Hauskaufgeschichten | Werte schaffen

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“Ich will aber nicht weiter Monat für Monat Miete zahlen und das ganze Geld ist dann weg!”

So argumentierte mein Mann damals für einen Hauskauf, einen sehr baldigen Hauskauf.

Ich fühlte mich mit dem Gedanken anfangs mehr als unwohl: zur Miete wohnen heißt auch, nicht viel Verantwortung zu tragen und ungebunden zu sein. Bei Problemen ruft man den Vermieter an, der dann einen Handwerker bestellt. Man muss sich weder um Müllgebühren noch Sturmschäden kümmern und kann kündigen, wenn man sich verändern möchte.

Ein Haus aber hat man für immer – so meine Vorstellung. Ein Haus bedeutet aber nicht nur örtliche Bindung, sondern auch viele Kosten in der Anschaffung (hier findet Ihr meine damalige Aufstellung aus der Hauskaufphase), die wir dann jahrzehntelang abtragen, dann gibt es jährlich anfallende Steuern, Gebühren sowie Versicherungskosten und auch die Bildung von Rücklagen ist notwendig. Vor allem wenn man ein gebrauchtes Haus kauft, ist letzteres unbedingt mit einzukalkulieren. Für mich ein verworrener Berg an Kosten – wie sollten wir das überblicken und vor allem auch stemmen? Dann doch lieber weiter Miete zahlen, oder nicht?

“Und was machst Du später, wenn Du mal alt bist? Weiterhin jeden Monat von Deiner mickrigen Rente auch noch die Miete bestreiten? Wie soll das funktionieren?”

Anfangs war ich also überhaupt nicht davon überzeugt, Wohneigentum anzuschaffen. Die enormen Kosten hatten mich schon immer beeindruckt; ich hatte mich schon oft gefragt, wie man mit solchen Kreditsummen nachts noch gut schlafen kann. Selbst wenn Eigenkapital vorhanden ist, ist es meist doch nur ein Bruchteil von dem, was so ein Haus für eine ganze Familie inklusive Grundstück kostet. Und der Rest? Den leiht man sich von der Bank und stottert es jeden Monat ein bisschen ab – jahrzehntelang.

Das Thema war eine zeitlang wieder vom Tisch; wir haben zwischenzeitlich geheiratet und die jüngste Tochter wurde geboren. So langsam wurde der Platz in unserer alten Wohnung eng und zwischendurch hatten wir zwar immer mal wieder Ausschau gehalten nach Objekten, die zu uns passen könnten (meist unbezahlbar oder unmöglich von der Lage her) oder die zu dem finanziellen Rahmen passten, den wir uns mal hatten ausrechnen lassen (Bruchbuden oder unmöglich von der Lage her).

Aber diese Rentengeschichte, die liess mich als Mutter von 4 Kindern nicht mehr los. Dazu kam noch unsere Hochzeit, die mir einen viel sichereren Rahmen gab (auch wenn das altmodisch klingt und nie wirklich 100% sicher ist, ich weiss – aber mich hat es nunmal sicherer gemacht!) und der Wunsch, unsere Kinder mit mehr Platz und einem richtigen “Zuhause” aufwachsen lassen zu können. So wie ich es aus meiner Kindheit kannte. Es war ein schleichender Prozess, der durch die ersten richtigen Termine bezüglich Finanzen beschleunigt wurde. Was mir zum Beispiel auch nicht bewusst war: Eine Riesterrente würde zum Beispiel auf meine zukünftige Rente angerechnet werden – fliesst sie in eine Immobilie, dann wird meine gesetzliche Rente nicht gemindert. Ich verstand mehr und mehr von den Finanzierungs- und auch Absicherungsmöglichkeiten und mit dem Verstehen kam das gute Gefühl: Wir würden etwas anschaffen, was nicht nur einen Wert hat, sondern diesen auch behält.

Spätestens bei der ersten benötigten Finanzierungszusage ging es in die Vollen, stets rauchte mir der Kopf nach den Terminen rund um die Gelddinge und die Anpassung unserer Versicherungen. Unser Haus wird schlussendlich nicht nur durch einen normales Annuitätendarlehen, sondern auch durch einen parallel laufenden Bausparvertrag finanziert. Mit dem sparen wir aktuell einen Betrag an, womit dann später ein großer Teil der Kreditsumme auf einen Schlag abgelöst und weiterhin günstige Zinsen gesichert werden. Ich hatte als damals schlecht verdienender Azubi und ewig klamme Studentin natürlich nie einen Bausparvertrag abgeschlossen; der Mann auch nicht, da es ihm früher stets ähnlich ging. Ärgerlich im Nachhinein, aber kann man nicht ändern.

Bei den langen Laufzeiten wurde mir kurzzeitig wieder schwindelig, aber wer so weit in die Zukunft plant, muss das auch noch weiter gehend tun: Es kamen die Themen Alter, Vorsorgevollmacht, Erbschaftsregelungen (gerade bei uns als Patchworkfamilie wichtig!) und auch die Absicherung des Hauptverdieners auf den Tisch (das ist bei uns mein Mann). Wie sollte ich mit 4 Kindern die laufenden Kosten stemmen, falls ihm etwas passiert? Also musste ebenfalls noch eine Risikolebensversicherung abgeschlossen werden – auch die Bank bestand darauf. Für einen monatlich recht niedrigen Beitrag (es gibt Angebote für unter 20 Euro) ist mein Mann nun so versichert, daß ich das Haus nicht verkaufen müsste, falls ihm etwas zustößt. Mit meinem Teilzeitjob und 4 Kindern würde ich die Raten doch nie und niemals zahlen können und wo sollten wir auch hinziehen? Also deckt die Auszahlungssumme die dann noch jeweils verbleibende Kreditsumme ab. Ist das Haus jedoch abbezahlt, ohne daß wir die Versicherung brauchen, endet diese ohne jegliche Auszahlung (was ich sehr hoffe!).

 

Als dann alle Unterlagen für die Bank zusammengestellt und unterschrieben waren, als der Notartermin des Kaufvertrages vorüber und nach ein paar Wochen endlich die Vormerkung im Grundbuch vorlag, da stellte sich dann ein erstes Hochgefühl bei mir ein. Wir waren auf der Zielgeraden, ein Haus zu kaufen!

Und es fühlte sich so gut an!

Nun leben wir schon seit über einem halben Jahr im eigenen Heim und täglich freue ich mich, wenn ich durch das Haus laufe: Das ist unseres und wir auch unseres bleiben!


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