Vorbereitendes Gespräch mit der Hebamme | Kind 4

Veröffentlicht am Veröffentlicht in 34.SSW, Schwangerschaft

Gestern kam meine Hebamme zum Aufklärungsgespräch zu mir nach hause. Sie begleitete mich ja bereits in der Schwangerschaft mit dem Mini-M sowie mit dem Junebug und ich bin so froh, sie auch jetzt wieder an meiner Seite zu wissen. Schon beim Vorsorgetermin letzte Woche hatte sie mir die Unterlagen und Verträge mitgegeben, damit ich sie in aller Ruhe zuhause durchgehe und heute eventuelle Fragen stellen könne.

Aufklärung über ausserklinische Geburtshilfe

 

Wichtiger Papierkram

Ich kenne die Papiere ja bereits: es geht vor allem darum, dass das Geburtshaus nur die Räume samt Ausstattung zur Verfügung stellt, dass der eigentliche Vertrag über die Schwangerschafts- und Geburtsbegleitung mit (m)einer freiberuflichen Hebamme bzw. ihrer Vertretung geschlossen wird, dass gewisse Dinge in gewissen Situationen passieren werden und für die ausserklinische Geburt natürlich auch Kosten anfallen. Einen Großteil der Rufbereitschaft werde ich aber von meiner Krankenkasse erstattet bekommen. Ganz wichtig auch: Im Fall der Fälle wird sich als allererstes um mich und das Baby gekümmert und erst nachrangig um einen Papa, der vielleicht umgekippt ist ;) Der begleitet uns sozusagen auf eigene Gefahr, ist aber inzwischen ja auch schon erfahren und daher werde ich mich auch dieses Mal wieder voll und ganz auf ihn verlassen ♥ Ich habe das ausserdem in den letzten 4 Jahren schon 2 Mal durchgelesen und unterschrieben, es ist also nichts Neues für mich.

 

Gestern dann also das 3. Mal :)

Daher gingen wir in aller Ruhe meinen Anamnesebogen nochmal durch und ich bekam die 2 kleinen Fragen bzgl. eventueller Hausgeburt beantwortet. Ansonsten waren es wieder etliche Unterschriften für mich und damit dann sogar ein bisschen „feierlich“.

Gleichzeitig gab es schon die geheime Geheimnummer für die Rufbereitschaft, die ich sogar noch im Handy hatte. Diese „darf“ ich aber erst ab 36+0 anrufen, denn ab da ist das Sonnenkind offiziell kein Frühchen mehr (vorher müssten wir in eine grosse Klinik mit Kinderstation, aber da rechnet aktuell niemand mit).

Ab 36+0 würde meine Hebamme mit mir als Beleghebamme ins kleine Krankenhaus kommen können und ab 37+0 dürfte ich dann auch im Geburtshaus entbinden. Als wir diese Daten mit dem jeweiligen Kalenderdatum verglichen, wurde mir kurzzeitig ganz anders:
36+0 ist ja schon in 3 Wochen!!
37+0 ist in 4 Wochen!!!

Whaaa! Das ist ja schon ganz bald!

 

Anbau Geburtszimmer

So langsam wird es also ernst

Mir ist bewusst, dass es heute nur noch 48 Tage bis zum errechneten Termin sind.
Unter 50 Tage! Ich bin ein UFü! Aber es so anhand von Kalenderwochen vor mir zu sehen, war dann doch etwas anderes.
Die Zeit wird nun rasen und dann irgendwann vor dem ET im Schneckentempo schleichen. Aber dass es nur noch 3 Wochen sein könnten… Nein, das geht nicht! Ich habe noch so viele Pläne und so viel zu erledigen, das geht einfach nicht :)

In den nächsten Tagen werde ich also die Rufkostenpauschale überweisen und langsam mal mit den Vorbereitungen hier zuhause anfangen: Platz im Schrank machen, Babysachen sortieren und waschen, Telefonlisten für den Notfall aktualisieren, den MaxiCosi abziehen und ebenfalls waschen und und und…

Hatte ich nicht gerade erst den positiven Test in der Hand?

 

8 Gedanken zu „Vorbereitendes Gespräch mit der Hebamme | Kind 4

  1. Ja so schnell geht das….?
    Wir kuscheln seit Freitag und können uns nicht erklären wo die ganze Zeit verblieben ist…
    Halte durch und Kraul noch ausgiebig die Murmel solange sie da ist☝?️

    1. Bei unserem Geburtshaus ist es so, dass ich eine feste Hebamme habe, die in der Regel für mich zuständig ist und auch die ganzen Vorsorgen sowie Wochenbettbetreuung macht. Eine zweite fungiert als ihre Vertretung, falls sie krank oder im Frei ist (z.B. nach einer anderen Geburt). Die zweite Hebamme kommt in der Regel dann auch später zur Geburt mit dazu.
      Müsste ich unter der Geburt ins nahegelegene Krankenhaus verlegt werden, würde meine Geburtshaushebamme auch als Beleghebamme mitkommen und die Geburt dort zuende begleiten.
      In anderen Geburtshäusern ist das unterschiedlich gehandhabt: Manchmal kreist die Rufbereitschaft im Team und man weiss dann nie genau, wer am tag der Geburt gerade Dienst hat. Manche Krankenhäuser lassen auch gar keine Beleghebammen zu und dann kann die Hebamme aus dem Geburtshaus bei einer eventuellen Verlegung nicht mitkommen.

      1. Danke für die Aufklärung. Wahrscheinlich ist das von Fall zu Fall ganz verschieden. Hab es in Berlin schon gehört, dass dann eben in einem Geburtshaus eine aus dem Hebammenteam da ist und man im Vorfeld nicht weiß, welche. Da find ich die Beleghebamme im Krankenhaus zum Beispiel persönlicher.
        Aber egal wo, Hebammen sind toll: Fan-Outing. :)

      2. Ich bin momentan auch schwanger und erwäge auch „dein“ Geburtshaus als Entbindungsort zu nehmen (wohne in sg ;))
        Weisst du zufällig ob man dort eine Beleghebamme haben muss oder kann man auch ohne eigene Hebamme dort entbinden? Ganz liebe Grüße und noch viel Glück :)

        1. Du musst schon eine der Hebammen aus dem Team „nehmen“, so viel ich weiss. Ich würde an Deiner Stelle ganz schnell mal anrufen, die haben dort sehr viel zu tun. Zum einen, weil viel Zulauf herrscht und zum anderen, weil Hebammen wegen eigener Schwangerschaft und wegen Wechsel wegfallen.
          Alleingeburt (also ganz ohne Hebamme) wird in keinem Geburtshaus erlaubt sein (wenn ich Deine Frage richtig verstanden habe)

          1. Mach ich heute mal :)
            Meinte das so ob das wie im Krankenhaus ist das man dahin geht und die Hebamme bekommt die gerade Dienst hat. Habs ein bisschen kompliziert ausgedrückt ^^

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