Wochenende in Bildern | 26./27.10.2019

Das Ausruhen vergangenes Wochenende hatte sich gelohnt – ein großes Dankeschön auch für die Genesungswünsche!!! Montag merkte ich kaum noch etwas von den Halsschmerzen und so ab Dienstag/ Mittwoch bin ich wieder halbwegs fit gewesen.


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SAMSTAG:

Die Nacht war grausam. Allerdings nicht wegen des Schlafbesuchs der June, sondern wegen der vielen Unterbrechungen durch Bub und Jüngste. Der Bub wollte sich dann auch noch gegen 5 Uhr den CD- Player aus dem Mädchen- Zimmer holen und schaltete dafür das Deckenlicht an. Aaaarrrrggghhh!!! Danach verkroch ich mich im Zimmer der Ältesten mit Ohrstöpseln und dachte nur noch “Nach mir die Sintflut”. So ist das kein Wunder, dass ich ständig krank bin!

Gegen halb 10 kann ich nicht mehr liegen, bin aber immer noch müde. Meinen 1. Kaffee stürze ich so herunter zwischen Popo-Abputzen und Staubsaugen im Wohnzimmer (am Vorabend durften die Kinder eine DVD schauen und bekamen dazu Popcorn gereicht). Mittendrin wird der Übernachtungsgast abgeholt, so dass wir früher als gedacht zu einem Ausflug aufbrechen können.

Sensationelles Oktoberwetter mit Sonnenschein und blauem Himmel!

Wir fahren ins Rheinland. Unser Ziel: Die Museumsinsel Hombroich bei Neuss. Dort war ich zuletzt mit dem Kunst- LK, wollte aber immer mal wieder hin.

Dort kann man viele Kilometer durch eine Art Auenlandschaft laufen, zwischendrin stehen Ateliers, Ausstellungsräume oder einfach so Kunstobjekte in der Landschaft herum.

Win-Win für alle: Die Kinder laufen sich selbst müde und Kultur gibt es noch dazu :) Gerade so wie im Skulpturenpark in Wuppertal, nur ohne Höhenmeter, weil alles schön flach ist.

Einblicke und Ausbicke.

Sumpfige Wiesen, Kopfweiden und Wasserflächen – alles gespeist von der nahen Erft.

Nach 3 Stunden haben wir den Rundweg samt Stopp in der Cafeteria hinter uns, aber für die naheliegende Raketenstation mit noch mehr Kunst fehlt uns dann doch die Energie.

Da wir aber nicht allzuweit von meiner Familie entfernt sind, statten wir meiner Mutter noch einen kurzen Besuch ab. Dort hält es die Kinder nicht lange drinnen und wir drehen noch eine kleine Runde.

Schafe füttern und mal kurz bei den Pferdekoppeln vorbeilaufen.

Als wir gegen 18:15 Uhr wieder zuhause sind, muss ich nur noch die Reste des Gemüsekuchens vom Vortag im Ofen aufwärmen, schon können wir zu Abend essen.

Der Mann bricht später zu einer Verabredung auf. Ich hatte mich auf einen ruhigen Abend vor dem Ferneseher gefreut, als die plötzlich die Jüngste mit Erbrochenem im Haar vor mir steht. Die nächste Stunde bin ich damit beschäftigt, Kind und Bett wieder zu säubern.

Zum Glück schläft sie schnell wieder ein und die weitere Nacht verläuf recht ruhig – zumindest ohne einen Rückfall.


SONNTAG:

Zeitumstellung – gnarf. Aber es geht so halbwegs, auch wenn die Kinder schon alleine etwas Unfug im Wohnzimmer anstellen, bevor wir Erwachsenen es aus dem Bett schaffen. Immerhin konnte ich bis viertel nach sieben NEUER Zeit liegen bleiben. Dann Kaffee an der Zeitung des Mannes.

Nach meinem Frühstück habe ich Lust auf Kuchen backen. Der Marmorkuchen aus der Kinderleichten Becherküche* der Ältesten hatte vor einigen Wochen sehr lecker geschmeckt, doch wir haben nur 3 statt 5 Eier im Kühlschrank. Die fehlenden zwei ersetze ich durch eine gelbe Banane, ich hoffe sie war reif genug.

Die Jüngste springt herum, hat Appetit und mampft, als wäre letzte Nacht nichts passiert.

Gegen 11 Uhr ist auch endlich die Älteste aus ihren Papa- Ferien wieder hier.

Zu Mittag gibt es etwas Schnelles: Backfisch (bzw. für die Kinder Backfischstäbchen) mit Reis und Salat.

Danach werfen wir uns mit etwas mehr Sack und Pack (vor allem mit etwas mehr Jacke, weil deutlich kühler) ins Auto und fahren wieder ins Rheinland, dieses Mal nach Kaiserswerth.

Stichworte “Kinder lüften” und “Burgruine” ;)

Bei einer Rast in Sichtweite der Rheinfähre gibt es den frisch gebackenen Kuchen und eine große Überraschung, als die June den Sportscup ihrer Trinkflasche mit den Zähnen öffnen will.

Plötzlich heult sie nämlich laut auf, Blut tropft ihr Kinn herunter und beim Nachsehen stellen wir fest, dass es den Zahn NEBEN ihrem Wackelzahn vollkommen umgehauen hat – schnell habe ich ihn vollens herausgelöst. Den eigentlichen Wackelzahn hole ich dann als Zweites aus ihrem Mund. Kurz danach sitzt sie da stolz wie Oskar und freut sich einen Ast über die große Zahnlücke!

An der Kaiserswerther Kaiserpfalz hört dann auch endlich das Genöle auf, man wolle sofort und unbedingt zum Rheinufer (der Bub) oder nach hause (die Älteste). Im Burghof findet außerdem ein Fotoshooting mit kostümierten Fantasy- Krieger_innen oder so statt. Aufregend!

Wir laufen einmal bis ganz nach oben und geniessen zumindest kurz den Ausblick von der Ruine auf die Meerbuscher Rheinseite, dann wetzen die Kinder schon wieder weiter und herunter.

Auf dem Weg ins Zentrum durchstreifen wir die große Anlage rund um St. Suitbertus, wo wir auch ein öffentliches WC entdecken, das sogar halbwegs sauber ist.

Am Kaiserswerther Markt bekommen wir doch tatsächlich noch ein Eis und schauen beim Schlecken auf die schönen Hausfassaden vor inzwischen blitzeblauem Himmel. Dabei erzählte der Mann heute früh etwas von einem ganzen Tag mit Regen… Hmmmm. Aber so ist viel schöner!

Auf dem Rückweg zum Auto taucht dann noch die Abendsonne die Rheinwiesen in geradzu goldenes Licht. Wun-der-schön!

Vom Abendessen mag ich nach diesem tollen letzten Bild nun gar nichts mehr erzählen *räusper*, auf jeden Fall sind wir alle gut platt und die Kinder werden wohl schnell einschlafen (im Auto schlief nämlich niemand *yay*).

Ich für meinen Teil bin ja gespannt, ob ich den Tatort heute überhaupt ganz mitbekomme ^^

Morgen geht hier endlich wieder die Schule los und Euch wünsche ich nun einen guten Start in die neue Woche!


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