Wochenende in Bildern | 09./10.02.2019

Dieses Wochenende steht leider wieder ganz im Zeichen von gesund werden. Die Kinder hatten mich angesteckt und aus einem nervigen Fließschnupfen wurde letzte Woche dann doch mehr; der HNO attestierte am Donnerstag sich zusetzende Nasenneben- & Stirnhöhlen, was mich ziemlich ausgeknockt hat. Da es für Antibiotikum allerdings noch zu früh war/ ist, heisst es trinken, trinken, trinken, inhalieren und schonen.

Ich gebe mein Bestes, obwohl oder gerade weil ich mich so schlapp fühle, Druck im Kopf habe und nicht so gut höre.


SAMSTAG

Ich wache unter dem halbhohen Bett des Buben auf, zusammen mit der Jüngsten. Dorthin hatte ich mich in den frühen Morgenstunden verzogen, weil es im Elternbett zu eng und zu unruhig wurde. Gegen 8 Uhr stehen wir auf, da sind alle anderen schon wach.
Erstmal Kaffee und Zeitung, während die Kinder Bibi, Tina und Konsorten konsumieren dürfen.
Zeitunglesen wird mir schnell zu anstrengend, also kuschle ich mich zu den Kindern aufs Sofa.
Inhalieren muss ich auch noch.
Mittags steht das Sauerkraut (mit Kassler und Kartoffelstampf) auf dem Tisch, was ich am Vormittag immer wieder mal umrührte. Das Essen ist zum Glück nicht aufwändig.
Statt Duschen lieber ins vorher frisch bezogene Bett – mit der Jüngsten.
Der Mann weckt mich, weil er die Älteste zum Kindergeburtstag samt Übernachtung fahren muss. Die June ist bei der Nachbarstochter. Ich gehe wieder aufs Sofa.
Die Jüngste hatte ich schlafen gelassen, so dass ich nur den Buben beim Basteln betreuen bzw eben nicht großartig betreuen muss. Diese Ruhe!
Der Mann hat Berliner Ballen (für die Berliner: Pfannkuchen) mit Pflaumenmusfüllung mitgebracht.
Und wieder inhalieren, während weiter hinten Dinosaurier geklebt werden. Danach wieder Sofa.
Während der Mann die Kinder nach dem Abendbrot bettfertig macht, wage ich mich an die von ihm mitgebrachte Schokolade. Meine Befürchtungen werden wahr: Die schmeckt mal so gar nicht! Brrrr! Sooo bitter! Als die Mädchen schlafen, läuft er nochmal los zum Büdchen (für die Berliner: Späti) und holt mir anständige Schokolade!

Der Abend ist recht kurz, weil die Mädchen erst spät ins Land der Träume kommen (der Bub schläft sogar erst mit dem Mann ein). Wir schauen zu dritt zwei Dokumentationen über das Meer (Unbekannte Ozeane und die leuchtende Tiefsee); letztere hatte ich nachmittags schon mit dem Buben allein geschaut. Beide sind wirklich toll und werden von Axel Milberg gesprochen (den ich vor allem als Borowski aus den gleichnamigen Krimis kenne).


SONNTAG

Ich hatte mir das Bett der Großen ausgezogen und brauchte mir die Jüngste nachts nur von nebenan dazu holen. Wir stehen wieder erst gegen 8 Uhr auf; ich fühle mich ein klitzkleines Bisschen besser.
Nach meinem Kaffee und einem Frühstück bereite ich wieder Mittagessen vor: heute Gemüsesuppe mit Kartoffeln, Porree, Möhren und dicker Wurst.
Während die Suppe blubbert, kotzt der Sessel einen Schwall frische Wäsche aus.
Nach 48 Stunden gehe ich dann auch mal wieder duschen. Vorher hatte ich keinen Bock oder war einfach zu schlapp. Isso.
Der Mann war die Älteste abholen (mit allen Kindern, währenddessen habe ich schon einen Teil hiervon getippt) und Brötchen mitgebracht.
Die Sendung mit der Maus für die Kinder, eine Runde Joggen für den Mann und eine Inhalation für mich. Danach ab ins Bett: Mittagsschlaf mit der Jüngsten!
Doch ich schlafe nicht richtig ein, ärgere mich über die laut randalierenden Mittelkinder und stehe genau dann wieder in der Wohnzimmertür, als der Mann zum Spaziergang mit Kuchenessen aufbrechen will. Die Große will zu einer Freundin, alle anderen inklusive mir gehen vor die Tür. Nach einigen sehr anstrengenden Motzattacken bekommen wir zuletzt doch noch die Kurve und landen im Eiscafe um die Ecke mit Eiswaffel und Sahnewaffel.
Der Mann zieht mit den Mittelkindern trotz Regens weiter in den Wald, mich zieht es mit der Jüngsten heim in die trockene Höhle. Eine Idee blitzt auf…
Nun kann der Bub am Tisch die Schleife üben!

“Eins, zwei, drei, auf der Treppe liegt ein Ei. Wer drauf tritt, isst nicht mit, guten Appetit!” Oder aber: “Es war einmal ein Krokodil, das fraß und fraß unheimlich viel. Es schmatzte und schmatzte – bis es platzte!”
Beim Nachtisch hielt ich mich an den Rat von Twitter: Den Rest des herben Schokoriegels in warmer Milch auflösen und mit Zucker zu einem Kakao machen. Schmeckte auch hervorragend – bis die Jüngste ihre Porzellantasse samt Inhalt auf den Boden fallen lies, wo alles zerschellte. Ich wählte Putzen statt Kinder bettfertig machen. Dazu ein bisschen Musik, auch wenn keine Puste zum Mittanzen übrig war.

Wenn die kleinen Mädchen gleich schlafen, das große Mädchen noch etwas liest und der Vorschulbub wahrscheinlich noch ein paar Dinosaurier an seinem Schreibtisch anmalt, wollen der Mann und ich den Krimi schauen.

Euch wünsche ich nun einen guten Start in die neue Woche! Bleibt gesund, ja?


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4 Gedanken zu „Wochenende in Bildern | 09./10.02.2019

  • 10. Februar 2019 um 21:24
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    Ich hoffe, es geht dir in der neuen Woche bald besser. Glg Tanja

    Antwort
    • 11. Februar 2019 um 20:03
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      Danke! Besser wird es tatsächlich, aber sooo langsam :(

      Antwort
  • 11. Februar 2019 um 6:15
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    Oh Mann…Gute und schnelle Besserung!!!

    Antwort
    • 11. Februar 2019 um 16:43
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      Danke! Nach der Halsgeschichte mit 3 langen Wochen im Frühwinter reichts so langsam :/

      Antwort

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