Wochenende in Bildern 09./10.12.2017

SAMSTAG

Die Nacht ist kurz, früh steht wieder ein Kind an unserem Bett. Oder waren es zwei? Auf jeden Fall grunze ich irgendwann nur noch herum und erreiche damit, daß der Mann aufsteht und die Störenfriede mitnimmt. Die mitsamt Schlafsack aus dem Bett gekrabbelte Jüngste bringe ich ihm noch schnell hinterher und schlafe bis halb 9 nochmal etwas, wenn auch mit mehreren Unterbrechungen.


Draussen wird es schon richtig hell; der Schneefall der letzten Nacht zeigt sich in seiner ganzen Pracht. Ich suche beim 1. Kaffee noch schnell eine fehlende Schneehose und schon sind die Kinder draussen, während ich den Gehweg vor dem Haus freischüppe. Wie toll das alles aussieht!


Der Schlitten wartet schon seit 3 Jahren auf seinen ersten Einsatz; endlich wird er eingeweiht!


Danach: Alle Kinder wieder aus den Klamotten pellen und letztere zum Trocknen aufhängen – das werde ich dieses Wochenende noch öfter machen.

Die June hatte morgens zwar noch einmal gespuckt, aber sonst geht es ihr gut. Und ich freue mich, dass nicht noch mehr Wäsche anfällt. Kein Kind hat mehr Fieber und auch der Durchfall scheint vorbei – Hurra!


Nach einem Snack und ein bisschen Haushalt machen wir uns auf den Weg in den Ort; eigentlich wollten wir nach einem Tannenbaum Ausschau halten, doch fußläufig finden wir keine Verkaufsstelle und Autofahren ist bei dem Schneetreiben eher ungünstig. Sowieso ist es sehr ruhig; es fahren kaum Autos, noch weniger Busse und alle sind zu Fuß unterwegs. Man könnte sich wie im Urlaub fühlen :)


Die beiden mittleren Kinder dürfen auf dem kleinen Weihnachtsmarkt eine Runde Karrussell fahren


Die Jüngste macht auf meinem Rücken einen frühen Mittagsschlaf (mit dem Kinderwagen ist momentan kein Durchkommen). Wegen dem Schneefall habe ich aber noch einen Schirm mit


Wieder zuhause angekommen bleiben wir noch etwas draußen; der Mann ist dran mit Schneeschippen und ich lasse die Jüngste ein wenig Laufen.

Meine beiden kleinen Mädchen <3


Wir müssen danach dringend etwas essen. Bis das Hühnchen in Zwiebel- Sahne- Sauce mit Reis und die Gnocci mit Ketchup für die Kinder auf dem Tisch stehen, ist es 15 Uhr. Danach sind alle seeeehr müde und ich gehe mit der Jüngsten für ein knappes Stündchen wieder ins Bett


Die Älteste hat den ganzen Nachmittag mit den Nachbarskindern draußen gespielt – wir reichen ihnen einen warmen Kakao zum Aufwärmen raus und ich brauche dringen einen Kaffee mit Süß dazu


Weil die Mittelkinder auch nochmal raus mussten und ich mit der Jüngsten Wäsche verräume, ist es plötzlich schon 18:30h. Die Kinder dürfen das Sandmännchen schauen, danach gibt es noch eine Schnitte Brot für jeden der mag und dann bringen wir alle Kinder ins Bett. Anschliessend steht für mich noch etwas Wäsche an und Bügeln muss ich auch noch…


Den restlichen (kurzen) Abend verbringen der Mann und ich lesend auf dem Sofa

Ich hüpfe noch schnell unter die Dusche und frage mich beim Einschlafen, wie das am Montag mit dem Schnee alles so klappen soll, wenn wir alle pünktlich zur KiTa/ Schule und zum Job wollen…


SONNTAG

Nachts um 5 Uhr kommt der Bub zu uns, oder war es 5:15h? Ich weiss es nicht genau. Auf jeden Fall viiiiel zu früh. Er kruschelt rum, quatscht zwischendurch, wir versuchen weiterzuschlafen und irgendwann höre ich es im Wohnzimmer rumoren. Da wir schon einige „Erlebnisse“ der eher aufregenden Art mit unbeaufsichtigten Mittelkindern in Wohnzimmer/ Küche hatten, springe ich dann doch aus dem Bett – aber er hatte nur den Frühstückstisch gedeckt! Wie nett!

Es ist halb 6, als ich mir meinen ersten Kaffee brühe… Zusammen mit der inzwischen wachen Jüngsten versuche ich, meine Zeitung zu lesen


Wer so früh wach ist, kann auch um halb 8 schon das Mittagessen vorbereiten: Gulasch wird es heute geben *hmmm*


Zum Frühstück um 8:30h trommeln wir den Mann aus dem Bett und ich bereite zur Feier des 2. Advents frisches Rührei zu. Mit den Kindern baue ich dann im Garten aus den frisch gefallenen Schneemassen eine kleine Rodelbahn. Es liegen bestimmt 25cm Schnee auf der Wiese! Das ist echt verdammt viel!

Lange bleibe ich nicht draußen; die Jüngste ist schon wieder müde, weint nach mir und ich gehe kurzerhand mit ihr zusammen in die Koje.

Nach dem Mittagsschlaf brauche ich immer ein bisschen Zucker


Es schneit und schneit den ganzen Tag, teilweise mit Sturmböen. So langsam mache ich mir wirklich Sorgen, wie wir morgen alle hier wegkommen sollen. Der Busverkehr ist gar nicht mehr richtig aufgenommen worden, beim Schienenverkehr gibt es auch schon erste Ausfälle und auf den Autobahnen staut es sich kilometerweise, wie ich im Radio höre und im Internet nachlese


Nach dem Mittagessen (Gulasch mit Rotkohl und Knödeln) muss der Mann wieder Schnee schippen und gegen 15 Uhr machen wir uns alle zu Fuß auf den Weg zu einem Geburtstagskaffee. Für die Kinder ist es teilweise echt schwer durch den zentimeterhohen Schnee zu stapfen, wenn die Gehsteige nicht geräumt wurden. Wir sehen ein Auto, dessen Reifen druchdrehen, als es aus der Auffahrt auf die verschneite Strasse einbiegen will. Gerade bei Strassen mit Steigung ist fast gar kein Verkehr. Die Jüngste beobachtet das alles wieder aus der Trage auf meinem Rücken


Der Rückweg: Verschneite Welt im Dunklen. Ich sagte es ja bereits – alles sieht aus wie im Urlaub! Schneeberge wohin man sieht! Auf der digitalen Anzeige an einem Geschäft sehen wir allerdings nun ein „+1°“, wo auf dem Hinweg noch „-0°“ stand. Es tropft aus den Bäumen und auch von Vordächern leise das Wasser herunter.


Zuhause angekommen geht die Älteste noch kurz draussen zur Nachbarstochter, während ich die Küche aufräume und der Mann erneut Schnee schippt, das Auto freischaufelt und eine kleine Probefahrt macht. Die Kinder spielen bzw. die June schläft vor ihrer gewünschten DVD ein, was ohne Mittagsschlaf bei der heutigen Anstrengung auch gar kein Wunder ist. Für die anderen gibt es mit inzwischen richtig roten Bäckchen noch ein paar Schnittchen und dann ganz schnell die Abendroutine

Nun schlafen alle Kinder, die Schneesachen hängen zum X.ten Mal zum Trocknen im Wohnzimmer und auch ich bin ziemlich platt. Ich hoffe sehr, daß ich morgen ins Büro komme…


Euch wünsche ich nun einen guten Start in die neue Woche! Kommt gut dahin, wohin Ihr auch immer gehen oder fahren müsst, ja?


Mehr Wochenenden gibt es bald hier bei Susanne

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2 Gedanken zu “Wochenende in Bildern 09./10.12.2017”

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