„Mama? Darf ich mit Deinem Handy spielen?“

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Die Frage „Mama? Darf ich mit Deinem Handy spielen?“ oder „Darf ich was am Tablet machen?“ wird hier inzwischen regelmäßig von meiner großen Tochter gestellt. Zwar nicht täglich, aber spätestens am Wochenende oder wenn wir warten müssen.

 

Mediennutzung als Kind?

Ich finde die Frage meiner Tochter nur logisch, sieht sie uns Erwachsene ständig mit einem dieser elektronischen Dinger vor der Nase. Sie gehören zu unserem und damit ganz automatisch auch zu ihrem Alltag dazu und ich finde es richtig und wichtig, meine Kinder altersgemäß an die digitalen Medien heranzuführen. Zum einen sollen sie den sicheren Umgang mit den inzwischen vielfältigen Hardware- Möglichkeiten lernen (Smartphone/ PC/ Tablet/ Laptop – Touchscreen/ Monitor/ Maus/ Drucker), zum anderen will ich sie stark machen für ihre zukünftigen Wege im WorldWideWeb. Noch kann ich sie bei diesen Versuchen begleiten und lasse meine Älteste auch schon erste Schritte allein machen, meist dann aber im Offline- Modus. Später aber werden sie alleine unterwegs sein und dann wird sich zeigen, welche Basis ich bzw. wir unseren Kindern mitgegeben haben.

 

Ich selbst weiss zum Beispiel noch ganz genau, wie in meiner Kindheit bei uns der GameBoy einzog. Zuerst war es einer, den hatte sich mein jüngerer Bruder gewünscht. Nach wenigen Monaten kaufte sich meine Mutter einen eigenen und konnte fortan endlich ungestört ihr geliebtes Tretris spielen. Sogar meine wesentlich jüngere Schwester hatte sich angesteckt und bekam vom Christkind einen GameBoy in pink. Er war also nicht nur alters- sondern sogar auch generationenübergreifend sehr beliebt. Und doch verschwanden ständig die Spiele oder es wurde sich um ein Spiel gestritten.

 

Aktion statt Konsum

Inzwischen gibt es viele schöne KinderApps für PC, Tablet und Smartphone, teilweise sogar angelehnt an Fernsehformate der öffentlich- rechtlichen Sender und wunderbar werbefrei. Leider nutzen meine Kinder diese Angebote mehr zum Konsum der vielen Clips als um damit zu spielen. Genau da setzt das Angebot vom Toggolino CLUB an, der von SuperRTL entwickelt wurde: die Lernfähigkeit von Kindern zu trainieren, aber auf spielerische Art und Weise. Mit den Serienhelden aus dem TV hole ich mir als Eltern dazu ein bekanntes Gesicht als Partner nach hause. Dabei sind unter anderem Caillou, Benjamin Blümchen, Peter Hase und Bob der Baumeister, aber noch viele andere. Meine Tochter, die sich in der Grundschule gewisse Unterrichtsinhalte selbst aneignen soll (was ihr unheimlichen Spaß macht), kannte die App sogar aus der TV- Werbung und freute sich riesig!

 

Screenshots ToggolinoCLUB: Spielauswahl (App auf dem Smartphone)
Screenshots ToggolinoCLUB: Spielauswahl (App auf dem Smartphone)

 

 

ToggolinoCLUB für Vorschulkinder und meine Mitgliedschaft

Zählen und Rechnen, Lesen und Schreiben, Kreatives und Englisch sind nur einige der 9 Lernkategorien (auf dem Screenshot sieht man die verschiedenen Kategorien mit Symbolen unter der Spielauswahl gekennzeichnet). Mit oft mehreren Schwierigkeitsleveln zur Auswahl und einem ständig wachsenden Angebot wird es auch auf die Dauer nicht langweilig. Die Bedienung ist intuitiv, die verschiedenen Spiele werden von den Charakteren erklärt und auch zwischendrin wird das Kind sprachlich (und vor allem mit den Originalstimmmen!) angeleitet.

 

ToggolinoCLUB Spielauswahl und Verfügbarkeit (Screenshots vom PC)
ToggolinoCLUB Spielauswahl und Verfügbarkeit (Screenshots vom PC)

 

Der Toggolino CLUB ist zwar für Vorschulkinder konzipiert, macht aber auch meiner Zweitklässlerin noch riesigen Spass und bietet darüber hinaus eine wirklich mannigfaltige Auswahl an Spielen – je nach Medium sind es mehr (PC) oder weniger (Tablet/ Smartphone), das Angebot wird aber stetig ausgebaut. Ausserdem kann man sie überall spielen, einige sogar Offline.

 

Screenshot ToggolinoCLUB Elternbereich (App auf dem Smartphone)
Screenshot ToggolinoCLUB Elternbereich (App auf dem Smartphone)

 

Mir gefällt dabei besonders die Kontrolle über Spielzeiten und Spieldauer, aber vor allem auch der Offline- Modus für einige Spiele, das kann ich alles im Elternbereich einstellen.
„Pling!“ und dann ist die Spielzeit vorbei.
Oder „Pling!“ das Spiel ist heruntergeladen und kann unterwegs gespielt werden, ohne ins Internet zu müssen.

Im Elternbereich finde ich aber auch alle Angaben zu meinem Abonnement, denn der TogglinoCLUB ist leider nicht kostenlos, dafür aber werbefrei, ohne In-App-Käufe und auf diversen Geräten und mit 3 Spielerprofilen nutzbar

 

Mitgliedschaft im ToggolinoCLUB (Screenshots vom PC)
Mitgliedschaft im ToggolinoCLUB (Screenshots vom PC)

 

Momentan gibt es das Angebot des Testabos für 1 Euro im ersten Monat (jederzeit und fristlos kündbar), das dann in ein reguläres Jahresabo zum Preis von 89,40 Euro übergehen würde. Oder aber Ihr seid jetzt so überzeugt, daß Ihr direkt ToggolinoCLUB zuhause haben möchtet und steigt ohne Testmonat ein, dann kostet ein Jahr nur 69 Euro bzw. für Euch als meine Leser ist dieser Preis bis zum Ende Januar 2017 nochmals gesenkt auf *tadaaaa* 59 Euro im ersten Jahr (anschliessend 89,40 Euro/Jahr) – dafür müsst entweder HIER klicken oder einfach im Bestellprozess den Rabattcode nullpunktzwo eingeben. Durch diese Abo- Preise wird ein Lern- Spiel- Spass im sicheren Umfeld und mit höchstmöglicher Qualität sowie namhaften Charakteren ermöglicht.

 

Spiele mit Thomas (Screenshots vom Smartphone)
Spiele mit Thomas (Screenshots vom Smartphone)

 

Was noch nicht ganz so gut klappt ist ein einheitlicher Ton, manche Texte zur Erklärung des Spiels sind recht laut, andere im eigentlichen Spiel selbst etwas leise. Auch brachte mein Tablet nicht alle Hardware- Vorraussetzungen mit, um die App benutzen zu können, das sollte man vorher im PlayStore oder im AppStore prüfen (z.B. Android 4.4 oder höher)

 

Malen mit Toggolino (Screenshot vom Smartphone)
Malen mit Toggolino (Screenshot vom Smartphone)

 

Als ganz klares Plus muss ich aber wirklich nochmal die Mannigfaltigkeit der Spiele hervorheben, da ist wirklich für jedes Alter von 3 bis 6 Jahren viel Auswahl dabei und wie man sieht, sogar auch für ältere Kinder. Englisch zum Beispiel oder aber auch das Zeichnen. Uns verleitet die App auch nicht zum stundenlangen Daddeln, da ich im Vorfeld den Timer für das Profil meiner Tochter eingestellt habe und sie diese Beschränkung auch anstandslos akzpetiert.


Verratet Ihr mir nun, ob Eure Kinder an PC/ Tablket oder Smartphone dürfen und wie alt sie sind? Welche Apps nutzt Ihr und dürfen sie alleine spielen?


6 Gedanken zu “„Mama? Darf ich mit Deinem Handy spielen?“”

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