Wochenende in Bildern | 18./19.01.2020

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SAMSTAG:

Ich erwache im halbhohen Bett der June. Dorthin war ich nachts mit der Jüngsten ausgewandert, weil der Bub und auch die June unbedingt zu uns ins Elternbett mussten bzw. der Bub dabei wieder sehr viel gemotzt hat und an Ruhe nicht zu denken war.

Da der Mann unbedingt an den Schreibtisch muss, überrasche ich die Kinder mit einem Ausflug zu Ikea. Dafür müssen wir uns dann etwas beeilen, aber wir sind um zwanzig vor 10 auf dem Parkplatz und bekommen mit unserem VW- Bus sogar einen Familienparkplatz!!!

Wir sind die ersten vor dem Smaland und ich kann in Ruhe alle Zettel ausfüllen, die Kinder vertreiben sich währenddessen die Zeit an einem dieser Mal- Bildschirme. Um kurz nach 10 winke ich 3 Kindern mit der großen Tochter zum Abschied durch die Glasscheibe. Die Jüngste ist heute das 1. Mal im Smaland und sie ist so niedlich aufgeregt gewesen!!!!

Zu zweit schlendern wir durch die Ausstellung, obwohl ich alles von meinem Zettel (und alle Sachen, die mir darüber hinaus noch einfallen) unten bekomme. Egal. Die Große geniesst es, auch wenn ich immer wieder einen Blick auf die Uhr werfen muss.

Die 90 Minuten Betreuungszeit reichen allerdings wieder super für den Einkauf, das Bezahlen, einen Snack an der Theke (mein Frühstück ist ein Wrap mit Couscous und Hühnchen, ihr zweites Frühstück eine kleine Pizzatasche), das Verräumen der Einkäufe ins Auto und das Abholen der dann nicht so begeisterten Geschwister.

Mit dem Versprechen, jetzt im Restaurant Kuchen essen zu gehen, klappt es dann aber doch :)

Ich nutze vor allem die Kaffeetheke und stehe in Kontakt mit der Mutter eine KiTafreundin, die ein Treffen der Mädels für heute vorschlägt.

Auf dem Rückweg sammeln wir besagte KiTa- Freundin einfach ein und ich springe noch kurz beim Bäcker aus dem Auto.

Zuhause gibt es dann erst einmal etwas zu essen, es ist inzwischen schon weit nach 13 Uhr.

Am Nachmittag löse ich endlich mein Versprechen ein, dass die June den Webrahmen benutzen darf. Leider wartet sie 20 Minuten umsonst, weil ich viel zu dicke Wolle einspanne.

Mit dünnerer Wolle geht es dafür ganz gut, allerdings hat das Kind dann nach ein paar falschen Reihen ganz schnell keine Lust mehr. Gnarf.

Der Kater und ich mustermixen auf dem Sofa, allerdings nicht lange, weil der Sohn schon wieder die Mädchen ärgert. Ich bin allerdings sehr platt und würde mich am liebsten aufs Ohr legen.

Mann, June und Bub sind raus an die Luft, die Älteste hat sich in ihrem Zimmer verschanzt, ich sortiere gewaschene Wäscheberge in die Schränke (dabei höre ich Podcast) und die kleinen Mädchen spielen im Kinderzimmer.

Seitdem am Montag unsere neue Waschmaschine geliefert und von mir angeschlossen wurde, haben wir sie schon ordentlich rangenommen ;)

Leider geht die Kühlschranktür “kaputt”, als sich die Älteste etwas zu Essen machen möchte. Irgendetwas knackt nun im oberen Türscharnier und die ganze Tür hängt so schief, dass der Kühlschrank immer von alleine aufgeht. Ich kann es nicht alleine reparieren (wüsste gar nicht, wo ich ansetzen soll) und bekomme einen kleinen Anfall, weil in diesem Haus ständig etwas kaputt geht!!!

Zu Abend gibt es Fischstäbchen, Kartoffelpürree und Salat.

Um die Kinder nicht bettfertig machen zu müssen (immer dieser Zank!), räume ich den Tisch ab, spüle die großen Töpfe und Pfannen und beziehe dann unser Bett neu.

Die neue Bettdecke in der Mitte hatte ich heute vormittag gekauft, anschliessend schnell durchgewaschen und in den Trockner geschmissen. Damit “streiten” wir Eltern uns nachts zukünftig nicht mehr so sehr mit den Kindern um unsere eigenen Bettdecken. Die Bettwäsche ist übrigens auch alles Ikea und teilweise schon 15 Jahre alt, vielleicht sogar 20? Ich hätte ja liebend gerne mal neue, aber die alte ist noch zu gut zum Wegschmeissen, aber zu oll zum Weggeben.

Nach der Einschlafbegleitung im Mädchenzimmer stelle ich mir im Wohnzimmer vor dem Fernseher das Bügelbrett auf. Zwischendurch schaut der Bub drei oder vier mal herein, soll aber eigntlich auch mal zur Ruhe kommen. Ich glaube der Mann kümmert sich dann um ihn (als ich um 22 Uhr in mein Bett will und die Runde durch die Kinderzimmer mache, schläft er zumindest).

Die Große schaut noch eine Folge Schwarzwaldklinik mit mir, dann schicke ich auch sie ins Bett. Kurz vor Ende der zweiten Folge tappst die Jüngste ins Wohnzimmer und ich nehme sie mit in mein Bett, wo sich dann auch recht bald die June dazu gesellt. Irgendwann kommt auch der Mann und in den frühen Morgenstunden der Bub dazu.

Wieder mit 5 Personen auf 1.80m Breite.

Grmph.


SONNTAG:

Die Jüngste wird unruhig, mir ist es viiiiel zu eng und die Katzen streichen um das Bett: Ich stehe auf und liege richtig, es ist halb sieben durch.

Gestern kam endlich unser erster Teil eines Weihnachtsgeschenkes an: Wir bekommen nun samstags immer die Rheinische Post! Man kann hier als reguläres Zeitungsabo nämlich nur die WZ oder die Bergische oder die Solinger Morgenpost abonnieren, aber ich wuchs mit der RP auf und kann mich an die anderen Zeitungen nicht gewöhnen, zumal ich mich immer noch mehr dem Rheinland als dem Bergischen Land zugehörig fühle.

Nun bekommen wir also die Samstagsausgabe immer mit der normalen Post zugestellt (nachdem es bei der 1. Ausgabe 2020 zeitlich noch nicht geklappt hatte und ich auch bei der 2. umsonst wartete, weil die Adresse falsch autovervollständigt worden war *ORRRR*).

Der Vormittag vergeht mit für mich Putzen, vor allem das WC von uns Eltern und das Kinderbad.

Danach bin ich so genervt von den ewig streitenden Kindern, dass ich mich im Mädchenzimmer mit den vor einiger Zeit von der Ältesten aussortierten und den noch aktuell wegzupackenden Klamotten diverser Kinder beschäftige.

Für die June ist ein ganzer Schwung dabei, der jetzt oder ganz bald passt, der kommt zum Durchwaschen direkt in die Waschküche.

Die dabei gefundenen bald passenden Sommersachen kommen in die Kiste zu den anderen Sommersachen von June + Jüngster und werden dann im März/ April wieder hervorgeholt.

Die für beide Mädchen noch zu großen Sachen packe ich eine Kiste, die zu kleinen Sachen von Jüngster und Bub in eine andere.

In ein paar Tagen müssen wir dann den Schrank der June durchgehen, was dort aussortiert werden soll. Einiges kann eventuell in den Schrank der Jüngsten, anderes muss nochmal in eine Kiste. Mal sehen, in welche – bald verliere ich vollends den Überblick ^^

Zum Glück freuen sich June und auch schon Jüngste immer, wenn sie etwas weitergereicht bekommen. Mal sehen, wie lange noch… Auch die Älteste freut sich, als sie bei einem Blick durch die Tür alte Lieblingsteile wieder entdeckt.

Sie sitzt dann aber endlich an der Berichtigung ihrer verhauenen Mathearbeit und der Mann packt die anderen 3 Kinder für einen Spaziergang ein.

Ich will die Ruhe nutzen und die neue Leuchte im Mädchenzimmer montieren.

Vorher: Papierleuchte (nicht im Bild) mit bereits entfernter Abdeckung der Lüsterklemme

Nacher: 3 Deckenspots, die vor allem in der Richtung verstellbar sind

Danach bin ich fast zerrissen zwischen meinen Bedürfnissen Hunger, Körperpflege (endlich duschen!) und Schlaf nachholen. Ich fühle mich fast wie zu Wochenbettzeiten!

Da mein Magen so knurrt, mache ich mir schnell ein Müsli und lege mich dann mit Ohrenstöpseln ins Bett. Duschen geht auch später noch, aber schlafen nur jetzt, wo der Mann und die Zankbande weg sind.

Den Kühlschrank bzw. die Tür werde ich heute wohl nicht mehr repariert bekommen, auch wenn ich die Montageanleitung für die Befestigung an der Küchenschranktür in den alten Unterlagen fand. Momentan wird die Tür von Paketband geschlossen gehalten. Es nervt mich jetzt schon kollossal.

Am späten Nachmittag (und vor allem nach meinem Kaffee und der Dusche) gehe ich mit der Ältesten die Korrektur ihrer Mathearbeit durch. Sie hat das Prinzip nun verstanden! Yeah!

Außerdem versuche ich ihr zu vermitteln, dass es gerade bei Mathearbeiten sehr wichtig ist, die Aufgabenstellung richtig zu lesen: Was will der_die Lehrer_in von mir? Nur eine Rechnung? Oder will er auch einen Antwortsatz?

Ich bin sehr froh, dass wir zusammen doch noch die Kurve bekommen haben. Zu ihrem Ärger über die schlechte Note kam mein Ärger, dass sie sich vor der Berichtigung drückt. Die schlechte Note ist vor allem dem verpaßten Stoff wegen ihrer Krankheit vor den Weihnachtsferien und einem sehr knappen Nachschreibetermin im neuen Jahr zuzuschreiben. Umso wichtiger war mir jedoch, dass sie es wenigstens jetzt “nacharbeitet”.

Zu Abend gibt es Nudeln mit Rahmspinat – für mich ein Not- Essen, für die Kinder einfach nur lecker!

Der Mann hatte vor dem Essen mit den Kindern die Zimmer zuende aufgeräumt und auch gesaugt; Jüngste, June und auch Bub fangen zwar auf Aufforderung mit dem Aufräumen an, verlieren sich dann aber entweder im Spiel oder aber jammern, daß sie gaaaaaanz viiiiiiel Hilfe bräuchten, denn es sei soooooo viel aufzuräumen!

Als ich mit dem Schnuller der Jüngsten hochkomme, sehe ich sie auf dem Teppich liegen und ganz selbstvergessen dem Treiben in der Schneekugel zuschauen <3

Holla! Auch die Toniefiguren sind alle am richtigen Ort, was mich sehr freut! Oft fliegen sie im Zimmer herum und ich bin dann immer stinkig, wenn ich sie zufällig ganz unten in der Kuscheltier- oder Puppenkiste finde. Dafür sind sie einfach zu teuer und ich hatte doch extra die Leiste montiert!

Die June bekam noch Fiebersaft und den Schal von Löwenkind um, denn sie klagt den ganzen Tag schon zunehmend über Halsschmerzen und hatte am frühen Abend auch etwas Kopfschmerzen und Temperatur. Der Mann und ich überlegen schon, wie wir die Organisation der nächsten Tage abändern und Puffer für Eventualitäten einbauen – ich sage nur Kinderarzt ohne Termin… Aber das sehen wir dann morgen weiter, vielleicht ist der Infekt ja ganz harmlos.

Ich freue mich nun auf einen Krimi im TV und bete, daß die kommende Nacht etwas ruhiger und vor allem erholsamer wird!

Euch wünsche ich nun einen guten Start in die neue Woche!


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2 Gedanken zu „Wochenende in Bildern | 18./19.01.2020

  1. Suomitany Antworten

    Ich wünsche dir auch einen guten Start in die neue Woche und gute Besserung an die June. Ich habe übrigens vorgestern neue Bettwäsche bestellt. Butlers hatte reduziert und nun kommt ein Teil weg.
    Wie kannst du nachts schlafen? Ich stell mir das so schwer vor. Ich hatte zwar zwei schlechte Schläfer, aber immerhin im eigenen Bett ;-)
    Die Pfoten von Tom sind sooooo süß.
    Glg Tany

    • FrlNullZwo Autor des BeitragsAntworten

      Nachts schlafen? Meist nicht sehr tief, glaube ich. Und wenn es zu eng ist, flüchte ich auch mal. Ausserdem versuche ich ja immer, etwas über den Mittagsschlaf rauszuholen. Aber wann ich das letzte Mal durchgeschlafen habe, weiss ich schon gar nicht mehr.
      Irgendwie weigern wir uns auch, an unser Bett anzubauen. Wir haben immer die Hoffnung, dass diese “Phase” nun endlich vorbei ist ^^

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