Unser Wochenende | 15./16.07.2017

SAMSTAG:

Diese Bild entstand mitten in der Nacht. Die Kleinste schläft sehr unruhig. Die KiTa- Kinder kommen anschliessend andauernd zum Kuscheln vorbei und ich fühle mich am Morgen nicht sehr ausgeruht

Direkt nach einem kleinen Frühstück fahre ich los: Meine erste Fahrt mit dem neuen Auto wird mich zu IKEA führen. Die June darf mit und zu ihrer Freude vorne sitzen

Zuerst will ich ganz viel Kartonage von der Großbestellung kurz nach dem Einzug loswerden (Kofferraum und die beiden hinteren Sitzreihen sind voll mit Pappe), dann noch ein paar Kleinteile besorgen.Endlich ist die Garage etwas leerer und die neuen Vorhänge für 2 kleine Fenster warten auch schon zuhause (die Vorhangstangen fehlen noch).

Das Auto bzw der kleine Bus fährt sich erstaunlich gut :)

An der Kasse bekommt die June ein kleines Dach aus dem neuen Rollschutz der Großen

Verschnaufpause auf der Terrasse. Die Kleinste muss momentan überall hineinklettern…

Es ist schon früher Nachmittag, der Mann schnappt sich alle 3 Kinder (die Große ist schon seit Freitag im Papa- Wochenende) und fährt zu einer Geburtstagseinladung. Ich bin plötzlich alleine und kann es kaum glauben, daß ich mich gleich wirklich in Düsseldorf mit meiner Besten Freundin treffen soll! Kein Kind wurde krank, keine von uns Müttern und auch kein Babysitter! Das ist eine Wahrscheinlichkeit wie bei einem 4er im Lotto!!! Schnell suche ich ein Outfit zusammen und bügle meine Bluse noch kurz auf

Duschen, Schminken, Sachen zusammen suchen – fast so wie früher! Das Glas Sekt beim Fertigmachen verkneife ich mir jedoch, dafür ist es einfach noch zu früh *räusper*

In Düsseldorf ist die Altstadt voll. Die große Kirmes hat gerade angefangen, Jung & Alt ist auf den Beinen. Wir treffen uns an der Heinrich- Heine- Allee und bestellen erst einmal bei Lupo eine Pizza. Grundlage ist wichtig ;) Foto war dann unwichtig.

Genauso wie später an der Rheinuferpromenade, wo wir uns mit einem Wegbier niederlassen und beim Quatschen die fröhlichen Angstschreie der Kirmesbesucher von der anderen Rheinseite hören. Erst zurück auf der Ratinger Strasse denke ich daran, mal ein Bild zu machen, als wir bei Ohme Jupp einen Tisch ergattern

Wir wollen und können die Kinder nicht ganz aussen vor lassen, halten jedoch eine gute Balance zwischen WhatsApp- Nachrichten mit den daheimgebliebenen Männern und Phasen ganz ohne Smartphone in der Hand :)

Es dämmert irgendwann, das Publikum verändert sich hin zu den Nachtschwärmern, es wird kühler und uns zieht es weiter… Wir landen auf der Kurzen Strasse, eigentlich hatte ich an den Q-Stall gedacht, wo es früher immer eine gute bunte Mischung bei Leuten und Musik gab. Doch heute befindet sich in dem Ladenlokal die Elephant Bar, in der wir dann einfach bleiben

Es ist sehr dunkel, sehr laut und kurze Zeit später auch sehr eng! Dinge, die mir auf dem Hinweg noch fremd und ein bisschen bedrohlich vorkamen, aber an die ich mich dann doch wieder ganz schnell gewöhne ;) So viele Menschen auf einem Haufen habe ich echt lange nicht mehr gehabt. Und die Musik ist so laut, die geht direkt in die Beine! Krass! Das hatte ich früher fast jedes Wochenende! So langsam verstehe ich auch, warum.

Um kurz nach ein Uhr checken wir unsere Verbindungen und sitzen um halb 2 in unseren Bahnen Richtung Heimat. Meine S-Bahn ist erstaunlich voll, wir tickern noch ein bisschen hin und her und dann bin ich schon am Wuppertaler Hauptbahnhof, wo ich mir ein Taxi für die restliche Wegstrecke nehme. Halb 3 bin ich zuhause, kurz danach glücklich im Bett.

Was für ein sensationeller Abend!


SONNTAG:

Die Nacht war definitiv zu kurz, auch wenn ich im Bett der Ältesten und ohne weitere Pflichten schlafe… Am frühen Vormittag wage ich den Weg nach unten, frühstücke und döse dann auf dem Sofa immer wieder weg, nur um kurz darauf von den Kindern geweckt zu werden. Oder dem Telefon. Oder oder oder. Das war ohne Kinder definitiv einfacher, dieses Ausnüchtern!

Mittags raffe ich mich auf, der Mann hat gekocht und Pommes besorgt, mjam!

Wir machen uns alle fertig und besuchen spontan meine Familie im Rheinland. Alle drin im kleinen großen Bus! Das ist so toll!

Es wird ein bisschen im Garten gespielt

und Omas Brombeerstrauch darf auch geplündert werden

Es gibt die mitgebrachten und inzwischen aufgetauten Windebeutel und dazu Milchkaffee aus Omas neuer Kaffeemaschine

Danach packen wir alle wieder ein, es geht weiter die Große abholen

Auf der Rückfahrt wird mein Hunger immer größer. Ich habe Post-Party-Appetit (salzig! fettig!) und zaubere daheim noch schnell ein deftiges Rührei mit Speck und ein paar Nudeln dazu. Das tut gut!

Die neue Spülmaschine steht hier zwar schon seit 5 Tagen, konnte wegen baulicher Probleme der Einbauküche noch nicht eingebaut werden. Also endet der Abend mal wieder am Spülbecken und dann ziemlich schnell im Bett, denn ich bin fix und alle. So eine (halbe) Partynacht steckte ich als meist unausgeschlafene Mutter nicht mehr ganz so locker weg, aber es hat sich verdammt nochmal wirklich gelohnt!


Das war ein verdammt abwechslungsreiches Wochenende, an das ich noch gerne zurückdenken werde :D

Ich hoffe, Ihr hattet auch so ein schönes Wochenenende und wünsche Euch nun einen guten Start in die Woche!


Mehr Wochenenden gibt es bald hier bei Susanne

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