los, um die Jüngste einzusammeln. Ich mache die Suppe fertig, die auf einem Rezept für 2 Personen von Herr Grün kocht basiert. Ich hatte allerdings die Zutaten von der Menge her ein wenig abgeändert und mit Kühlschrankresten plus Wiener Würstchen ergänzt:

  • 1,25 kg Kartoffeln (wir hatten mehligkochende da)
  • 1,8 Liter Gemüsebrühe
  • 400 g Bohnen
  • 1 Möhre in kleinen Würfeln
  • 1/8 Knollensellerie in kleinen Würfeln
  • 150 ml Sahne
  • 3 EL frisches, grob gehacktes Bohnenkraut (das bekam ich sogar im Töpfchen bei Rewe)
  • 3 Prisen frisch geriebener Muskat
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 EL Olivenöl (den hätte es für mich gar nicht gebraucht)
  • Wiener Würstchen aus dem Glas

Es war sehr, sehr lecker!

Danach betreiben wir Schadensbegrenzung im Mädchenzimmer, denn dort war nicht nur gebastelt worden, sondern die June hatte auch die pinken Kunsthaarsträhnen von Karneval mit einer Schere bearbeitet, so dass nun überall ekligste Plastikhaare herumflogen, die auf gar keinen Fall von den Katzen gefressen werden sollten. Wäh!

Am Abend schauen der Mann und ich in der WDR- Mediathek einen Münsteraner Tatort von 2009, der noch um einiges wortwitziger und so viel weniger klamaukig war als die von heute immer sind.

Berry liegt dabei mal wieder auf ihrem Lieblingsplatz neben mir und schläft tief und fest. Ich liebe es, meine Hand in ihrem weichen Fell zu vergraben!

Bevor ich schlafen gehe, mache ich noch meine übliche Runde durch die Kinderzimmer.


SONNTAG

Heute etwas “humaner”, ich stehe erst um halb sieben vor meiner Kaffeedose um Kaffee zu kochen.

4 Kinderbetten neu bezogen – die Waschmaschine soll ja nicht arbeitslos werden ;) Außerdem 2,5 Wäschekörbe auf der Kinderetage sortiert.

Zeit für ein 2. Frühstück mit leckeren Kakao- Nips, mit denen mich meine Schwester anfixte.

Danach rühre ich Hefeteig für Hefezopf an. Das wollte ich eigentlich mit der neuen Küchenmaschine gemacht haben, sehe aber einen Verzicht auf Zopf mal so gar nicht ein! Dann eben noch ein letztes Mal mit den Handrührgerät.

Weiter geht’s im Haushalt, doch nicht sehr lange: Der Schlauch vom Staubsauger reisst einfach ab (nachdem vor einigen Monaten oben bei der Steckverbindung das steckende Nüpsi abbrach).

Wieder ist etwas kaputt, wieder stellt sich die Frage: Reparieren oder neu kaufen? Der Mann recherchiert fix, Ersatzschlauch 30 Euro. Ich so: “Und jetzt musst Du noch die anderen 5 Ersatzteilwebseiten durchforsten, um den günstigsten Preis herauszufinden! Und bitte mit den Versandkosten aufpassen – ach, vergiss auch die Lieferfristen nicht!” Ich bin genervt und vertage es einfach auf kommende Woche.

Weil die Rolle Blätterteig weg musste (MHD seit 2 Tagen überschritten), beschmiere ich sie dünn mit Frischkäse und werfe etwas Katenschinken, Zwiebelringe und ein wenig geriebenen Gouda darauf. 16 Minuten bei 200°C Umluft im Ofen und wir haben einen hübschen Mittagssnack!

Direkt danach schiebe ich den Hefezopf nach Friedas genialem Rezept in den noch heissen Ofen. Er sieht 30 Minuten später fantastisch aus!

Kaum ist der Zopf aus dem Ofen, scheuchen wir die Kinder in die Outdoorsachen und laufen los. Die Älteste will daheim bleiben und streichelt ihr Handy ganz bestimmt nur die Katzen.

Ab in den Wald, unsere Strecke ist ein Teilstück des Wuppertaler Rundwegs, der einmal um die komplette Stadt führt.

Nach fast 2 Stunden sitzen wir wieder daheim und hungrig am Esstisch und vertilgen fast den ganzen Hefezopf. Die meisten von uns mit Butter und Marmelade, einige noch mit Kaffee dazu.

Damit der Mann mit dem Bub noch in Ruhe die restlichen Hausaufgaben machen kann, verziehe ich mit mit den beiden kleinen Mädels nach oben und baue mit ihnen die Playmobil- Pferdeställe mal wieder auf.

Allerdings schnupft der Bub seit dem Aufstehen und die June seit dem Mittag immer mehr herum (zum Glück ohne Temperatur), dazu lese ich die Meldung des neuesten Verdachtfalles auf Corona- Virus hier in Wuppertal. Der Herr war in der Lombardei gewesen und weist nun Symptome auf. Keine Pointe.

Mal sehen, wie viele Kinder ich morgen bzw. nächste Woche wegen Erkältung daheim lasse; unsere Einrichtungen sind aktuell und glücklicherweise nicht von Schließung betroffen.

Zu abend improvisiere ich etwas mit Hackfleisch in cremiger Frischkäsesauce und dreierlei Spaghetti (echte Spaghetti, Zucchininudeln und dünnen Möhrenstreifen). Klappte super, schmeckte super!

Die Kinder schlafen nun zur Hälfte (also 2 von 4), ich bin ganz schön platt von der frischen Luft und mag gleich einfach nur noch den Krimi im Ersten anschauen.

Euch wünsche ich nun einen guten Start in die neue Woche!


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