Wochenende in Bildern 06./07.01.2018

Es ist immer noch komisch, bei der Jahreszahl die 18 hinten dran zu schreiben :)

An diesem Wochenende gehen die Ferien so richtig zuende; zwei Wochen voller aufregender Erlebnisse liegen hinter uns und wir Eltern sind froh, daß in den letzten Tagen nichts Besonderes anlag. Genauso entspannt sind wir auch in das Wochenende gestartet, welches ich wunderbar fand!


SAMSTAG

3 Kinder zusammen beim Frühstück, das ist am Wochenende eher selten der Fall. Wir schliefen verhältnismäßig lange bis kurz nach 8 Uhr und mir graut es schon ein wenig davor, bald wieder viel früher aufstehen zu müssen…


Das tolle an größeren Kindern: Sie geniessen neue Freiheiten und gehen daher heute morgen gerne Brötchen holen. Selbst der Einkaufszettel wird selbst geschrieben – ich bin so stolz auf die 8jährige!


Als die June von der Schwiegerfamilie als Einkaufsbegleitung abgeholt worden ist, der Mann unseren Einkaufszettel im Supermarkt abarbeitet und die anderen Kinder DVD schauen, schmücke ich den Tannebaum ab. Ist ja schliesslich Dreikönigstag! Ausserdem nadelt das Ding nur noch und nach 3 Wochen freuen wir uns auf etwas mehr Platz


Nach einem 2. großen Frühstück, ein bisschen Aufräumen und Wäsche wegsortieren versuche ich mit der Jüngsten ein wenig zu entspannen und geniesse die Leere im Wohnzimmer


Schlussendlich ist sie aber so müde, daß wir zu zweit ins Bett gehen und der Mann die mittleren Kinder auf einen ausgedehnten Spaziergang mitnimmt (Stichwort müde machen). Leider klingelt mich nach weniger als einer Stunde die Älteste wieder wach; ihre Freundinnen sind beide nicht daheim und sie hatte keinen Schlüssel mitgenommen… 


Nachmittags wird das bisher unangetastete Fußbodenpuzzel vom Buben gemeinschaftlich zusammengelegt


Kurz darauf mache ich mich fertig und breche auf nach Düsseldorf (während der Mann daheim Abendessen kocht).

Auf dem Weg zum Wuppertaler HBF:


In Düsseldorf angekommen gehe ich mit meiner Freundin erst einmal lecker Essen. Ohne Kindergeschrei, ohne heruntergefallene Lebensmittel und ohne Aufräumen anschliessend. Herrlich! (Auch wenn das Foto etwas diffus ist; das Licht war so schummerig)


Zum Quatschen ziehen wir allerdings weiter und landen im goldenen Einhorn auf der Ratinger Strasse; ich muss ein wenig schmunzeln, heisst der Laden doch schon seit Ewigkeiten so und hat nichts mit dem aktuellen Einhorn- Hype zu tun. Ausserdem stand ich dort schon vor gut 10 Jahren an Karneval schunkelnd auf der Bank im Fenster :) Auf jeden Fall sind wir beide sehr froh, dass wir uns überhaupt treffen können. Denn irgendwie ist ja doch immer irgendjemand krank oder es gibt andere Termine, die vorgehen. Doch heute Abend nicht und das ist verdammt schön!


Später machen wir noch einen Abstecher in eine Bar; wir geniessen die laute Musik und das Schauspiel vor und hinter der Bartheke.

Irgendwann holt uns unsere Müdigkeit ein und wir fahren früher als gedacht wieder heim. Doch obwohl es schon spät ist, erwartet mich im Bett eine La-Ola- Welle: Der Mann, die June und die Jüngste sind sichtlich erfreut über meine Wiederkehr. Bis wir alle zur Ruhe gekommen sind, dauert es allerdings lange. Ziemlich lange. Und gut schlafen tue ich in der Enge auch nicht (aber was darf ich mich nach dem ansonsten wunderschönen Abend beschweren, nech?)


SONNTAG

Ich darf außerdem ausschlafen und drehe mich genüßlich noch einmal herum, als alle anderen aufstehen. Erst kurz vor Mittag stehe ich auf und habe viele Ideen für den Tag.

Doch zu allererst räume ich meine kleine Handtasche aus, die mir am Vorabend leider ganz kaputt ging :( Da ich sie schon mit 15/16 Jahren zum ersten Abschlussball der Tanzschule bekam, ist es definitiv okay, daß sie das Zeitliche segnet. Allerdings brauche ich unbedingt Ersatz, die Größe war perfekt zum Ausgehen!


Muttersein, Schlafmangel, ein paar Weinschorlen am Vorabend: Regeneration tut Not! Und erfrischen tut es auch, obwohl mich der Duft immer an CubaLibre erinnert (obwohl ich den schon seit Ewigkeiten nicht mehr getrunken habe). Kurz nach Weihnachten machte ich ein Schnäppchen in der Drogerie und bekam das Geschenkset (Lotion plus Duschgel) zum halben Preis!


Als der Mann am Schreibtisch verschwunden ist und die Jüngste schläft, stehe ich mit mal mehr oder weniger Kindern in die Küche: Ich will Nussecken Florentiner Art und einen Hefezopf backen (die Hefe hatte ein MHD mit Datum von gestern, muss also weg). Zuerst setze ich den Hefeteig an, der ein bis zwei Stündchen gehen muss. Währenddessen geht es an die Nussecken, die ich demnächst noch als Rezept verbloggen will.


Zwischendurch wird im neuen Wimmbelbuch gelesen, daß ich den Kindern aus der Stadt mitbrachte. Ein Wimmelbuch nur über Wuppertal, in dem sie ganz vieles wieder erkennen und neu entdecken!


Nachdem ich die Nussecken mit Schokolade verziert, den Hefezopf geflochten, nochmals kurz gehen gelassen, dann ins Rohr geschoben und dem Mann den Timer in die Hand gedrückte habe, mache ich mit den Kindern bei gerade einmal 2 Grad plus einen grossen Spaziergang. Das tut so gut! 


Endlich habe ich auch mal an die Trillerpfeife gedacht, um den Roller- & Radfahrer zurückrufen zu können. Ihnen gefällt es und ich muss nicht so viel rumschreien (leider unscharf, meinem Handy war es wohl zu kalt)


Zuhause empfängt uns ein köstlicher Duft nach Hefezopf *mjam* Während die anderen den Tisch decken, verziere ich den Zopf noch schnell mit Zuckerguss und Mandeln bzw. Hagelzucker. Dabei fällt mir auf, dass ich vergessen hatte, ihn vor dem Backen mit Ei einzupinseln – schmecken wird er trotzdem vorzüglich. So locker und luftig ist er mir noch nie gelungen!


Während alles kurz auf der Terrasse fest wird, koche ich Kaffee und richte die Nussecken an, die eigentlich überwiegend Nuss-vier-ecken sind.

Was für ein toller Nachmittag!


Der frühe Abend vergeht dann recht fix mit Zimmer aufräumen und umziehen und schliesst mit ein bisschen DVD ab; ich bringe die Jüngste ins Bett während der Mann alle anderen Kinder durch das Bad schleust und in die Zimmer bringt. Die Älteste liest gerade noch, während ich noch schnell den letzten Rest im Wohnzimmer aufräume und dann wohl den Tatort ein wenig zeitversetzt schauen werde


Euch wünsche ich nun einen guten Start in die erste richtige Arbeitswoche!


Mehr Wochenenden gibt es hier bei Susanne

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