Wochenende in Bildern | 01.-03.11.2019

FREITAG (Feiertag):

Ich war am Vorabend aus, aber die Kinder juckt das ja nicht. Die Nacht ist wieder sehr früh zu Ende und ich bekämpfe meine Müdigkeit mit der Wäsche, die sortiert werden muss.

Die Jüngste hockt sich in meine Nähe und spielt mit den bunten Holzklötzen und den Bausteinen aus Kork.

Der Mann bringt die Älteste ins Umgangswochenende.

Irgendwann ist es auch Zeit für das Mittagessen: Bratwurst mit Ofengemüse und Gurken-Tomaten- Salat. Der Mann ist perfekt in seinem Timing und kommt gerade wieder zur Haustür rein, als ich den Tisch decke.

Nach dem Essen lege ich mich mit der Jüngsten zum Mittagsschlaf hin (und bereue dies am Abend – da sitze ich dann ihre Mittagsschlafdauer länger an ihrem Bett).

Nach dem Aufwachen brauchen wir etwas Süßes :)

Am Abend passiert nicht mehr viel. Alle 3 Kinder gehen baden, wir schauen den 1. Teil von Grzimek aus der ARD- Mediathek und kämpfen gegen die Müdigkeit.


SAMSTAG:

Um 6 Uhr steht das erste Kind an unserem Bett und ich kurz danach senkrecht im Bett und dann der Küche. Ich brauche Kaffee. Viiiiel Kaffee!

Wer so früh wach ist, kann um viertel vor acht einen leeren Discounter geniessen, wenn er sich beeilt :)

Nach einem gemeinsamen Frühstück mit frischen Brötchen habe ich Lust zu backen. Jetzt im November kann man ja auch gut mal wieder Lebkuchen selber machen! Ich nehme das Rezept von Frau Frische Brise und ergänze den Teig um ein Päckchen Schokotropfen.

Wie immer mit einem fleissigem Helferlein an meiner Seite ;)

Während der Mann den Bub zur Oma bringt (dahin hatte er sich telefonisch selbst eingeladen), laufe ich mit Jüngster und June noch in den Ort zur Drogerie. Die Mädels suchen sich eine Zahnbürste mit Pferdekopf aus und ich lege den wichtigen Kram ins Einkaufskörbchen.

Uha, ich bin so platt. Aber Mann und Mädchen machen draussen im Garten so einen Lärm, dass nur der Kater schlafen kann.

Ich versuche es im Mädchenzimmer, doch auch da bleibe ich nicht lange ungestört – schon steht wieder ein Kind in der Tür (Ausblick aus dem Hochbett der June).

Zum Glück ist es bald Zeit, mit dem Abendessen anzufangen. Heute gibt es meine fluffige Frikadellen mit einem gemischten Salat und Reis *nomnom*

Als die Mädchen schlafen, schauen der Mann und ich den knapp 30 Jahre alten Tatort “Tod im Häcksler” mit Ulrike Folkerts und Ben Becker in der ARD- Mediathek an. Über den hatte ich am Morgen schon einen Artikel in der TAZ gelesen, ausserdem gibt es noch eine aktuelle Sendung über diesen Tatort und was danach geschah.

Kurz vor Ende der Sendung kommt der Bub stolz herunter und will uns zeigen, was er an diesem Abend in seinem Zimmer gebaut hat. Es ist 22:30 Uhr und das ist seine kleine Armee aus Lego- Männchen. Kurz danach wird die Jüngste wach, die ich dann direkt mit zu mir ins Bett nehme.

So viel zum Thema “schlafende Kinder”. Seufz.


SONNTAG:

Mit schlechtem Schlaf geht es heute weiter, denn um kurz vor 6 steht wieder die June an unserem Bett und will den Buben wecken, der in der Nacht wieder zu uns gekommen war.

Orrrrr!!!!

Ich habe die Schnauze voll und ranze alle an.

Mit Ohrstöpseln kann ich bis halb 9 schlafen, dann steht die Jüngste an meinem Bett.

Am Vormittag schnappt sich der Mann die drei Kinder für einen Regenspaziergang. Ich kann währenddessen meinen Kaffee austrinken und mich um zwei Rechnungen kümmern – kaum bin ich damit fertig, klingeln die Kinder an der Tür und der Bub hat nichts Besseres zu tun, als seine Gummistiefel im Flur zu leeren. Leider ist kein Sand darin, sondern braune Brühe, durch die die Kinder auch noch mit ihren ebenfalls nassen und halb ausgezogenen Matschosen laufen müssen.

Aaaaaahhhh!!!!

Ich verziehe mich einfach in die Küche und versuche, beim Schnibbeln ein wenig innere Ruhe wiederzufinden. Ohmmmmmm. Heute gibt es Gemüsesuppe.

Mit dabei die Jüngste, die auf meinen Schoss will, als ich mal kurz verschnaufe (da steht die Suppe schon fast komplett auf dem Herd).

Da wir wahrscheinlich früh zu mittag essen werden, schiebe ich mir schnell etwas von dem restlichen Lebkuchen als Frühstück in den Mund.

Um 12 Uhr ist die Suppe fertig, das Katzenklo sauber, Wäsche in der Maschine und ich bin dann auch mal geduscht. Mittagessen!

Danach geht der Mann etwas Schlaf nachholen, die Kinder dürfen als gemeinsamen Konsens Nemo auf DVD schauen (was auch gut klappt) und ich kann diesen Beitrag vorbereiten.

Dann geht irgendwie alles drunter und drüber: Die Kinder streiten nur, ärgern die Katzen, haben schon wieder Hunger und und und.

Der Mann ist griesgrämig, weil wohl ein Kind bei ihm war und die Tür offen liess (er also vom Geschrei geweckt wurde), schnappt sich aber die ganze Bande und geht nochmals raus auf den Spielplatz.

Ich warte auf die Älteste, hänge dabei die gewaschenen Wollsachen auf den Wäscheständer und beende dieses Wochenende in Bildern also genauso, wie es anfing: mit Wäsche!


Euch wünsche ich nun einen guten Start in die neue Woche!


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