Spieletest: Ubongo Junior 3D

Ubongo Junior 3D – Spielspass für kleine und grosse Kinder!

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Da unter der Woche mit den Kindern nur noch wenig Zeit am Abend übrig bleibt und wir am Wochenende gerne draußen sind, spielen wir klassische Gesellschaftsspiele eher selten. Außerdem führen die unterschiedlichen Altersstufen der Kinder in unserer Grossfamilie gerne mal zu Frustration und Streit am Spieletisch, dabei haben wir Eltern dann auch nur wenig Spaß.

Ubongo Junior 3D aus dem KOSMOS Verlag jedoch verspricht durch verschiedene Schwierigkeitsstufen Spielspaß für große und auch kleine Kinder ab 5 Jahren; egal ob alleine oder mit allen vier Personen gespielt wird.

Das haben wir in den vergangenen Tagen getestet und ich muss vorab sagen: Das bunte Geschicklichkeitsspiel hat mich vollkommen überzeugt!

 

Ubongo Junior 3D

Was ist drin?

Im Karton befinden sich Spielkarten mit 4 unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen, ein Säckchen mit “Edelsteinen” aus Kunststoff, 4 Sätze a 8 Bausteine, eine Messlatte in Form einer Giraffe und ein Zeitmesser (Sanduhr). Nach dem Auspacken sind die Utensilien ganz schnell einsatzbereit, so dass man direkt loslegen kann.

Inhalt von Ubongo Junior 3D

 

Spielablauf von Ubongo Junior 3D:

Ziel des Spiels ist es, möglichst viele “Edelsteine” zu sammeln, in dem ein Satz Bausteine zu einen möglichst hohen Turm auf einer klar definierten Grundfläche gebaut wird. Die unterschiedlichen Grundflächen sind auf den Spielkarten durch helle Felder markiert. Zuerst muss die helle Fläche vollständig belegt sein, dann darf man in die Höhe bauen – und zwar auf Zeit!

Grundfläche belegen und Türme bauen bei Ubongo Junior 3D

Sind die 90 Sekunden der Sanduhr abgelaufen, wird nachgemessen: Wer hat den höchsten Turm? Und wer bekommt demnach die meisten Edelsteine?

Abmessen der Turmhöhe bei Ubongo Junior 3D

 

Was kann das Spiel noch?

Ubongo Junior 3D schult beim Stapeln der Steine nicht nur die Auge- Hand- Koordination, sondern durch die in allen Richtungen unterschiedlich geformten Bausteine auch ungemein das 2- und 3-dimensionale Vorstellungsvermögen der Spieler. Bei der Belegung der Grundfläche und der Höhe der Türme haben meine Kinder gemeinsam verglichen und geschaut, welche Stufe auf der Messlatte erreicht wird. Es wird also auch gemeinsam diskutiert und interagiert.

Meine Kinder hatten aber auch ganz ohne zeitlichen Wettbewerb riesigen Spass daran, aus den Spielsteinen einen Turm zu bauen. Daher ist das Spiel auch wunderbar für einen einzelnen Spieler geeignet: Entweder rein auf Geschicklichkeit oder gegen die Sanduhr. Sogar die 3jährige wollte unbedingt mitbauen und bekam deswegen einen eigenen Satz Bausteine, die sie wirklich eine ganze Zeit beschäftigt hielten. Der 5jährige Bub hatte den Dreh schnell raus, daß sein Turm nicht so schnell umfällt. Die 8jährige Älteste war ziemlich ehrgeizig, möglichst hoch zu bauen und in die Stufe mit den 4 Edelsteinen zu gelangen, was wirklich nicht einfach ist!

Die vier unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen können aber auch als klassisches Gesellschaftsspiel mit mehreren Mitspielern parallel bespielt werden – je nach Alter und Fähigkeit bekommt jeder eine Karte in seiner Grundfarbe und selbst ich als Erwachsene hatte wirklich Spaß beim Knobeln, wie ich meine Bausteine am Besten lege und staple.

Unterschiedliche Schwierigkeitsstufen in einem Spieldurchgang möglich

Einen direkten Verlierer gab es in unseren Spielrunden jedoch nicht! Natürlich gewinnt der höchste Turm die meisten Edelsteine, aber laut Anleitung geht eine komplette Spielrunde über 6 Durchgänge (insgesamt 20 Minuten). Während derer kann man einen niedrigen Turm im nächsten Durchgang “wieder raushauen”. Und irgendwie waren auch nur die funkelnden Edelsteine an sich wichtig und weniger deren Anzahl ;)

Ziel des Spiels: Möglichst viele "Edelsteine" sammeln

Mein Fazit:

Für Kinder unter 3 Jahren ist das Spiel leider aufgrund verschluckbarer Kleinteile nicht geeignet. Ich werde daher dem Karton ein paar Muffinförmchen oder ähnliches beilegen, in denen die Kinder dann die erspielten Edelsteine sammeln können. Die flogen beim Bauen nämlich gerne mal vom Tisch und ich musste aufpassen, daß die Einjährige sie nicht aufsammelt.

Insgesamt bin ich von Ubongo Junior 3D aus dem KOSMOS Verlag richtig positiv überrascht:

Es ist extrem kurzweilig, für wirklich viele Altersstufen gemeinsam geeignet und bietet dabei vielerlei Anreize (Geschicklichkeit, räumliches Vorstellungsvermögen, Geschwindigkeit). Das Spiel wird aufgrund der vielen verschiedenen Spielkarten in unterschiedlicher Schwierigkeit auf Dauer nicht langweilig und kann wirklich gut auch alleine gespielt werden. Ausserdem kann es mit Ubongo 3D für Kinder ab 10 Jahren kombiniert werden.

Ein wirklich tolles Spiel für die ganze Familie!


Herzlichen Dank an den KOSMOS Verlag für die unterhaltsame Zusammenarbeit!

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