Unsere Hochzeit „light“ | Vorbereitungen Teil 1

Veröffentlicht am Veröffentlicht in gefeiert | Besondere Tage

Heiraten, Hochzeit feiern, verheiratet sein… Das war vor 6 Monaten noch gar kein richtiges Thema. Dass wir heiraten würden, stand irgendwie schon länger fest, aber ein entscheidenes Detail fehlte bis zum ersten Tag nach Weihnachten 2015: Der Antrag!
Und dann waren wir also endlich verlobt :)

Aufgrund der Schwangerschaft und einem für demnächst irgendwann geplanten Umzug stand recht schnell fest: die Hochzeit muss Ende Frühjahr/ Anfang Sommer stattfinden. Mit kaum vorhandenem Budget und sehr wenig Zeit zum Selbermachen war klar: Erst mal wird nur mit der Familie gefeiert, denn allein das sind Pi mal Daumen 26 Erwachsene plus 6 Kinder von 0 bis 6 Jahren. Mit Freunden können wir später immer noch feiern, wenn das Sonnenkind dann da ist.
Da wir beide auch mit der Kirche wenig am Hut haben und zudem unterschiedlichen Konfessionen angehören, schied eine zusätzliche kirchliche Trauung aus.
Mir selbst kommt das alles sehr gelegen, denn eigentlich stehe ich gar nicht so gerne im Mittelpunkt… ^^
Also: Wir planen eine Hochzeit „light“ mit
Standesamt im engen Familienkreis sowie Trauzeugen im April/ Mai/ Juni!

Nehmen sich andere ein ganzes Jahr und mehr Zeit für die Planung, so blieben uns nun insgesamt 3 bis 5 Monate. Sportlich, oder?
Das wichtigste war, einen Termin beim Standesamt zu bekommen. Dafür musste ich zuerst noch eine Abschrift aus dem Geburtenregister liefern, die ich an meinem Geburtsort bekam. Und dann konnten wir unseren (Traum-) Termin offiziell anmelden und haben nun das Aufgebot bestellt *hihi*
Parallel besichtigten wir Ende Januar das Schloss Lüntenbeck als möglichen Trau- & Feierort, informierten uns auf einer kleinen Hochzeitsmesse und sammelten Ideen für Trauung und Location.
Ein bisschen stärker entschieden Geldbeutel und auch Zeitfaktor mit, doch inzwischen bin ich sehr glücklich über unsere Trauung im ganz „normalen“ Standesamt hier in der Stadt und einer Feier in einer fussläufig zu erreichenden Location mit ausreichend Platz für Kinderwagen, mit ebenerdigem Zugang für meine betagten Grosseltern und guten Parkmöglichkeiten.
Das ganze Drumherum ist nämlich selbst in einer arg reduzierten Form doch noch ganz schön aufwändig…
Inspiration und Organisation:

Für einen richtigen Hochzeitsplaner in Kalenderform war mir die Zeit etwas zu knapp und die Feier etwas zu klein, auch wenn ich solche Dinger eigentlich liebe. Daher kaufte ich zwei verschiedene Hochzeitsmagazine (Wedding Style und Hochzeitsplaner), in denen nicht nur viele schöne Anregungen sondern auch wirklich praktische ToDo- Listen drin waren. Parallel versorgt mich meine Trauzeugin noch mit Infos und Adressen im www. Ich habe mir eine DiN-A5- Kladde gekauft und die Listen aus der Zeitschrift je Doppelseite eingeklebt, die ich mit Notizen ergänze und Visitenkarten oder Ausrissen aus den Zeitschriften versehe.
Der zeitliche Ablaufplan für den eigentlichen Hochzeitstag kristallisiert sich gerade von ganz alleine heraus.
Einladungskarten:

Datum und Location stehen, also ran an die Papeterie! Bei dem engen Zeitplan wollte ich die Einladungen so schnell wie möglich abgeben/ versenden. Aber was hatte ich mich schwer getan bei der Auswahl!!! So viele verschiedene Anbieter, so viele Designs!
Parallel zu den Karten kristallisierte sich aber zumindest eine (Hochzeits-) Farbe heraus: ein mittleres Blau, nämlich das vom Sakko des Mannes, ist ein guter Aufhänger für die ganze Hochzeitsfeier. Blau schränkte die Auswahl dann recht schnell ein und bei 3 Anbietern gabs dann insgesamt 3 schlichte Favoriten, aus denen wir ziemlich schnell „unsere Karte“ ausgewählt hatten. Mittwochs bestellt waren sie trotz Karfreitag am Samstag schon bei uns und konnten Ostern verteilt werden. Einige Verwandte bekommen noch eine Wegbeschreibung hinterher, das wars dann aber auch. Feierei
Unsere Trauringe:

Meinen Verlobungsring finde ich so schön, dass ich ihn gerne weiter tragen möchte. Da wir beide definitiv Linksträger sind (ich bleibe es aus Gewohnheit und dem Mann ist es im Job lieber so) ist das dann auch gar kein Problem. So ergänzten wir meinen Ring um das passende Pendant und lassen beide kurz vor der Trauung noch gravieren. Spart Zeit, Nerven und Geld ;) In ein paar Jahren oder zum 10. Hochzeitstag oder so können wir uns immer noch was neues gönnen, so ein weiterer Gedanke.

Verlobungsring
Unsere Hochzeitskutsche:

Wie es der Zufall will, haben wir einen wirklich schicken weissen Flitzer in der (angeheirateten) Familie. Als man uns dann anbot, dass wir am Hochzeitstag im geschmückten Wagen gefahren werden würden, sagten wir natürlich nicht nein :) Ist der nicht bitte cool?!Hochzeitsauto
Blumen und Blumenschmuck:

Von vorne herein hatte ich bei meiner Hochzeit nie einen Schleier auf meinem Kopf gesehen, sondern irgendwas anderes. Einen Hut, ein kleines Hütchen mit so einem Mini- Netz halb übers Gesicht oder echte Blumen oder so etwas… Als der Hochzeitstermin Anfang des Sommers dann immer konkreter wurde, war dann auch stets der Kranz vor meinem inneren Auge. So etwas will ich! :)
Auf der kleinen Hochzeitsmesse damals gab es dann natürlich auch einen Stand von einem Floristen mit mehrere Filialen hier in der Umgebung und wirklich tollen Hochglanz- Fotobüchern mit Brautsträußen, Brautautoschmuck usw und so fort. Die Mitarbeiter waren total nett und eigentlich dachte ich: „Die nehme ich!“
Doch lange kaute ich auf den logistischen Aspekt herum: Morgens noch in die Stadt rein müssen, um Strauss und Haarkranz abzuholen, Haarkranz zuhause/ beim Friseur einarbeiten (lassen) und dann wieder in die Stadt zur Trauung? Wer könnte das Abholen übernehmen? Und um wieviel Uhr? Würden die vielleicht auch liefern?
Zufällig ging ich die Tage ausnahmsweise hinten herum von der S-Bahn nach hause und da fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Der kleine Blumenladen, 500m von unserem Zuhause entfernt und mit diesen tollen Vintage- Dekorationen – der kann das doch auch! Nächste Woche werde ich dort mit meinem Kleid und ein paar Bildern meine ganz persönlichen Brautblumen besprechen. Und den Anstecker für den Mann und ein paar Streublumen für die Kinder. Und vielleicht noch einen kleinen Kranz für die Älteste. Mir schwebt etwas nicht ganz so akkurates gebundenes und viele Ball-artige Blumen vor, z.B. Pfingstrosen, PomPom- Dahlien oder solche Ranunkeln (für den Kranz nur in was kleiner vom Durchmesser) 20160416_06
Die Blumendeko der Location und die der Hochzeitskutsche bestellen wir allerdings nicht selbst, sondern lassen bestellen – mit der Auflage grün & weiss und nicht (nur) Rosen. Sollen die anderen sich doch um die Logistik kümmern ;)
Junggesellinnenabschied:

Auch wieder ein eigener Punkt, der irgendwie organisiert werden will. Denn ich mag das dann doch ein kleines bisschen feiern… Und wenn nur als Auszeit von Familie und Haushalt! Auch da macht es mir die Schwangerschaft mitbder Ausgestaltung recht einfach: kein Alkohol und keine lange Partynacht.
Stattdessen wird es in eine Therme gehen. Mit Relaxen, etwas Wellness und Fruchtsmoothies!
Wegen der Kinderbetreuung weiss ich auch bereits das Datum und freue mich schon sehr auf den Tag!


Und da das hier jetzt alles viel zu viel wird, gibt es unsere Outfits, die Deko und viele andere schöne Dinge in einem 2. Beitrag


4 Gedanken zu „Unsere Hochzeit „light“ | Vorbereitungen Teil 1

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.