Vier ist doppelt so viel wie zwei {Gastbeitrag Sarah von mamaskind}

Über die Gastautorin:

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Sarah ist gerade schwanger mit ihrem dritten Kind – nachdem alles an Babyausstattung verkauft war, nachdem ihr 2. Sohn nun „aus dem Gröbsten“ raus ist und sie im Job wieder so richtig Fuss gefasst hat. Ein Wunschkind wird ihre Familie Herz über Kopf nächstes Jahr zu einer kleinen Großfamilie machen und ich freue mich so richtig mit ihr!


Liebe Susanne, diesen Beitrag schreibe ich aus größtem Respekt.

Wie schaffst Du das nur?

Das wirst du sicher von vielen Seiten gefragt und natürlich läuft nicht alles so reibungslos, wie ich mir das in meinem heimeligen, schwangeren Zustand ausmale. Denn bald werden aus meinen zwei Kindern drei. Doch mit vier Kindern hast Du eine Großfamilie, ein bunte, laute Rasselbande. Ich bewundere Dich und Deine Kraft!

Du hast vier wunderbare Kinder mit geringem Altersabstand, die alle Zeit mit Euch, auch exklusiv, verbringen wollen. Der Haushalt macht sich nicht von allein und dann ist da auch noch die Partnerschaft, die man pflegen muss. Das geht nicht unbedingt, wenn man ein junges Baby und dazu noch weitere Kinder hat, man muss zurückstecken. Bei den eigenen Hobbys, Unternehmungen, Verabredungen mit Freunden und wohl auch in der Partnerschaft. Das war bei uns zumindest ein großer Punkt, an dem wir arbeiten mussten. Jedes Mal auf’s Neue, auch zwischendurch immer wieder.

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Die schönen Momente

Und dann sind da diese tollen Kinder, an deren Entwicklung man aktiv mitwirken darf, die plötzlich Mama zu Dir sagen, Dich mit ihren kleinen Patschehändchen umarmen, Dich feucht küssen und dann denkt man: “Ja, dafür habe ich das doch alles gerne gemacht.”

Das ist genau das, woran man denken sollte, wenn alles wieder zu viel wird. Wenn alle gleichzeitig krank werden, man nicht weiß, wie man den Kindern gerecht werden soll, weil jeder andere Bedürfnisse hat, wenn man das Geschirr lieber gegen die Wand werfen möchte (o ja!), statt es schmutzig in den Geschirrspüler zu räumen, dann sollten die schönen Momente im Vordergrund stehen, die man mit den Kindern erlebt hat und die vielen, die noch kommen werden.

Denn eines ist sicher: Kinder bringen Wärme, Liebe und Geborgenheit ins Haus. Die muss man nicht geben, sie sind einfach da. Sie wachsen mit den Kindern und Deiner Liebe zu ihnen. Jeden Tag ein bisschen. (Und wenn das nicht hilft, muss man manchmal einfach schreien, ganz für sich. Dann geht es irgendwann wieder.)

Ich bewundere Dich für das, was Du zusammen mit deinem Mann schaffst. Wenn mein drittes Kind geboren ist, werde ich wohl oft an Dich und die anderen Drei- und Vier-Kind-Eltern denken, die das auch gepackt haben. Aller Anfang ist schwer, das gilt wohl besonders für die Babyzeit, in der nicht nur die Eltern, sondern auch die Geschwister tief eingebunden sind. Ihr seid eine Familie – zusammen stark. In guten, wie in schlechten Zeiten. <3


Und hier schreibt die Gastautorin eigentlich:

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