Wochenende in Bildern | 15./16.09.2018

SAMSTAG

Ich darf ein bisschen länger liegen bleiben. Der Mann muss heute arbeiten, daher habe ich ab 10 Uhr alle Kinder.

Der Vormittag verfliegt mit Wäsche, Online- Bestellungen und Malen; mein Frühstück und das Mittagessen der Kinder steht um 12:30h auf dem Tisch. Nudeln mit Pesto (oder Ketchup) und dazu Salat. Finden wir alle knorke!

Eigentlich wollte ich nach dem Essen direkt los, aber draussen ist es plötzlich grau und auch ein wenig feucht. Die Jüngste macht ihren Mittagschlaf also doch zuhause, während ich weiter Betten abziehe. Es wird wieder heller, also nehmen wir doch noch den Bus und fahren zum Sommerfest der Junior Uni. Zwei Kinder links von mir, eines auf dem Schoss und eines rechts von mir. Es klappt ganz gut :)

Damals war ich mit der Ältesten beim Tag der Achitektur dort und heute sind ganz viele Stände zum Mitmachen und Ausprobieren und Forschen um das Gebäude herum aufgebaut (normalerweise forschen die Kinder kleinen Studenten in festen Kursen, die aber ganz schnell ausgebucht sein können).

Das hier ist z.B. die Versuchsanordnung, bei der selbst gebastelte Raketen aus PET- Flaschen zum Fliegen gebracht werden. Irgendwas mit einer Flüssigkeit und einem Gas oder Luft – es macht laut PENG! und dann zischt die Rakete am Führungsseil nach oben! Toll!

Es ist insgesamt nicht so voll wie befürchtet, aber die Schlangen beim Essen und Trinken sind lang. Immerhin gibt es einen Gratisausschank von Wasser (den betreiben die örtlichen Stadtwerke), aber ausgerechnet Getränke haben wir selbst mit. Ich habe Bock auf Kaffee, aber den verkneife ich mir lieber, um mit den Kindern noch etwas mehr anzusehen, ehe das Fest bald zuende ist. Der Bub bleibt am Stand mit den Gitarren hängen, es geht eigentlich um Resonanz und tiefe/ hohe Töne, aber Klimpern macht so viel mehr Spaß.

Die Kinder dürfen auch alle einmal im Rennauto Platz nehmen!

Ansonsten haben sie aber wenig Lust, sich an den gut besuchten Stationen hinzusetzen und mitzumachen; der Blick auf die Wupper ist viel aufregender: Im Wasser gibt es einige von der Strömung angetriebene Bauobjekte, die DLRG hüpft auch im kühlen Nass herum und während die Kinder schauen, muss ich aufpassen, daß keines die Böschung herabfällt. Deswegen auch kein Foto!

Nach einem Rundgang um die Junior Uni herum und einen kurzen Blick ins Foyer wechseln wir die Strassenseite und entern den Spielplatz; es wird geklettert und gerutscht und schon bald kommt der Mann dazu mit meiner vermissten Dosis Koffein.

Wir fahren zusammen heim und der Abend verläuft wie gewohnt; Abendessen, Umziehen, Waschen und dann schlafen die Kinder ganz gut ein. Ich beziehe die letzten Betten für dieses Wochenende und lege mich dann direkt mit Buch hinein.


SONNTAG

Die Mittelkinder wecken mich gegen viertel nach sechs; es ist ziemlich dunkel draussen und so langsam bekomme ich eine Ahnung von diesen langen Vormittagen im Winter, an denen es gefühlt nie hell wird. Aber meine Milchschaumkrone leuchtet hell :)

Ich bekomme einen Rappel und schleppe die Wintersachen aus allen Ecken zusammen. Die Kinder müssen anprobieren, was vom letzten Jahr noch passt, was nicht und was untereinander weitergereicht werden kann.

Weiter im Wäschethema: Damit der Bub sich in Zukunft selbstständiger ankleiden kann, organisiere ich den für ihn erreichbaren Teil seines Kleiderschrankes um und füge einen weiteren Boden ein. In weiser Voraussicht hatten wir ein paar mehr Böden damals gekauft und gebunkert ;)

Mit der neuen Aufteilung sind wir alle sehr zufrieden! Von oben nach unten und links nach rechts:

Langarmshirts, T-Shirts, 2x Pullover/ Strickjacken
Socken, Unterwäsche, Strumpfhosen
kurze Hosen, Schlafanzüge, lange Hosen

Und schon gehts in der Küche weiter mit den Vorbereitungen zum Mittagessen:

Um 12 Uhr Mittags steht hier mein Curry- Kokos- Hünchen mit Reis auf dem Tisch *nomnom*

Danach muss ich dringend duschen und die Jüngste aus anderen Gründne auch und dann verkrümle ich mich ganz schnell mit ihr ins Bett. Nach dem Mittagsschlaf ist das Haus fast leer. Der Mann ist mit den Mittelkindern unterwegs und ich bekomme auch Bewegungsdrang. Aber zuerst Kaffee und was Süßes und ein Blick auf die Wäsche im Garten, ob ich da schon wieder nachlegen kann.

Mit der Jüngsten auf dem Rücken und der Ältesten an meiner Seite geht es dann in den Wald und zur Talsperre, wo die Kleine wieder laufen darf und will.

So schön, aber auch ganz schön herbstlich schon!

Wir stellen fest: Kletten halten nicht nur wunderbar an unseren Shirts, sondern jucken auch eine Stunde später noch, obwohl sie längst entfernt sind!

Nach dem Spaziergang gibt es zuhause noch ein Eis auf der Terrasse, ein bisschen Aufräumen im Zimmer der Ältesten und Abendessen, wobei dann auch endlich der fehlende Teil der Familie eintrifft.

Gleich freue mich noch auf den Tatort und mein Bett – 90 Minuten marschieren (mit Jüngster auf dem Rücken oder hinter ihr herlaufend) schlauchen dann doch ganz gut!


Euch wünsche ich nun einen guten Start in die neue Woche!

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