Im letzten Monat… April 2017

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Das Wetter war fast ständig zu kalt und am Ostermorgen (Montag) gab es sogar eine Überraschung: frischer weisser Schnee „Merry Easter“!

Eine Woche zuvor hatten wir schon einen einzigen und wunderschönen Frühsommertag mit fast 20 Grad und der fast vollständigen Familie auf der Hardt genossen. April, April eben! Gut, daß ich die Wintersachen noch nicht allzuweit weg geräumt hatte!

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Da der Mann die 2 Wochen um Ostern Urlaub hatte, die den Startschuss zu unserer Eigenleistung darstellten, fiel Ostern hier sehr reduziert aus. Das störte aber irgendwie niemanden :)

 

Wir haben ganz viel auf unserer Hausbaustelle gearbeitet und es gibt zur Nachverfolgung das Bau- Logbuch hier auf dem Blog. Ich hatte nach meinen „Arbeitstagen“ fiesen Muskelkater und war auch die Tage danach oft platt, obwohl ich „nur“ die Kinder zu betreuen hatte wenn der Mann mit anderweitiger Verstärkung schuftete.

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Die KiTa- Kinder waren am Anfang des Monats wieder ganz schlimm krank. So schlimm, dass ich in Excel eine Tagestabelle zum Ausdrucken anlegte mit Platz für Eintragungen über Fieberverläufe und Medikamentengaben. Der Bub kratzte an 41°C Fieber und auch die June litt fürchterlich. Das war echt ein rotzkackdrecksverdammter Erkältungsvirus, der danach auch noch das Baby erwischte. DöDömm. Jackpot!

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Dieses wurde 8 Monate alt und übt nun überall Hochziehen und Hinstellen!

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Die June brachte mich fürchterlich zum Lachen: „Puuuuh! Das Baby hat doch gestinkt! Mama roch doch mal!“
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Und der Bub auch: „Mama du bist eine Stinkrübe!“
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Und dann beide zusammen: „Schimpfwort! Schimpfwort! Enemehnebähbäh!“

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Die Älteste begleitete ich zur U10 und nach wie vor einmal in der Woche zum Ballett, auch wenn das terminlich manchmal sehr anstrengend für uns alle ist. Mal sehen, ob wir einen neuen Kurs nach dem Umzug für sie finden, zu dem sie dann alleine gehen kann.

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Wir feierten einen runden Geburtstag der Schwiegermutter. Ich besuchte meine Beste endlich in ihrem neuen Heim und verbrachte mit den beiden jüngsten Mädchen ein paar schöne Stunden dort. Ausserdem war sogar ein Treffen mit meiner Twitterfreundin im Babycafe inklusive gutem Kaffee und noch besseren Gesprächen drin.

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Gerade vor ein paar Tagen bin ich mit Baby und Bub aus Berlin zurückgekehrt. Dort besuchte ich eine spannende Blogger- Veranstaltung vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und freute mich riesig, viele bekannte Gesichter wieder zu sehen.

Der Nachmittag war toll und der Ausflug in die Hauptstadt wieder sehr inspirierend. Ich fühlte mich befreit und daheim angekommen gleichzeitig. Die Reise allerdings war doppelt anstrengend, da der Bub auf dem Hinweg ganz plötzlich abbaute (verschlimmerter Husten, bisschen Kreislauf, leichtes Fieber, Übelkeit), sich zum Glück aber noch erholte. Dafür verpassten wir ein verabredetes Frühstück, aber so ist das leider.

Mit 2 Kindern verreisen ist per se anstrengender als nur mit einem, klappte aber in dieser Geschwisterkombination super.

Nach unserer Rückkehr erkrankte dann das Baby mit Heiserkeit, Halsschmerzen und Fieber, was meine wenigen verbliebenen Kraftreserven zusätzlich schmälerte.

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War die June sehr auf Krawall gebürstet. Ständig lotete sie Grenzen aus, tanzte auf unseren dünnen Nerven ChaChaCha und machte auch vor ihrer kleinen Schwester nicht halt. Es ist gerade sehr anstrengen mit ihr… Ich erinnere mich dunkel, dass der Bub ähnlich unberechenbar war (drehte sich auf der Strasse plötzlich um und lief lachend weg). Wir hoffen sehr, dass diese Phase bald beendet ist

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Und dann tanzen im April meine Hormone Tango beim Anblick der kleinen Bloggerbabies, die in meiner Timeline zur Welt kamen. Hachzend. Sehnend. Kopfschüttelnd.
Hört das jemals wieder auf?

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Alles in allem war das ein ziemlich anstrengender Monat, der mich wieder an viele Grenzen brachte. Die Mehrfachbelastung durch diverse Krankheiten der Kinder, einen unberechenbaren Verlauf der Hausbaustelle (alles was wir anpacken zieht überraschende neue Arbeiten nach sich) und den ganz normalen Wahnsinn im Alltag mit Kindern und Haushalt hatten es ziemlich in sich.

Oft hätte ich am liebsten alles hingeschmissen! 

Um einen Tag später zu denken: Alles halb so wild! Ich könnte doch gut noch dies und jenes anfangen…

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