Ostern 2019 | Wochenende in Bildern 20./21.04.2019

Den Karfreitag lasse ich hier aus; an diesem Tag sind wir ein wenig runtergekommen von der Woche, haben trotz Feiertag viel Wäsche gewaschen und uns über das schöne Wetter gefreut. Ausserdem brachte ich die Älteste in die Papa- Ferien und die Nachbarstochter feierte Geburtstag (und wir ein wenig mit).

Da für alle Ostertage sommerliche Temperaturen vorhergesagt waren, verplante ich den Karsamstag für mich mit Gartenarbeit und die restlichen Feiertage sollen dieses Jahr ganz entspannt verlaufen – mit viel Zeit draußen und schmutzigen Füßen am Abend <3


SAMSTAG:

Die Kinder sind leider immer noch auf Werktagseinstellung. Kurz vor sieben beschrifte ich diverse Vorratsgläser, weil die Spülmaschine leider nach und nach die Buchstaben auswäscht.
Der Mann kränkelt ein wenig, so daß ich mir die Meute und den Bollerwagen schnappe und die restlichen Kleinteile (vor allem Brot) im Ort besorge, damit er ein wenig länger ausschlafen kann. Der Spaziergang erinnert mich an Urlaub – die Luft riecht schon so wunderbar nach Sonne und baldiger Wärme!
Die geschenkten bunten Eier werden zuhause direkt verzehrt, danach die geschenkten Brötchen. Wenn sie wollten, könnten sich die Kinder einmal im Ort gratis durchfuttern… (ich stehe dem recht zwiegespalten gegenüber, aber das würde jetzt den Rahmen hier sprengen)
Während der Milchreis durchzieht (und der Mann ab und zu danach schaut/ umrührt), hüpfe ich im Garten umher. Hinten ein wenig die Wiese trimmen, vorne vor allem Ahornpflanzen und Löwenzahn rupfen. 3 Säcke Mulch verteile ich noch, dabei entdecke ich mein tränendes Herz, daß ich mir letztes Jahr in der Staudengärtnerei mitnahm und das wieder gekommen ist.
Ich bin richtig, richtig zufrieden mit meinem Werk! Es ist so toll zu sehen, welche Stauden wiederkommen, was sich vermehrt hat und wie alles sprießt und treibt! Jetzt sieht es noch sehr braun/grün aus, aber in ein paar Wochen wird es richtig schön bunt sein und hoffentlich brummen und summen.
Ich bin platt und freue mich auf das Mittagessen: der lauwarme Milchreis mit den ersten deutschen Erdbeeren (geschmacklich so naja) und roter Grütze aus dem Becher. Genau das Richtige bei den mittlerweile sommerlichen Temperaturen von 23 Grad!
Die Jüngste und ich verschwinden für eine kleine Siesta im Kinderzimmer ;)
Nachmittags gibt es das versprochene Eis.
Die Kinder flitzen den ganzen Tag schon ums Haus herum und springen durch die Gärten. Der Mann und ich sitzen ein paar Minuten vor der Haustüre in der Sonne und geniessen unsere Aussicht. Ich bin sehr dankbar dafür, dass dieser Fleck nun uns gehört.
Zu Abend gibt es aufgerüstetes Resteessen: Bratkartoffeln aus den Kartoffeln von gestern, Salat und überbackenen Blumenkohl von gestern, dazu frische Bratwurst.
Abends trifft sich der Mann noch kurz mit einem Freund. Ich raffe mich auf und rolle gegen 21 Uhr meine Yogamatte aus – wieder in Begleitung des Buben, der mal wieder nicht schlafen kann, aber dann doch recht schnell auf dem Sofa die Augen zu macht. Nach meinen 45 Minuten trage ich ihn mit seinen 19 Kilo auch noch ins Bett – die Dusche danach habe ich mir damit mehr als verdient ;)
Da morgen ja Ostern ist, packe ich schnell noch 3 Osternester mit jeweils 4 kleinen Schokoeiern und rolle die T-Shirts mit Wendepailletten dazu, die mich echt Nerven gekostet haben. Aber dazu wann anders mehr… Danach falle ich ins Bett und werde unsanft wieder aus dem Schlaf gerissen, weil die Jüngste nach mir ruft.

SONNTAG:

Die Mittelkinder waren früh wach, aber ich darf mit der Jüngsten noch ein wenig liegen bleiben. Gegen 7:30h knete ich allerdings schon Teig für Hefezopf.
Dann werden Osternester gesucht, gefunden, bestaunt und vernascht!
Beim 2. Kaffee nähe ich die gewaschene Winterjacke der June, bevor ich sie für die Jüngste wegpacke. Wieder ein Teil weniger, das im Weg herumliegt.
Hefezopf flechten.
Zum Frühstück gibt es den restlichen Milchreis *nomnom*
Bevor ich den Hefezopf um kurz vor 10 Uhr aus dem Ofen ziehe, sind alle fertig und das Auto halbvoll, denn wir wollen ihn einpacken und dann direkt los.
Wir fahren ins Rheinland zu meiner Familie. Nach einem legeren Mittagessen gehts dann auf kleine Tour zum Rhein: die 3 Kinder auf den Rädern und ich zu Fuß hinterher (der Mann ruht sich derweil aus).
Blauer Himmel, Sonnenschein und Sommerwetter! Es ist einfach nur wunderschön!
Am Rhein gibt es nicht nur Steine und Muscheln,
… sondern auch viel Platz zum Buddeln …
… und auch Kletterbäume!
Unglaublich, wieviel einfacher es nun ist, wo die 3 Kinder ein wenig größer sind. Die Jüngste bestand zum Beispiel darauf, ihr Laufrad selbst hochzuschieben!
Nach dem Kaffee und meinem Hefezopf mit lecker Butter gehts am Nachmittag nochmal los, dieses Mal Pferde gucken.
Fahren, fahren, fahren… Die Jüngste war vor 4 Wochen noch total unsicher und fährt nun, als hätte sie nie etwas anderes getan. So toll!

Es gab dann noch ein kleines Abendbrot und nur mit Mühe bekamen wir die drei schmutzigen Kinder ins Auto. Die Jüngste schläft seit unserer Heimkehr im eigenen Bett weiter, June und Bub sind wieder bzw. noch wach.

Ich für meinen Teil bin wohlig warm und wohlig müde; es war ein tolles Wochenende bislang und morgen wird es hoffentlich genauso schön weitergehen!


MONTAG:

Der Tag beginnt wieder “erst” um 6:45h. Die Kinder sind auf Zuckerentzug und möchten am liebsten schon zum Frühstück Schokolade – sie haben aber bereits alles aufgegessen. Eis gibt es auch noch nicht. Möp.

Am Vormittag fährt der Mann mit dem Buben zur Dinosaurier- Show, ein wenig Papa- Sohn- Zeit und vor allem auch ein wenig “Weiterbildung” für den Dinosauriervernarrten Buben. Die Plakate hängen seit Wochen in der Stadt und weil er immer noch davon sprach, orderten wir am Sonntag morgen noch schnell 2 Tickets. Ich bleibe derweil mit den Mädchen daheim, bügle weitere Sommersachen und prüddel ein wenig herum.

Endlich wieder sauber und endlich die beiden Schmetterlingskleider angezogen, die in anderen Besetzung auf unserer Hochzeit getragen wurden (das Kleid von der June trug damals die Große und das Kleid von der Jüngsten trug damals die June).
“Schmetterling Du kleines Ding” singen und tanzen sie durch das Wohnzimmer.
Der June darf ich sogar die Haare flechten *whoopwhoop* Wir schauen noch die Maus und dann machen wir uns auf den Weg zum Restaurant, wo wir mit der ganzen Schwiegerfamilie zu mittag essen wolllen.
Es ist ein wenig anstrengend; der Bub saß ja gerade erst 2 Stunden still und auch die June ist seeeehr zappelig. Vielleicht war es auch die Orangenlimonade?
Den Nachtisch verschieben wir daher kurzerhand auf den Heimweg, wo wir an der Eisdiele vorbeikommen. Sehen die drei nicht zauberhaft aus? Kurz danach gab es leider wieder Zank und Streit und ach… das ist das Übliche, oder?
Zuhause dürfen dann die Ostersachen der Großeltern in die Spardose gesteckt und ausgepackt werden. Jedes Kind bekommt ein Puzzle, wunderbar! Nur um ein paar Schokoladenhasen, die uns noch mit Ansage vor die Tür gestellt wurden, machen wir uns Gedanken, denn es fehlen die Hälfte. “Naiiiin, ich weiss von nix!” Die June kann mit fast 5 Jahren schon sehr überzeugend lügen, wie wir zwei Stunden später zufällig herausfinden werden.
Der Nachmittag geht mit hibbeligen Kindern und einer ordentlichen Lautstärke, das aber meist im Garten, weiter.

Ich setze noch unsere vorgezogene Kapuzinerkresse im Beet aus, säe neue Bienenpflanzen, zupfe hie rund da ein wenig um die Terrasse herum und irgendwann ist es endlich 18 Uhr und Zeit für das Abendessen. Lautstark geht es danach mit den Kindern auch im Bad weiter, doch keine halbe Stunde später schlafen beide Mädchen tief und fest und der Bub puzzelt eifrig eines seiner 4 Dinosaurier- Motive.

Der schniefende Mann und ich freuen uns gleich auf den Tatort und fallen dann auch nur noch ins Bett – satt in vielerlei Hinsicht.

Euch wünsche ich nun einen guten Start in die kurze Woche!


So verbrachten wir übrigens die Osterfeiertage 2018 | 2017 | 2016 | 2015


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